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Neues Zuhause für Fahrzeuge

Die ersten Brocken fliegen (von links): Markus Graf, DRK-Kreisgeschäftsführer Mathias Brodbeck, DRK-Präsidentin Simone Maiwald, Oberbürgermeister Dieter Henle, Stadträtinnen Karin Häußler (CDU-Wählerblock) und Gaby Streicher (SPD-Fraktion), Miriam Burkhardt und Stadtrat Klaus Euent (Fraktion Unabhängige/Grüne)

DRK - In Hürben war Spatenstich. Viel ist beim Bau in Eigenleistung vorgesehen.

Hürben. Was lange währt, wird endlich gut: Kürzlich traf sich die DRK-Bereitschaft Hürben mit DRK-Präsidentin Simone Maiwald und Oberbürgermeister Dieter Henle zum Spatenstich für die neue Garagenhalle mit Lagerraum in Hürben.

Erster Antrag von 2018

Der erste Antrag stammt aus dem Jahr 2018; die im Verlauf auftretenden Hürden schreckten die DRK-Bereitschaft Hürben nicht ab, wie die Präsidentin anerkennend kommentierte. Die Verantwortlichen seien im ständigen Austausch mit der Stadt vorangegangen, Ende 2023 wurde der Kaufvertrag unterschrieben, im September 2024 beschloss das DRK-Präsidium eine finanzielle Unterstützung für die Bereitschaft.

Im Sommer 2025 reichte die Bereitschaft eine genehmigungsfähige Planung ein, die Baugenehmigung folgte. "Es sind alles Menschen, die wissen: Probleme sind da, um sie zu lösen", so Maiwald. “Für diese wirklich zielgerichtete Zusammenarbeit möchte ich mich herzlich bedanken.”

Ein neues Zuhause für vier DRK-Fahrzeuge und Lagermaterialien soll entstehen. "Wichtig ist auch die verkehrsgünstige Lage des Grundstücks. Selbst nach jahrelangem Umschauen haben Sie keinen Standort gefunden, der besser geeignet wäre", kommentierte OB Henle. Als Wermutstropfen bezeichnete er die mittlerweile stark gestiegenen Baukosten, in Hürben helfe man jedoch zusammen: ,,Eigenleistungen in Höhe von fast 30.000 Euro sind geplant. Auch die Stadt greift unter die Arme: Ein reduzierter Grundstückspreis senkt die Gesamtkosten erheblich."

Jahrzehnte Rückzahlung

DRK-Bereitschaftsleiter Markus Graf kündigte an, alles, was gehe, entstehe in Eigenleistung. Dem Tiefbau folge die Holzträgerkonstruktion, die gerade in der Zeichenphase sei. “Wir führen sie selbst aus, auch die Montage der Sandwichplatten, so gut es geht, die Dachgestaltung, die Gartengestaltung natürlich auch. Das ganze Umfeld ist auf Eigenleistung ausgelegt. Das müssen wir machen: Wir sind 30, 40 Jahre mit der Rückzahlung dieser Halle beschäftigt.”

Der OB ergänzte, bezogen auf die Hanglage gebe es sicherlich komfortablere Baustellen. Aber: “So ist das beim DRK: Man trifft eine Situation an, bei der sich andere vom Acker machen würden. Sie dagegen packen an - auch hier.”

Stadt Giengen, veröffentlicht durch Heidenheimer Zeitung am 26.03.2026

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