DRK Presseinformationen https://www.drk-heidenheim.de de DRK Tue, 27 Feb 2024 06:33:21 +0100 Tue, 27 Feb 2024 06:33:21 +0100 TYPO3 EXT:news news-866 Mon, 26 Feb 2024 11:16:00 +0100 Spatenstich noch dieses Jahr? /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/spatenstich-noch-dieses-jahr.html Rettungswache - Das Grundstück für den DRK-Neubau in Nattheim ist längst gefunden: am Wolfsbühlweg. Nattheim. Um das Gebiet rund um Nattheim rettungsdienstlich besser abdecken zu können, ist in der Härtsfeldgemeinde seit Januar 2021 ein Rettungswagen des DRK stationiert. Zunächst auf Probe, inzwischen dauerhaft. Untergebracht sind Sanitäter und Wagen provisorisch im Gebäude der Nattheimer Feuerwehr am Wolfsbühlweg.

Wie in Gerstetten, wo kürzlich nach 15 Monaten Bauzeit die neue Rettungswache eingeweiht werden konnte, soll auch in Nattheim baldmöglichst der Umzug vom Provisorium in einen Neubau erfolgen. Der Standort ist bereits gefunden: am Wolfsbühlweg, schräg gegenüber der Feuerwache, wo bis vor Kurzem noch das Nattheimer Wertstoffzentrum beheimatet war.

Wann könnte es dort mit dem Neubau der DRK-Rettungswache losgehen? Wie Jens Hofele, Rettungsdienstleiter des Heidenheimer DRK beschreibt, geht das Vorhaben jetzt in die Genehmigungsphase. Man hoffe, Ende des Jahres mit den Bauarbeiten beginnen zu können.

Versorgt werden von Nattheim aus neben Nattheim selbst auch Auernheim und Steinweiler, Giengen, Schnaitheim, Aufhausen sowie Groß- und Kleinkuchen. Zudem hilft man im Notfall im Bereich Neresheim aus. Besetzt ist die Wache derzeit von 7 bis 22 Uhr, also 15 Stunden pro Tag.

Vom provisorischen Standort aus wäre eine Ausweitung auf einen 24-Stunden-Betrieb der Rettungswache laut Jens Hofele nicht möglich. Ist der geplante Neubau erst einmal fertig gebaut, stünde dem aber nichts mehr im Weg. Von Bedeutung ist das im Hinblick auf die bald erwartete Reduzierung der Rettungsfrist von aktuell zehn bis 15 auf dann zwölf Minuten.

Heidenheimer Zeitung vom 26.02.2024

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news-867 Sat, 24 Feb 2024 12:01:00 +0100 Jubiläum steht vor der Tür /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/jubilaeum-steht-vor-der-tuer.html DRK - Im Juni wird die Giengener Bereitschaft 100 Jahre alt. Zuvor wurden zahlreiche langjährige Mitglieder geehrt. Vor der am 1. Juni anstehenden Jubiläumsveranstaltung zum 100-jährigen Bestehen des DRK in Giengen trafen sich die Mitglieder der Bereitschaft zur "normalen" Hauptversammlung. DRK-Kreisverbandspräsident Dr. Bernhard Konyen hob ihr Engagement hervor, ebenso Daniel Peischl und Mathias Brodbeck vom DRK-Kreisverband sowie Oberbürgermeister Dieter Henle.

Bereitschaftsleiter Benjamin Binder fasste die wichtigsten aktuellen Daten zusammen: Zum Jahresende 2023 umfasste die DRK-Bereitschaft Giengen insgesamt 53 aktive Mitglieder, 32 Männer und 21 Frauen. 2023 wurden 220 Verletzte versorgt, es gab 234 Helfer-vor-Ort-Einsätze. Die Helferinnen und Helfer leisteten rund 2400 Sanitätsdienststunden in Giengen und außerhalb. 7470 Stunden kamen insgesamt für Einsätze, Ausbildung, Leitung und Übungen und Fremdhilfe zusammen.

Langjährige Mitglieder

Für langjährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Daniel Böhringer (fünf Jahre), Annika Binder und Viviane Weber (10), Michaela Thorwart (25), Klaus Reuther (40), Freddy Huber (45). Besondere Jubiläen feierten Rosemarie Eigner (50 Jahre) und Franz Baranyai, der bereits 70 Jahre lang zum DRK Giengen gehört.

Ergebnis der Wahlen: Bereitschaftsleiter bleibt Benjamin Binder, sein Stellvertreter Hannes Hnis. Als Kassierer fungiert Andreas Häußler, als Schriftführer Günter Eigner, Kassenprüfer sind Rosemarie Eigner und Werner Satzger.

Die Bereitschaft ist daran interessiert, neue Mitglieder zu gewinnen. Zusätzliche Öffentlichkeitsarbeit soll der Bevölkerung die Bedeutung der Arbeit nahebringen.

Heidenheimer Zeitung vom 24.02.2024

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news-865 Thu, 22 Feb 2024 11:26:00 +0100 Neubau DRK-Rettungswache Gerstetten /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/neubau-drk-rettungswache-gerstetten.html Schnelle Hilfe im Notfall leistet das Rote Kreuz ab sofort vom Gerstetter Ortseingang aus. Schon seit Jahresbeginn ist die neue Rettungswache des DRK in der Heuchstetter Straße am Ortseingang Gerstettens in Betrieb - am vergangenen Freitag wurde der neue Gebäudekomplex nach rund 15-monatiger Bauzeit offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Hoch zufrieden mit dem Neubau zeigt sich der stellvertretende Rettungsdienstleiter im Bereich Heidenheim Jens Hofele: "Während am alten Standort rund zwei Minuten vergingen, bis die Sanitäter am Fahrzeug waren, sind es jetzt zehn Sekunden" sagt er und fügt hinzu "Wertvolle Zeit, die Menschenleben retten kann."

Neben einem großzügigen Aufenthaltsraum mit Küche, verfügt die Rettungswache über ein Büro, einen Ruhebereich, eine Umkleide mit Spinden und Duschen, einen Hygiene- und Lagerbereich sowie eine große Doppelgarage, die Platz für zwei Rettungswagen bietet.

Jeweils zwei Sanitäter sind in dem modernen Flachdachbau, der nach neuestem Gebäudestandard errichtet wurde und sich über eine Photovoltaikanlage sowie eine Wärmepumpe selbst mit Energie versorgt, täglich zwölf Stunden im Einsatz. Allerdings soll die Wache auf einen 24 Stunden-Betrieb ausgebaut werden. Dafür wurden eigens drei Schlafräume in die Rettungswache integriert.

Auch der Polizeiposten wird künftig in dem neuen Gebäude beheimatet sein, das vom DRK gebaut wurde. Allerdings wird bis dahin noch ein wenig Zeit verstreichen. "Die Polizei wird voraussichtlich im April ihren Posten besetzen", so DRK Kreisgeschäftsführer Mathias Brodbeck.

Die Kosten des Neubaus belaufen sich auf rund 3,9 Millionen Euro.

In der Gerstetter Rettungswache, die von der Heidenheimer Hauptwache besetzt wird, gehen derzeit rund drei Notrufe am Tag ein. Mit der neuen Wache wird hauptsächlich das Gebiet Gerstetten/Gussenstadt abgedeckt. "Zudem haben wird die Möglichkeit auch den Alb-Donau-Kreis ein Stück weit zu versorgen. Das bedeutet, alles, was in einem Umkreis von zwölf bis 15 Minuten Fahrtzeit liegt", erklärt Jens Hofele.

Unmittelbar neben der DRK-Rettungswache und dem Polizeiposten, soll in einem weiteren Bauabschnitt ein neues Feuerwehrgerätehaus entstehen. Während die Baupläne dazu bereits vorliegen, verzögert sich der Bau allerdings um mindestens ein weiteres Jahr.

Heidenheimer Zeitung vom 22.02.2024

https://www.laendle24.de/ratgeber/thema/svoe-neubau-rettungswache-gerstetten-1/artikel/neue-drk-rettungswache-in-gerstetten-hilfe-im-notfall?theme=timeline%20AND%20SLEEP%285%29--%20LOHh&cHash=0f35cf87445f29954397c3129368946d

 

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news-864 Thu, 22 Feb 2024 11:13:00 +0100 Bald 24/7 im Einsatz? /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/bald-24-7-im-einsatz.html Rettungswache - Aktuell steht das DRK in Gerstetten täglich zwölf Stunden lang auf Abruf. Wegen eines neuen Gesetzes könnte sich das ändern. Das Rote Kreuz sieht sich gut vorbereitet. Seine neue Rettungswache in Gerstetten hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Mitte Januar bezogen. Alles noch recht frisch also für die Mitarbeiter des Heidenheimer Rettungsdiensts. Und doch könnte ihnen schon bald eine weitere Neuerung bevorstehen. Und zwar die Betriebszeit der Wache betreffend. Aktuell ist der Neubau an der Heuchstetter Straße – wie auch bislang die provisorische Rettungswache in einer angemieteten Wohnung am Marktplatz – täglich von 8 bis 20 Uhr besetzt. In absehbarer Zeit ist allerdings ein Wechsel in den Rund-um-die-Uhr-Betrieb wahrscheinlich. Das kündigte David Richter, Geschäftsführer des DRK-Rettungsdiensts Heidenheim-Ulm, vergangene Woche bei der offiziellen Inbetriebnahme der neuen Wache an.

Ausschlaggebend ist eine Änderung des Rettungsdienstgesetzes in Baden-Württemberg. Aktuell schreibt das Regelwerk eine Hilfsfrist von zehn bis 15 Minuten vor. Innerhalb dieser Zeit, ab Alarmierung, müssen die Rettungskräfte am Einsatzort eintreffen. Im neuen Gesetz soll nun aber eine Planungsfrist von zwölf Minuten gelten, einzuhalten in 95 Prozent der Fälle. Wie auf Nachfrage Jens Hofele, Rettungsdienstleiter beim Heidenheimer DRK, sagt, kann in den kommenden zwei Monaten mit der Gesetzesänderung gerechnet werden. Ein genauer Zeitpunkt lasse sich allerdings nicht vorhersagen.

24/7 in Gerstetten: Von Heidenheim wären nicht alle Orte innerhalb von zwölf Minuten erreichbar

Sicher ist aber: Mit dem neuen Gesetz muss die Rettungswache in Gerstetten täglich 24 Stunden lang besetzt sein. Denn bliebe es bei den aktuellen Betriebszeiten, könnte die zwölfminütige Planungsfrist in den Nachtstunden nicht immer eingehalten werden. Je nach Einsatzort eben, sagt Rettungsdienstleiter Hofele und nennt als Beispiel einen Notfall in Gussenstadt. Die Anfahrt von Heidenheim aus würde ziemlich sicher den zeitlichen Rahmen sprengen.

Die Entscheidung über die Betriebszeiten der Gerstetter Wache obliegt allerdings nicht dem DRK allein. Das Sagen hat hier der Bereichsausschuss Rettungsdienst, dem neben den unterschiedlichen Hilfsorganisationen unter anderem auch Vertreter der Krankenkassen, des Landratsamts, des Krankenhauses und der Kreisärzteschaft angehören. Erst wenn das Gremium grünes Licht für den Rund-um-die-Uhr-Betrieb in Gerstetten gibt, kann das DRK tätig werden.

Konkret würde das bedeuten: mehr Personal für die neue Wache. Derzeit ist in Gerstetten von 8 bis 20 Uhr eine Rettungswagenbesatzung vor Ort – ein Notfallsanitäter, ein Rettungssanitäter und meist ein Notfallsanitäterschüler. Ihre Schicht dauert zwölf Stunden. Durch die Ausweitung der Betriebszeiten wäre demnach eine zweite Schicht nötig, die abends um 20 Uhr zur Ablöse kommt.

Mehr Personal nötig: Wie will das DRK Heidenheim das stemmen?

Wie Jens Hofele sagt, sieht sich das DRK Heidenheim in der glücklichen Lage, personell gut aufgestellt zu sein. „Da wir laufend ausbilden, wären wir hier auch recht kurzfristig einsatzbereit.“ Mehr Personal speziell für Gerstetten gibt es aber auch bei einer Ausweitung der Einsatzzeiten nicht. Schon jetzt werden Mitarbeiter aus dem Heidenheimer Pool nach Gerstetten entsendet.

Nichts geändert hat sich durch den Neubau der Rettungswache übrigens am Gebiet, das von Gerstetten aus rettungsdienstlich abgedeckt wird: Von der Wache an der Heuchstetter Straße aus werden neben Gerstetten selbst auch dessen Teilorte Heuchstetten, Gussenstadt, Dettingen und Heldenfingen sowie Söhnstetten und Altheim angefahren. Letzteres liegt zwar eigentlich im Ulmer Gebiet, hätte vom nächsten Rettungswagen-Standort in Langenau aus aber eine sehr weite Anfahrt.

So oft sind die Lebensretter von Gerstetten aus im Einsatz

800 Notfalleinsätze werden jedes Jahr von Gerstetten aus abgedeckt. Das entspricht etwa 2,2 Einsätze pro Tag – durchschnittlich jedenfalls. Im Alltag aber, sagt Rettungsdienstleiter Jens Hofele, kann es natürlich vorkommen, dass die Einsatzkräfte allein an einem Tag achtmal alarmiert werden, an anderen gar nicht.

Heidenheimer Zeitung vom 22.02.2024

https://www.hz.de/lokales/gerstetten/warum-die-gerstetter-rettungswache-kuenftig-voraussichtlich-rund-um-die-uhr-besetzt-sein-wird

 

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news-863 Sat, 17 Feb 2024 08:07:00 +0100 Familienzusammenführung light in Gerstetten /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/familienzusammenfuehrung-light-in-gerstetten.html Blaulichtzentrum - Bei der Einweihung der neuen Rettungs- und Polizeiwache blickten Vertreter von DRK, Polizei und Gemeinde zurück und voraus - auf den Bau der Feuerwache. Der erste Schritt zur Familienzusammenführung ist geschafft. Fast jedenfalls, denn der Gerstetter Polizeiposten hat seine Räumlichkeiten in der neuen Rettungs- und Polizeiwache an der Heuchstetter Straße noch nicht bezogen. Ein wenig Zeit brauche man noch, ließ Ulms Polizeipräsident Bernhard Weber am Freitag bei der offiziellen Inbetriebnahme der kombinierten Wache wissen. Bereits in den Gemeinschaftsbau eingezogen ist allerdings das Deutsche Rote Kreuz (DRK).

Seit Beginn des Jahres fahren die Rettungskräfte ihre Einsatzorte vom neuen Standort in Gerstettens Norden aus an. Vorbei sind die Zeiten im beengten Provisorium. Vorbei die Zeiten, in denen aufgrund der räumlichen Trennung von Aufenthaltsbereich und Fahrzeugen die Ausrückzeit unnötig in die Länge gezogen wurde. „Manches war suboptimal“, erinnerte sich David Richter, Geschäftsführer des DRK-Rettungsdiensts Heidenheim-Ulm. Im Neubau, der nach den Plänen des Ingenieurbüros Gall in rund 15 Monaten auf der grünen Wiese in die Höhe gewachsen ist, soll nun alles besser werden.

Aufenthaltsraum, Umkleiden, Dienstzimmer: Rundgang durch die Räume möglich

Beim Gang durchs Erdgeschoss konnten sich die zahlreich erschienenen Besucher der Einweihungsfeier ein eigenes Bild von den neuen Räumlichkeiten des DRK machen. Aufenthaltsraum, Umkleiden, Ruhezimmer, Fahrzeuggarage – alles nah beieinander und doch nicht eng. Im Obergeschoss sind die Diensträume des Polizeipostens noch unmöbliert. Gut erkennbar sind der Eingangsbereich mit durchschusssicherer Glasscheibe sowie eine kleine Zelle mit Wartebank.

Dass das neue Domizil der Polizei überhaupt in dem Neubau untergebracht wurde, ist offenbar sehr ungewöhnlich. Das betonten sowohl Polizeipräsident Weber als auch Dr. Stefan Horrer, Amtsleiter des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg. Denn: „Das Land kauft selten Liegenschaften in dieser Größe“, wusste Weber. Wie Horrer ergänzte, hat sich in Gerstetten eben eine gute Gelegenheit geboten. Der bisherige Posten zu klein, ein geeignetes Mietobjekt nicht zu finden, ein separater Neubau zu teuer – die Chance auf ein Gemeinschaftsprojekt mit dem DRK kam da gerade recht. „Sie bauen, wir kaufen“, fasste Horrer zusammen. Auch rückblickend eine gute Entscheidung, man war sich einig.

So haben sich das DRK und die Polizei die Kosten geteilt

Gekostet hat der Neubau das DRK 3,9 Millionen Euro und damit nur wenig mehr als in der Kostenschätzung veranschlagt. Wie DRK-Geschäftsführer Richter aufschlüsselte, entfallen davon 2,3 Millionen Euro auf den Gebäudeteil des DRK und 1,6 Millionen Euro auf den der Polizei. Gefördert wird der Bau durch das Land Baden-Württemberg mit einer knappen Million Euro. Man sei hier aber noch in der Diskussion, ob die Summe eventuell noch aufgestockt werden kann.

Komplettiert werden soll die Familienzusammenführung mit dem Neubau der Feuerwache direkt nebenan. Wann hier die Bagger anrollen können, steht aber noch in den Sternen. Man hoffe auf einen baldigen Beginn, sagte Gerstettens Bürgermeister Roland Polaschek. Denn erst, wenn alle DRK, Polizei und Feuerwehr an der Heuchstetter Straße vereinigt seien, könne man von vielerlei Erleichterungen profitieren. Etwa in Bezug auf Lagebeurteilung und -koordination bei Einsätzen.

Feuerwehr-Neubau: So will Landrat Peter Polta die Gemeinde Gerstetten unterstützen

Rund acht Millionen Euro soll die neue Heimat der Freiwilligen Feuerwehr kosten. 410.000 Euro an Fördergeldern erhält die Gemeinde gemäß der Verwaltungsvorschrift Z-Feu. Entscheidender ist aber ein derzeit noch fraglicher Zuschuss in Höhe von rund einer Million aus dem Ausgleichsstock des Landes. Aus finanziellen Gründen, so Polaschek, müsse der Neubau zurückgestellt werden. Rückendeckung kam hier von Heidenheims Landrat Peter Polta: „Der Landkreis steht an ihrer Seite.“ Auch was die noch ausstehende Förderung angeht, kämpfe man für Gerstetten. „Ich werde in Stuttgart nicht nachlassen.“

Einen Hauch Stuttgart brachte der Heidenheimer Landtagsabgeordnete Andreas Stoch (SPD) mit nach Gerstetten. Er lobte den Mut der Akteure, ein Rettungszentrum wie dieses zu bauen, handle es sich dabei doch um ein wichtiges Signal an die Bevölkerung. „Wenn man nicht nur schimpft, sondern etwas anpackt, kann auch etwas entstehen“, lobte Stoch.

Überhaupt war die Einweihungsfeier geprägt von lobenden Worten: für die zügige Realisierung der Baupläne, die Schaffung einer guten Anlaufstelle für die Bürger, die damals wie heute richtige Entscheidung zur Vereinigung der drei Blaulichtorganisationen, die fair verlaufenen Grundstücksverhandlungen, die Schaffung guter Arbeitsbedingungen und nicht zuletzt die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Erst zur Probe, dann auf Dauer

Ab 2015 war in Gerstetten ein Rettungswagen zur Probe stationiert, um eine bessere Abdeckung bei Notfällen zu erzielen. Später wurde aus dem Probe- ein fester Standort. Die Begründung lieferte am Freitag bei der Einweihung des neuen Rettungszentrums Dr. med. Bernhard Konyen, Präsident des DRK-Kreisverbands Heidenheim: „Zeitnahe Hilfe bei Notfällen kann es nur dann geben, wenn die Standorte so gewählt sind, dass die Helfer in kürzester Zeit da sein können.“

In Zukunft wird dies noch wichtiger: Durch eine Novellierung des Rettungsdienstgesetzes in Baden-Württemberg sollen bei Notfällen künftig nicht mehr zehn bis maximal 15 Minuten vergehen dürfen, bis die Helfer am Einsatzort eintreffen, sondern nur zwölf Minuten (in 95 Prozent der Notfalleinsätze). Konyen sprach hier von „einer großen Herausforderung“, die nur mit zusätzlichen Wachen und ausreichend Personal zu meistern sei.

Heidenheimer Zeitung vom 17.02.2024

https://www.hz.de/lokales/gerstetten/die-neue-gerstetter-rettungswache-ist-jetzt-offiziell-in-betrieb-genommen

 

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news-862 Thu, 15 Feb 2024 11:49:00 +0100 Rettungswache und Polizeiposten fertig /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/rettungswache-und-polizeiposten-fertig.html Neubau - Nach etwas mehr als einem Jahr Bauzeit wird das neue Gerstetter Domizil von DRK und Polizei eingeweiht. Gerstetten. Seit Dezember schon fahren die Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) von der neuen Gerstetter Wache aus zu ihren Einsätzen. Eben dort, im Neubau an der Heuchstetter Straße, wird jetzt am Freitag groß Einweihung gefeiert. Die Baustellenzeit ist offiziell vorbei, zu Ende geht damit ein langes Kapitel des Planens.

Um die gesetzlich vorgeschriebenen Hilfsfristen besser einhalten zu können, war in Gerstetten noch vor einigen Jahren zunächst ein DRK-Standort zur Probe betrieben worden. Im Januar 2015 wurde daraus ein fester Standort. Die Räumlichkeiten allerdings waren nie so ganz adäquat.

Mit dem Beginn der Arbeiten am Neubau im September 2022 war das Ende des Provisoriums eingeläutet worden. Seither ist der Flachdachbau ordentlich in die Höhe gewachsen. Ebenfalls in dem Gebäude untergebracht wird der Gerstetter Polizeiposten.

Feuerwehr-Bau verzögert sich

Direkt nebenan ist in einem zweiten Bauabschnitt das neue Gerätehaus der Gerstetter Feuerwehr geplant. Der Beginn der Arbeiten verzögert sich allerdings. Hintergrund ist die Entwicklung der allgemeinen Finanzlage der Gemeinde sowie eine Förderung aus dem Ausgleichstock des Landes. Hier kann pro Jahr und Gemeinde nur ein Projekt gefördert werden - und in Gerstetten liegt der Fokus auf dem Neubau der Turn- und Festhalle in Gussenstadt. Bereits mehrfach hat die Gemeinde den entsprechenden Antrag gestellt, bislang war dies aber nicht von Erfolg gekrönt.

Der Antrag fürs Feuerwehrgerätehaus - zwischenzeitlich hatte die Gemeinde einen Baubeginn im Januar 2024 für denkbar gehalten - muss daher warten. Immerhin: Der Bebauungsplan und das Baugesuch sind längst fertig, auch das Grundstück wurde von der Gemeinde gekauft. Bis die Pläne aus der Schublade gezogen werden können, muss die Freiwillige Feuerwehr aber wohl oder übel noch etwas in ihrem angestammten Domizil am Seeplatz ausharren.

Heidenheimer Zeitung vom 15.02.2024.

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news-860 Tue, 13 Feb 2024 09:59:00 +0100 Zunehmende Diebstähle im "Kleiderglück" /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/zunehmende-diebstaehle-im-kleiderglueck.html DRK - Trotz der bewusst niedrigen Preise im Kleiderladen in der Innenstadt wird dort bisweilen gestohlen. Das Giengener Kleidungsgeschäft „Kleiderglück“ ist dafür bekannt, gespendete Waren günstig zu verkaufen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) betreibt den Laden schon fast seit 15 Jahren. Im Laufe der Zeit sei auch die Nachfrage gestiegen, sagt Angela Zell, beim DRK zuständig für den Fachbereich Sozialarbeit und Soziale Projekte. „Das erfolgreiche Sozialprojekt wird gut von der Bevölkerung angenommen und der Laden ist stets gut besucht.“ Zu den Käufern zählen laut Zell Menschen aus allen sozialen Schichten. Kunden mit der Giengener Einhornkarte erhalten 50 Prozent Rabatt.

Doch immer häufiger landen Müll-, statt Kleidersäcke in den Spendenannahme-Containern, berichtet Angela Zell. „Das ist sehr ärgerlich“, äußert sie sich. Die missbräuchliche Nutzung der Container macht den wenigen ehrenamtlichen Mitarbeitern weitere und unnötige Arbeit.

Zunehmende Diebstähle

Zell sagt auch: „Traurig macht uns, dass die Anzahl an Diebstählen im Laden nach oben gegangen ist und die Methoden immer dreister werden – obwohl alles so günstig ist.“ Sie wünsche sich mehr Wertschätzung gegenüber den Ehrenamtlichen und das Anerkennen des Problems: „Wenn wir unsere Mieteinnahmen nicht decken können, kann auch unser Geschäft nicht mehr in der Fußgängerzone bleiben, da ein Laden auch seine Ausgaben erwirtschaften muss.“ Nichtsdestotrotz wird das Geschäft finanziell durch den DRK-Kreisverband unterstützt.

Zu wenig Frequenz?

„Sorgen macht uns aber der Schwund unserer Mitbewerber in der Markstraße“, so Zell. „Werden die Kunden weiterhin in die Fußgängerzone kommen?“, fragt sie sich. Die Sorge ist berechtigt: Erst kürzlich musste das Café „Lieblingseck“ schließen. Als Nachfolger soll das bereits vom Kinderfest bekannte „Café Cut“ nach Ostern öffnen. Auch der Drogeriemarkt Müller, der oft ein Anziehungspol für Kunden war, schloss nach der Neueröffnung beim Sundgau-Zentrum. Ob ein Drogeriemarkt folge, bleibe offen, die Stadt Giengen habe aber schon einige Pläne, so Oberbürgermeister Dieter Henle.

Positive Rückmeldung

„Aber im Großen und Ganzen sind wir sehr zufrieden“, so Zell. Um Spenden wird weiterhin gebeten, über Unterstützung im Geschäft oder beim Nähen einzelner Kleidungsstücke freue sie sich sehr. Nach dem letzten Artikel in der HZ über den Kleiderladen habe das gut funktioniert, berichtet Zell. „Nach dem Artikel erhielt ich viele Anrufe im Geschäft. Einige halfen durch Angebote, wie das Nähen von gespendeter Ware oder durch das alleinige Spenden von Klamotten“, wofür sie sehr dankbar war.

Heidenheimer Zeitung vom 13.02.2024

https://www.hz.de/lokales/giengen/mit-welchen-problemen-der-drk-kleiderladen-in-giengen-zu-kaempfen-hat

 

 

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news-859 Tue, 13 Feb 2024 09:51:00 +0100 Tierische Glücksträger /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/tierische-glueckstraeger.html DRK Heidenheim - Therapiehunde kommen in Kindergärten, Pflegeheimen, Schulen und Krankenhäusern zum Einsatz. Die Tiere unterstützen junge und alte Menschen in verschiedenen Lebenslagen. Icaro stürmt herein, mit einer Freude, die jeden berührt. Um den Hals trägt er ein rotes Tuch, das seine Aufgabe verdeutlicht: Der portugiesische Wasserhund-Rüde ist ein Therapiehund und gehört zu den Besuchshunden des Deutschen Roten Kreuzes (DRK).

Wenn die Therapiehunde Clara, Icaro, Joe, Aila und Nala die Zimmer von Patienten betreten, erscheint auf jedem Gesicht ein breites Lächeln. Diese Hunde sind im ganzen Landkreis Heidenheim unterwegs und besuchen Sozialeinrichtungen wie Kindergärten, Pflegeheime und Schulen oder auch das Krankenhaus. Nach einer monatelangen Ausbildung mit Eignungstests und Prüfungen dürfen die Teams, bestehend aus Herrchen und Hund, Menschen eine glückliche Zeit spenden.

In der Ausbildung zum Therapiehund wird nicht nur das Tier geprüft: auch das Wesen von Herrchen oder Frauchen spielt eine große Rolle. Hört der Hund auf seine Befehle? Wahrt der Mensch selbst in Stresssituationen die Ruhe? Ist die Aufmerksamkeit vollkommen beim Hund und Patienten oder lässt sich das Herrchen leicht ablenken? Solche Fragen werden durch verschiedene Tests und Prüfungen beantwortet. Das Team muss stimmig sein, das Achten aufeinander und auf den Patienten steht an erster Stelle.

Manchmal reicht schon die Anwesenheit

Therapiehunde helfen Menschen in Einsamkeit, Trauer oder auch im Palliativbereich, also wenn keine Chance auf Heilung bestehe, so Angela Zell, die beim DRK Heidenheim zuständig für den Fachbereich Sozialarbeit und soziale Projekte ist. Vom Vorführen kleiner Tricks bis zum einfachen Dasein: Die Hunde ermutigen viele Patienten zum Lernen, Bewegen und Wahrnehmen. Das weiche Fell, der lauschende Blick und die sympathische Ausstrahlung spenden Trost. Durch diese „sozialen Eisbrecher“, so Zell, überwinden Patienten sogar Schmerz und Angst: Manche möchten lieber den Hund und sein weiches Fell streicheln und dafür den Schmerz durch die Bewegung auf sich nehmen, als ihn nur zu betrachten. Damit fördere ein Therapiehund physiologische, aber auch psychische Fähigkeiten. Die Annäherung an die Tiere sei oft eine Herausforderung, wodurch die Patienten wachsen könnten, sagt Zell.

Kinder lernen richtiges Verhalten

Aber auch der richtige Umgang mit einem Hund wird beispielsweise kleinen Kindern gelehrt: erst beschnuppern lassen und ihn dann auf keinen Fall an den Ohren ziehen. Kleine Kinder wünschen sich oft Haustiere, oft auch in Form eines Hundes. Durch die Aufklärungsarbeit lernen sie den artgerechten Umgang und welche Geduld es braucht, um einem Hund etwas beizubringen. Mithilfe von Leckerlis und ganz viel Mühe klappt das dann aber auch.

Ständige Kontrollen und regelmäßige Pflege, beispielsweise durch Impfungen und den Besuch beim Hundefriseur, gewährleisten einen gefahrlosen Kontakt beim Besuch. Während Corona sah das aber anders aus: Viele Einrichtungen waren durch die hohen Zahlen an Infizierten abgeschreckt. Allerdings veränderte sich die Situation im Laufe der Zeit. „Die Nachfrage durch Patienten und Einrichtungen stieg“, sagt Angela Zell. Nichtsdestotrotz statten die Therapiehunde ehrenamtlich Besuche ab. Kleine Aufwandsentschädigungen seien Kosten des Projekts. Übernommen werden die Ausbildungskosten vom DRK. „Auch wenn diese Kosten sehr hoch sind, lohnt sich jede Mühe für die glücklichen, kostbaren Momente, die Therapiehunde Patienten schenken“, so DRK-Kreisgeschäftsführer Mathias Brodbeck.

Ein Halstuch als Arbeitskleidung

Die Ausbildung für die Therapiehunde und deren Betreuer ist in drei Modulen aufgeteilt, die jeweils drei Wochenenden beinhalten. Auf einen anfänglichen Eignungstest folgen später schriftliche und praktische Prüfungen. Die Kosten der Ausbildung starten bei 500 bis 600 Euro und werden vom DRK übernommen. Als Grundvoraussetzung muss der Hund mindestens zwei bis maximal acht Jahren alt sein. Nach einer erfolgreichen Ausbildung gibt es regelmäßige Fortbildungen. Der Hund erhält als „Arbeitskleidung“ ein rotes Halstuch, auf dem die Aufgabe und der Name steht. Da die Hunde ehrenamtlich unterwegs sind, wird pro Einsatz nur eine kleine Aufwandsentschädigung fällig. Die Therapiehunde in Heidenheim statten jeweils zehn bis zwölf Besuche pro Jahr ab.

Heidenheimer Zeitung vom 13.02.2024

https://www.hz.de/lokales/heidenheim/wie-die-therapiehunde-des-drk-heidenheim-menschen-im-landkreis-helfen

 

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news-858 Fri, 02 Feb 2024 10:22:26 +0100 Blutspender wurden geehrt /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/blutspender-wurden-geehrt.html Sontheim/Brenz - Beim Neujahrsempfang der Kommune in der Gemeindehalle wurden sechs Blutspenderinnen und Blutspender mit den Ehrenzeichen des Deutschen Roten Kreuzes für die Anzahl von insgesamt 425 Blutspenden ausgezeichnet. Bürgermeister Rief dankte den Blutspendern für ihr Verantwortungsbewusstsein und für die Lebensenergie, die sie anderen Menschen schenken und damit Leben retten. Sie hätten zum  Wohle anderer, deren Gesundheit davon abhängt, großes Engagement geleistet. Von der DRK-Bereitschaft war Jochen Wöhrle vertreten.

Für 25-maliges Blutspenden erhielt Marita Kröner die Ehrennadel in Gold mit goldenem Lorbeerkranz. Für 50-maliges Blutspenden wurden Erika Mäck und Andreas Voit mit der Ehrennadel in Gold mit goldenem Lorbeerkranz ausgezeichnet. Für 100-maliges Blutspenden bekam Haral Färber die Ehrennadel in Gold mit goldenem Lorbeerkranz. Für 125 Mal Blutspenden wurden Helmut Moser und Heinrich Wöhrle mit der Ehrennadel in Gold mit goldenem Lorbeerkranz bedacht.

Heidenheimer Zeitung vom 02.02.2024.

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news-857 Tue, 30 Jan 2024 11:00:00 +0100 "Menschlichkeit muss im Mittelpunkt stehen" /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/menschlichkeit-muss-im-mittelpunkt-stehen.html DRK-Neujahrsempfang - Demokratie und Freiheit: der Neujahrsempfang des DRK-Kreisverbandes Heidenheim war in diesem Jahr stark von den aktuellen Entwicklungen in Deutschland, Europa und der Welt geprägt. 500 ehrenamtliche und hauptamtliche Mitglieder des DRK-Kreisverbandes sowie zahlreiche Fördermitglieder und Ehrengäste versammelten sich am Sonntagvormittag in der Mergelstetter Sport- und Festhalle zum traditionellen Neujahrsempfang des DRK-Kreisverbandes. Dieser Empfang sei eine „wunderbare Gelegenheit“, um das letzte Jahr Revue passieren zu lassen und einen Ausblick auf das Jahr 2024 werfen zu können, sagte Dr. Bernhard Konyen, Präsident des DRK-Kreisverbandes in seiner Begrüßung.

In seiner Rede nannte der Präsident das politische Weltklima „vergiftet“ und ging auch auf die Kriege in der Ukraine und im Gazastreifen ein. Man lasse sich nicht von denen infizieren, die den Staat und die Gesellschaft unaufhörlich schlecht reden und die Demokratie infrage stellen würden, so Konyen: „Die Menschlichkeit muss im Mittelpunkt stehen“, sagte der Präsident. Womit Konyen quasi das Leitmotiv für die Grußworte der Heidenheimer Politprominenz vorgegeben hatte.

„Wenn wir Hilfe brauchen, dann kommt diese Hilfe“

Oberbürgermeister Michael Salomo nutzte die Gelegenheit, um dem Kreisverband für seinen Einsatz zu danken. „Ich war selbst zwei Jahre im Rettungsdienst aktiv und weiß, welche besonderen Aufgaben sie im DRK wahrnehmen“, so Salomo. Organisationen wie das DRK würden einen „unverzichtbaren Beitrag für unser Gemeinwesen leisten“, fügte er an. Dieses Engagement lasse nicht nur ihn, sondern auch ganz viele Menschen im Landkreis nachts ruhig schlafen, weil wir wissen, „wenn wir Hilfe brauchen, dann kommt diese Hilfe“.

Für Dienstleistungen wie den Rettungsdienst, Blutspenden, die ambulante Pflege, die Familienhilfe, den Hausnotruf oder Erste-Hilfe-Kurse müsse man dankbar sein, so Salomo. Denn schaue man sich außerhalb Deutschlands oder Europas um, dann sehe man, wie gut man es hier habe, wie gut unser Gemeinwesen funktioniere, „wie gut die Rädchen ineinandergreifen“. Es gebe zwar Probleme und „hier und da mag es knirschen“, das aber sei in einer so komplexen Gesellschaft, „wie wir sie aufgebaut haben“, völlig normal. Wichtig sei, diese Probleme gemeinsam zu lösen, so der Oberbürgermeister.

Im Interesse aller entscheiden

Leni Breymaier, SPD-Bundestagsabgeordnete, hatte sich für ihr Grußwort mit dem ebenfalls anwesenden CDU-Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter darüber abgestimmt, wer reden darf, „und ich habe gewonnen“, sagte sie und lachte. Sie wolle sich aber bemühen, „die Mitte zu treffen“, fügte sie an. Breymaier dankte dem DRK für seine Arbeit im vergangenen Jahr und rühmte insbesondere dessen Verlässlichkeit.

Man lebe gerade in einer sehr „herausfordernden Zeit“ und es gebe die Sehnsucht nach „einfachen Lösungen“, so die Bundestagsabgeordnete. Und Parteien, die solche Lösungen versprechen würden, hätten gerade viel Zulauf, ergänzte Breymaier. Die Probleme seien aber komplexer und manchmal müsse man Kompromisse machen. Man müsse im Interesse aller zu einem Ergebnis kommen, sonst funktioniere es nicht. Alle seien in der Verantwortung, diese Demokratie zu stützen und zu unterstützen, sagte die SPD-Politikerin.

„Ohne sie im Hintergrund geht nichts in einer Gemeinschaft“, sagte der Landtagsabgeordnete Martin Grath (Bündnis 90/Grüne) zu den anwesenden DRK-Mitgliedern. Ihm werde immer „Angst und Bange“, wenn er höre, dass Rettungskräfte angegriffen oder behindert würden. Er hoffe, dass man das ausgleichen könne, dafür brauche man aber Zivilcourage, so Grath: „Rettungskräfte müssen geschützt sein.“ Auch Grath ging in seinem Grußwort auf die aktuelle politische Lage ein. Demokratie lebe nur davon, dass man sie gemeinsam für sie kämpfe und ergänzte: „Stellen Sie sich zur Wahl. Gehen Sie wählen.“

Rettungseinsatz in zwölf Minuten

Landrat Peter Polta lobte insbesondere die Kompetenz, die man im DRK vorfinde, es sei ein „wesentlicher Teil der Gesundheitsvorsorge im Landkreis“. Vor dem Hintergrund der Novellierung des baden-württembergischen Rettungsdienstgesetzes und der geplanten Absenkung der Zeitspanne bei Rettungseinsätzen auf zwölf Minuten sagte Polta, dass er hoffe, „dass wir das hinbekommen“. Dazu gehöre aber nicht nur der Bau von Rettungswachen wie beispielsweise in Gerstetten und Nattheim, sondern auch eine Bedarfsdeckung beim Fachpersonal. „Das ist wirklich nicht einfach, da müssen wir alle Stellschrauben im Landkreis drehen“.

Auch Polta ließe es sich in seinem Grußwort nicht nehmen, auf die aktuellen politischen Ereignisse in Deutschland einzugehen. Die „rechten Kräfte arbeiten kontinuierlich daran, die Demokratie zu unterwandern. Das ist wirklich kein Spaß“, so der Landrat. Es sei wichtig, sich gegen dieses Phänomen - das nicht nur ein deutsches, sondern auch ein weltweites sei - auszusprechen und für die freiheitlich-demokratische Grundordnung einzutreten, wie das in den vergangenen Tagen Hunderttausende in Deutschland getan hätten. Man sei aufgerufen, Flagge zu zeigen, „Rechtsextremismus und Rassismus dürfen bei uns keinen Platz einnehmen“.

Der Präsident hört auf

Dr. Bernhard Konyen wird bei der DRK-Kreisversammlung am 7. Juni 2024 nicht erneut für das Amt des Präsidenten des DRK-Kreisverbandes kandidieren. Als Grund nannte Konyen familiäre Verpflichtungen. Führungslos wird der Kreisverband dann aber nicht sein, Heidenheims Bürgermeisterin Simone Maiwald wird für das Amt der Präsidentin kandidieren. Konyen war im Sommer 2021 gewählt worden.

Heidenheimer Zeitung vom 30.01.2024

https://www.hz.de/lokales/heidenheim/menschlichkeit-muss-im-mittelpunkt-stehen

 

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news-855 Thu, 25 Jan 2024 08:55:53 +0100 Blutspender "wahre Helden" ausgezeichnet /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/blutspender-wahre-helden-ausgezeichnet.html Hermaringen - "Sie sind wahre Helden unserer Gemeinschaft", lobte Hermaringens Bürgermeister Jürgen Mailänder beim Neujahrsempfang. Gemeint waren drei Einwohner, die es gemeinsam auf insgesamt 160 Blutspenden bringen. Für 100 bzw. 50 Spenden erhielten Günther Kastler und Susanne Kreh die Ehrennadel in Gold mit goldenem Eichenkranz und eingravierter Spendenzahl. Dominik Venghaus erhielt für zehn Spenden die Ehrennadel in Gold.

Heidenheimer Zeitung vom 25.01.2024.

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news-854 Sat, 20 Jan 2024 12:05:00 +0100 Bis zu 75 Mal Blut gespendet /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/bis-zu-75-mal-blut-gespendet.html DRK - Bei der Ehrung der Blutspenderinnen und Blutspender gab es Lob von verschiedenen Seiten. Zehn Personen aus Giengen, die mindestens zehn Mal und bis zu 75 Mal Blut gespendet haben, wurden dafür im Rettungszentrum der DRK-Bereitschaft Giengen durch Oberbürgermeister Dieter Henle geehrt. Henle betonte, dass jede persönliche Entscheidung fürs Blutspenden wichtig sei: "Blut, liebe Spenderinnen und Spender, lässt sich trotz aller Forschung bis heute durch nichts Anderes ersetzen. Fehlt es, versagt alle ärztliche Kunst!"

"Herzblut" als Stichwort

Zwar soge das Deutsche Rote Kreuz immer dafür, dass die Versorgung grundsätzlich gewährleistet ist, aber ohne überzeugte Spender, wie es die Anwesenden seien, würde das System nicht funktionieren, so Henle. Die zugrundeliegende soziale Einstellung lasse sich gut mit "Herzblut" umschreiben: "Sich mit Herzblut für etwas einzusetzen, verbindet sich mit innerstem Interesse und Uneigennützigkeit. Es trägt unsere Gesellschaft. Danke für die sprichwörtliche Lebensenergie, die Sie anderen Menschen uneigennützig schenken – und dafür, dass sie Menschenleben retten.

Lob von allen Seiten

Martin Müller, DRK-Blutspendebeauftragter, freute sich über bekannte Gesichter und darüber, bei den Ehrungen immer wieder auch neue Spenderinnen und Spender begrüßen zu können. DRK-Kreisgeschäftsführer Mathias Brodbeck kommentierte, alle Ehrenamtlichen würden zurecht wertgeschätzt: „Wenn man sich dann aber Sie anschaut, die mit einer Blutspende Menschenleben retten, hat das für mich mit den höchsten Stellenwert!“ Er dankte der DRK-Bereitschaft Giengen für die Ausrichtung der Veranstaltung und würdigte auch das Engagement von Henle, der die Ehrung "jedes, wirklich jedes Jahr selbst vornimmt und so wertschätzend rüberbringt, dass es eben nicht selbstverständlich ist, Blut zu spenden." Beim anschließenden Umtrunk lobte Blutspenderin Hamiyet Höfle das DRK-Team, das stets sehr freundlich sei und selbst viel Zeit investiere, auch an Wochenenden.

Ehrennadeln und Urkunden

Für zehnmaliges Blutspenden wurden Rainer Baisch, Thomas Hartel, Simon Neumaier, Katya Schips, Stefan Schlegel, Denis Schmid und Mladen Tomic geehrt. Daniel Eberhardt und Hamiyet Höfle erhielten eine Ehrung für 25-maliges Spenden, Rosemarie Schmid sogar für 75 Blutspenden. Die Blutspenderinnen und Blutspender, die nicht teilnehmen konnten, erhalten die Urkunden und Nadeln zugeschickt oder nachgereicht: Sophie Fischer, Georg-Maximilian Bosch für je zehn Blutspenden, Karl Faul und Pascal Schlumberger für je 25 Blutspenden.

Heidenheimer Zeitung vom 20.01.2024

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news-853 Wed, 20 Dec 2023 11:52:00 +0100 600 € für DRK Herbrechtingen /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/600-eur-fuer-drk-herbrechtingen.html Die Kreissparkasse Heidenheim unterstützt das DRK Herbrechtingen beim Kauf eines Defibrillators, der Menschen in Notsituationen vor dem plötzlichen Herztod bewahren kann. "Defibrillator können Leben retten", sagt der Vorstandsvorsitzende Dieter Steck. "Daher ist es für uns selbstverständlich, das Deutsche Rote Kreuz zu unterstützen." Unser Bild zeigt (von links) Pressesprecher Edgar Klaiber bei der Übergabe an die DRK-Vertreter Christian Rose und Önder Schmid.

Wochenzeitung vom 20.12.2023.

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news-852 Wed, 13 Dec 2023 09:58:00 +0100 Bergwacht-Einsatz im Eselsburger Tal /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/bergwacht-einsatz-im-eselsburger-tal.html Herbrechtingen - Am Dienstag gegen 13 Uhr wurden die Bergwachten im Landkreis Heidenheim zu einem Rettungseinsatz ins Eselsburger Tal gerufen. Eine Person stürzte in unwegsamem Gelände und verletzte sich dabei schwer. Sieben Einsatzkräfte der Bergwacht-Ortsebenen Heidenheim und Herbrechtingen rückten umgehend aus, um dem Verletzten zu Hilfe zu kommen. Die Bergretter erreichten rasch den Einsatzort, wo sie den Rettungsdienst bei der medizinischen Erstversorgung des Patienten unterstützten.

Angesichts der schwierigen Topografie des Geländes setzten die Bergwacht-Einsatzkräfte eine Gebirgstrage ein, um den Verletzten schonend und sicher zum bereitstehenden Rettungswagen zur weiteren Versorgung zu transportieren. Der Einsatz gestaltete sich nach Angaben der Bergwacht effizient und zielgerichtet - in weniger als einer Stunde konnte der Einsatz abgeschlossen werden.

Als Spezialrettungsorganisation übernehmen die beiden Bergwacht-Ortsebenen im Landkreis Heidenheim Einsätze in unwegsamen Gelände der Ostalb.

Heidenheimer Zeitung vom 13.12.23

https://www.hz.de/lokales/herbrechtingen/bergwacht-rettet-schwerverletzten-im-eselsburger-tal

 

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news-851 Tue, 12 Dec 2023 09:37:00 +0100 Tierische Unterstützung im Klinikum /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/tierische-unterstuetzung-im-klinikum.html Hunde auf der Palliativstation? Was ungewöhnlich klingt, ist seit kurzem Realität im Klinikum Heidenheim. Zwei Therapiehunde der Hundestaffel des DRK sind dort zeitweise im Einsatz, um den schwerstkranken Patienten Trost, Wärme und Zuwendung zu spenden.

Dass tiergestützte Therapien sich positiv auf kranke Menschen auswirken, ist seit langem bekannt. Die Anwesenheit von Tieren, speziell von Hunden, kann dafür sorgen, dass Barrieren oder gar Ängste abgebaut werden. Tiergestützte Therapien zeichnen sich dadurch aus, dass emotionale und körperliche Hürden durch die völlige Urteilsfreiheit der Tiere überwunden werden.

„Bei dieser Therapie gibt es keinen Ablaufplan und kein Therapieziel“, so Theresa Mailänder, Fachpflegerin auf der Palliativstation und Initiatorin des Projekts. „Die Tiere bringen einfach Abwechslung in den Alltag unserer Patientinnen und Patienten und erhöhen die Lebensqualität.“

Die Hunde „Joey“ und „Clara“ werden zunächst bis Ende des Jahres einmal wöchentlich für circa zwei Stunden auf der Palliativstation im Einsatz sein.

Heidenheimer Zeitung vom 12.12.23

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news-850 Mon, 11 Dec 2023 09:11:00 +0100 Mehrfach-Blutspender geehrt /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/mehrfach-blutspender-geehrt.html Gerstetten - Blutspender sind Lebensretter. Daher zeichnete die Gemeinde Gerstetten neulich Menschen aus, die gleich mehrfach Blut gespendet haben. Bei Reinhard Münkle etwa war es bislang 125 Mal der Fall. Einen besonderen Dank richtete Bürgermeister Roland Polaschek auch an die zahlreichen Rotkreuz-Helfer aus, ohne die Blutspendenveranstaltungen nicht möglich wären.

Vier Termine mit 598 Teilnehmerinnen und Teilnehmern fanden 2023 in Gerstetten statt. Erfreulich ist, dass 38 Erstspender darunter waren, was einer Steigerung von knapp sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Geehrt wurden insgesamt 23 Personen: Dietmar Beilharz, Felix Brodbeck, Ines Fahrmann, Isabell Fröscher, Ramona Fürst, Carlo Merlini, Emma Schock, Tanja Strobl und Marie van Onzenoodt für zehn Blutspenden; Verena Beck, Marcus Hohnsbeen, Tatjana Schander und Renate Zimmermann für 25 Blutspenden; Klaus Baier, Suse Gröner, Manfred Gunsilius, Ingomar Kieback, Gerhard Krämer und Herbert Schock für 50 Blutspenden; Volker Bosch und Ursula Knorr für 75 Blutspenden und Peter Scheil für 100 Blutspenden.

Heidenheimer Zeitung vom 11.12.2023

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news-849 Wed, 06 Dec 2023 14:21:33 +0100 Blutspender ausgezeichnet /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/blutspender-ausgezeichnet-2.html Niederstotzingen - "Immer wieder überwältigend", bezeichnet Ferdinand Honold, stellvertretender Bereitschaftsleiter des DRK Niederstotzingen, jetzt bei der Auszeichnung der örtlichen Blutspender deren vielfachen Einsatz. Die beeindruckende Zahl von 125 Blutspenden kann Manfred Kneissl vorweisen. Er erhielt daher vom Bürgermeister Marcus Bremer und Ferdinand Honold die goldene Ehrennadel mit goldenem Eichenkranz überreicht. Die gleiche Ehrennadel gab es für Thomas Eisenbarth mit 100 Blutspenden. 50 Mal Blut gespendet haben Manuela Günthner, Jürgen Walter und Gerd Wannenwetsch, die ebenfalls die goldene Ehrennadel mit goldenem Eichenkranz erhielten. Die goldene Ehrennadel für 25 Mal Blutspenden durften Harald Grötzner und Markus Thamer entgegennehmen. Christoph Geprägs, Marco Merlini, Ralf Miller und Miriam Noller hatten jeweils zehn Mal Blut gespendet und wurden dafür mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.

Bürgermeister Marcus Bremer schloss ebenfalls seinen Dank an die fleißigen Blutspender an: "Großartig, dass Sie dafür zur Verfügung stehen, anderen Menschen zu helfen."

Heidenheimer Zeitung vom 06.12.2023

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news-848 Sat, 02 Dec 2023 09:21:00 +0100 DRK Mergelstetten: Unser Jahr 2023 /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/drk-mergelstetten-unser-jahr-2023.html Wir hatten ein tolles, abwechslungsreiches und spannendes Jahr 2023! Neben unseren kreisweiten Diensten gab es tolle Veranstaltungen in Mergelstetten, die wir begleiten durften.

Highlight ist der inzwischen traditionelle „Mergelstetter Sommer“. Auch in diesem Jahr hatten wir hier viele Interessenten, insbesondere unserer kleinen Mitbürger. Außer kleinerer Blessuren mussten wir glücklicherweise nicht weiter tätig werden. Es war wie immer ein tolles Fest!

Die Naturfreunde Mergelstetten führten hinsichtlich Ihres Jubiläumjahres eine Übung mit der Feuerwehr Mergelstetten und unserer Bereitschaft durch. Hier brachten wir unser Katastrophenschutz-Fahrzeug zum Einsatz. Für uns alle bedeutete diese Übung eine gute Grundlage für unser Praxiswissen.

Der SVM konnte dieses Jahr nun endlich das, seit zwei Jahren geplante Freundschaftsspiel mit dem FCH durchführen. Hier stellten wir mit sechs Helfern und unserem Fahrzeug einen Behandlungsplatz. Für alle Beteiligten war die Veranstaltung ein großer Erfolg!

Eine ganz besondere Würdigung war für die Bereitschaft Mergelstetten die Ernennung durch den DRK Kreisverband Heidenheim von gleich zwei Ehrenmitgliedern aus unserer Mitte. Unsere herzlichsten Glückwünsche gehen an Manfred Kiss und Kurt Ganzenmiller!

Für alle, die sich für diese abwechslungsreichen und spannenden Aufgaben interessieren, bieten wir jederzeit an, unsere Gruppenabende zu besuchen. Alle Interessenten ab 16 Jahren sind herzlich willkommen! Die Gruppenabende finden freitags um 20.00 Uhr bei uns im Gruppenraum in der Oberdorfstraße 38 statt. Nähere Informationen gerne erfragen unter drk-mergelstettenoutlook.com oder folgt uns auf Instagramm #drk_mergelstetten .

SIMsalabim Ausgabe 2/2023

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news-847 Thu, 30 Nov 2023 12:05:00 +0100 Blutspender ausgezeichnet /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/blutspender-ausgezeichnet-1.html Nattheim - Im Rahmen der Blutspendeaktion, die kürzlich in der Gemeindehalle stattfand und bei 170 Spenden zusammenkamen, wurden drei Nattheimer Bürger mit der Blutspender-Ehrennadel des DRK ausgezeichnet: Christoph Esslinger erhielt für zehn Blutspenden die Ehrennadel in Gold. Rainer Gschwendtner und Alexander Schmalz bekamen für jeweils 25 Blutspenden die Ehrennadel in Gold mit goldenem Lorbeerkranz.

Heidenheimer Zeitung vom 30.11.2023

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news-846 Mon, 27 Nov 2023 09:09:00 +0100 Jetzige DRK-Garage künftig für Notstrom /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/jetzige-drk-garage-kuenftig-fuer-notstrom.html Gerstetten/Dettingen. Wenn das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in absehbarer Zeit - geplant war Januar - in die neue Gerstetter Rettungswache umzieht, wird die Garage am Marktplatz bzw. an der Wasserstraße frei. Dort ist momentan ein Rettungswagen des DRK stationiert. Jetzt gibt es neue Pläne für diese Garage. Und zwar soll sie ins Gebiet Rohrwiesen am nordwestlichen Dettinger Ortsrand umziehen.

Beherbergen soll die Garage dort künftig ein Notstromaggregat der Gemeinde. Sinn und Zweck des Aggregats ist, im Falle eines Stromausfalls den Betrieb des dortigen Tiefbrunnens und somit die Wasserversorgung sicherzustellen.

Mit Trinkwasser versorgt werden von dem Brunnen aus die Bewohner der Gerstetter Teilorte Dettingen und Heuchlingen. Gerstetten selbst sowie die Teilorte Gussenstadt, Heldenfingen, Heuchstetten und Sontbergen beziehen ihr Wasser über den Zweckverband Wasserversorgung Ostalb.

Der Gemeinderat hat den Plänen der Verwaltung hinsichtlich Umzug und Umnutzung der bisherigen DRK-Garage einstimmig zugestimmt.

Heidenheimer Zeitung vom 27.11.2023

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news-845 Sat, 18 Nov 2023 09:20:00 +0100 Bis in die Fingerspitzen /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/bis-in-die-fingerspitzen.html Alltagsengel (2) - Jeden Donnerstag trifft sich eine Gruppe Seniorinnen zur gemeinsamen Gymnastik. Möglich ist das nur durch den ehrenamtlichen Einsatz von Michaela Bendele, Gruppenleiterin beim DRK. Dass sie einmal vor einer Gruppe stehen und Gymnastik vormachen würde, konnte sich Michaela Bendele eigentlich gar nicht vorstellen. Heute ist sie mehr als glücklich mit ihrer Aufgabe und freut sich jeden Donnerstag auf ihre Sportlerinnen, mit denen sie gemeinsam eine Stunde verbringt. "Man wächst in diese Aufgabe hinein", sagt Bendele zufrieden. Die 57-Jährige hat vor vielen Jahren selbst mit Gymnastik angefangen, weil sie krank geworden war und gemerkt hat, dass ihr die Bewegung gut tut. Diese Freude an der Bewegung wollte sie gerne weitergeben und meldete sich deshalb beim Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes, der neue Ehrenamtliche für so genannte aktivierende Hausbesuche gesucht hat.

Eigentlich für Hausbesuche gemeldet

Beim aktivierenden Hausbesuch besuchen Ehrenamtliche des DRK Seniorinnen und Senioren in deren zu Hause und machen dort eine halbe Stunde Übungen mit ihnen. Hinzu kommt eine halbe Stunde Hirnleistungstraining. Natürlich geht das aber nicht einfach so, zuerst musste Bendele sich dafür ausbilden lassen. "Das waren ein paar Wochenenden mit einer anschließenden Prüfung", schildert sie, und ergänzt: "Aktivierenden Hausbesuch habe ich letztlich gar nicht gemacht, weil so dringend Gruppenleiter gesucht worden sind." Daher hat sich Bendele auch dafür ausbilden lassen und macht mittlerweile schon seit 2015 Gymnastik mit den Seniorinnen im Christian-Friedrich-Werner-Haus und damit in einem Raum der evangelischen Kirchengemeinde.

Los geht's jeden Donnerstag um neun. Bendele, die in Sachsenhausen wohnt, kommt immer etwas früher, um alles vorzubereiten. Eine der Sportlerinnen fängt gleich nach dem Hereinkommen mit Bewegung an, indem sie für alle Teilnehmerinnen Stühle im Kreis aufstellt. Bendele unterhält sich ein wenig mit ihr, sie kennt ihre Sportlerinnen alle sehr gut und telefoniert auch unabhängig von der Gymnastikstunde durch ihr Ehrenamt sehr viel mit den ihr bekannten Gesichtern. "Langweilig wird mir gar nie, ganz im Gegenteil", sagt Bendele schmunzelnd.

Eine Stunde nur für die Gruppe

"Beginnen wir mit unserem Spruch", fragt sie in die Runde? Gemeinsam fangen die Seniorinnen damit an, sich zu bewegen, sagen dabei: "Guten Morgen, wir vertreiben alle Sorgen, die Stunde soll uns gehören, wir lassen uns nicht stören." Bendele erinnert die Teilnehmerinnen daran, dass jeder nur so viel machen soll, dass es angenehm bleibt und nicht schmerzt. Dann schaltet sie die Musik ein und legt mit ihrem Programm los, das den gesamten Körper bis hin zu den Fingerspitzen einschließt.

Manche Übungen werden im Stehen gemacht, andere im Sitzen, die Gruppe balanciert wie auf einem Seil, bewegt Arme und Beine wie ein Eisläufer und kämpft sich auch durch die anstrengenden Kniebeugen. Gegen Ende gibt es Übungen für Zweierteams oder für die gesamte Runde, dann müssen sich die Frauen beispielsweise nach hinten über den Kopf ein Kirschkernkissen im Kreis herumreichen. Der Spaß kommt bei all dem nicht zu kurz, etwa dann, wenn Bendele auf dem Stuhl wippt und ihre Teilnehmerinnen dazu anhält, das mal auszuprobieren. "Genau das hätten wir als Kinder nie machen dürfen", wirft eine der Frauen lachend ein.

Neben der Gymnastik ist es vor allem das, was Michaela Bendele bei ihrem Ehrenamt so genießt: die tolle Gemeinschaft. Zweimal im Jahr besucht sie Fortbildungen und steht bis heute mit anderen Ehrenamtlichen in Kontakt, die mit ihr die Ausbildung absolviert haben. "Das ist einfach toll", sagt Bendele.

Unbezahlbare Tätigkeit

Von Herzen dankbar für den Einsatz von Bendele und ihren vielen Mitstreiterinnen und Mitstreitern im Kreis Heidenheim ist Angela Zell, die die sozialen Projekte des DRK-Kreisverbands koordiniert. Sie erklärt, dass die ehrenamtlichen Mitarbeiter lediglich eine kleine Aufwandsentschädigung erhalten und die Ausbildungen, Fortbildungen, Kleidung und das Material vom DRK bezahlt kriegen. "Unsere Alltagsengel agieren aus ihrer eigenen, wertegeleiteten Überzeugung heraus. Vielleicht kann man so eine Tätigkeit auch gar nicht mit Geld aufwiegen, weil es unbezahlbar ist, jemand anderem einen Teil seiner Lebenszeit zu schenken", beschreibt Zell.

Weitere Engel für die Gymnastik gesucht

Für die Seniorengymnastik des DRK-Kreisverbands fehlt Angela Zell zufolge, Koordinatorin der sozialen Projekte, der Nachwuchs. "Unsere Warteliste im aktivierenden Hausbesuch steigt und Gruppen in der Seniorengymnastik mussten bereits aufgelöst werden", bedauert sie. In Zeiten der Work-Life-Balance sei es immer schwieriger, Menschen für ehrenamtliche Tätigkeiten zu gewinnen. Durch möglichst gute Betreuung versucht Zell, den Ehrenamtlichen ihre Freude an ihrer Tätigkeit zu bewahren. "Wenn aber von außen langfristig gesehen keine zusätzlichen Anreize für die Übernahme eines Ehrenamts kommen, sehe ich schwarz für die Gewinnung von langfristigen Alltagsengeln."

Heidenheimer Zeitung vom 18.11.2023

https://www.hz.de/lokales/giengen/bis-in-die-fingerspitzen-michaela-bendele-lebt-fuers-ehrenamt-und-fuer-die-gymnastik

 

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news-844 Thu, 02 Nov 2023 09:06:00 +0100 Seit 65 Jahren wird gepiekst /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/seit-65-jahren-wird-gepiekst.html Blutspende - Im Sommer 1958 wurde erstmals in Giengen durch die DRK-Bereitschaft Blut von freiwilligen Spendern abgenommen, damals bei der Firma Steiff und kurz darauf bei Bosch. Bis heute wurden mehr als 32.000 Spenderinnen und Spender gezählt. Am 12. August 1958 war es soweit: Erstmals organisierte damals die Giengener DRK-Bereitschaft eine Blutspendeaktion. Diese fand bei der Firma Steiff statt, und wenige Tage später, am 19. August 1958, gleich noch einmal, dann bei der Firma Bosch. 65 Jahre also ist das her. Die ehrenamtlichen Bereitschaftsmitglieder des DRK Giengen helfen dem Blutspendedienst seither dabei, den Bedarf an Blut zu decken, indem in Giengen mindestens zwei Blutspendetermine pro Jahr stattfinden. Anfänglich bei Steiff oder Bosch, in den 60er-Jahren wurde die Bergschule genutzt. Die Stadthalle, jetzt Walter-Schmid-Halle, folgte und war bis 2009 sowie in der Coronazeit der Ort, an dem die Bevölkerung zur Ader gelassen wurde. Seit 2012 ist es das Bürgerhaus Schranne im Herzen der Innenstadt. Die Aktionen waren so erfolgreich, dass bei der Blutspende im Mai 2019 der 30.000. Blutspender geehrt werden konnte. Mittlerweile sind es nach der jüngsten Aktion 32.901.

Bereitschaft unterstützt auf breiter Front

Die DRK Bereitschaft unterstützt die Arbeit des Blutspendediensts bei der Organisation der Lokalität, der Verpflegung von Mitarbeitern und Spendern, der Werbung in der Bevölkerung und der Abwicklung des Termins. Eine Terminvergabe für die Spender ermöglicht einen Ablauf ohne längere Wartezeiten (Anmeldung unter www.blutspende.de, die Info-Hotline 0800.1194911, oder es können die QR-Codes auf den Einladungsplakaten verwendet werden.)

Bei der Blutspende am 25. Oktober spendeten 144 Menschen, 18 davon waren Erstspender. Dank gilt seitens der Bereitschaft den Geschäften, die durch rechtzeitigen Aushang der Einladungsplakate auf die Aktion aufmerksam machen, und den Arbeitgebern, die den Ehrenamtlichen die Mithilfe durch die Freistellung ermöglichen. Rosi Eigner von der DRK-Bereitschaft: „Dies ist nicht selbstverständlich. Es werden zwar weniger Helfer benötigt und auch das Catering wird ausgelagert, aber es ist für den Verantwortlichen der Bereitschaft für die Blutspendeaktion, Martin Müller, immer schwieriger, die erforderliche Anzahl Helfer zusammen zu bekommen."

Erstspender stets gern gesehen

Die Sicherheit von Spender und Empfänger ist von größter Bedeutung, weshalb eine ausführliche Befragung nach Krankheiten, Medikamenteneinnahme, eine körperliche Untersuchung und die Testung des Spenderbluts notwendig sind. Das geschieht durch einen Arzt und lokale „Labors“. Bei der Blutspende werden 500 Milliliter Blut aus einer Vene der Ellenbeuge entnommen. Dies dauert etwa 10 Minuten. Aus einer Blutspende können verschiedene Blutprodukte hergestellt werden: Erythrozytenkonzentrat (rote Blutkörperchen zur Sicherung des Sauerstofftransports von Patienten), Thrombozyten Konzentrat (Blutplättchen für Gerinnungsstörungen), Blutplasma. Neben den „Stammspendern“, also Menschen, die sich regelmäßig zur Blutentnahme in den Arm pieksen lassen, ist der Blutspendedienst auch auf „Erstspender“, junge Menschen ab 18 Jahren, angewiesen, um zu jeder Zeit genügend Blutbestandteile zur Verfügung zu haben. Blut ist und bleibt ein besonderer Lebenssaft, der immer noch nicht künstlich hergestellt werden kann. Rosi Eigner: „Berufstätige unterschiedlicher Firmen erscheinen gern zusammen zur Blutspende. Bei der letzten Aktion sah man viele Angehörige der DLRG, die mit ihrem guten Beispiel die Blutspendeaktion in Giengen unterstützten. Nachahmer sind sehr erwünscht! Erfahrungsgemäß fällt es Erstspendern, die wir dringend brauchen, leichter, zur Spende zu gehen, wenn sie mit Mehrfachspendern mitgehen."

Heidenheimer Zeitung vom 02.11.2023

https://www.hz.de/lokales/giengen/seit-65-jahren-wird-in-giengen-gepiekst

 

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news-843 Thu, 26 Oct 2023 12:07:00 +0200 Offiziell Bergretterin /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/offiziell-bergretterin.html Herbrechtingen - Sarah Geringer von der Herbrechtinger Bergwacht nahm erfolgreich am Reußenstein bei Schopfloch bei der Bergrettungsprüfung des Landesverbands der Bergwacht Württemberg teil, die am Ende der dreijährigen Ausbildungszeit ansteht. Die Anwärter waren praktisch unter anderem bei Rettungseinheiten mit der Gebirgstrage und Statikseilen oder einer Personenrettung im Fels gefordert. Beim theoretischen Teil mussten Fragen zu alpinen Gefahren, Ausrüstung, Orientierung und Tourenplanung beantwortet werden.

Heidenheimer Zeitung vom 26.10.2023

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news-842 Tue, 24 Oct 2023 09:06:00 +0200 Blutspende in Steinheim /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/blutspende-in-steinheim.html Blut wird kontinuierlich jeden Tag zur Versorgung von Patientinnen und Patienten benötigt. Der DRK-Blutspendedienst bietet am Donnerstag, 26. Oktober, von 14:30 bis 19:30 Uhr in der Steinheimer Albuchhalle einen Blutspendetermin an. Spender und Spenderinnen können ihren individuellen Termin online unter www.blutspende.de/termine vereinbaren.

Heidenheimer Zeitung vom 24.10.2023

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news-841 Mon, 23 Oct 2023 12:00:00 +0200 Blutspende in der Schranne /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/blutspende-in-der-schranne.html Am Mittwoch, 25. Oktober, kann von 14:30 bis 19:30 Uhr in der Giengener Schranne Blut gespendet werden. Täglich werden etwa 15.000 Blutspenden in ganz Deutschland gebraucht. Zuweilen werden die Konserven in den Blutbanken knapp, wenn etwa in Urlaubszeiten durch vermehrte Verkehrsunfälle mehr Blut gebraucht wird. Deshalb ist es wichtig, dass nicht nur die "Stammspender" (Menschen die regelmäßig spenden) die Blutspendetermine wahrnehmen, sondern neue, junge Spender kommen. Blutspendertermine können online reserviert werden unter www.blutspende.de/termine.

Heidenheimer Zeitung vom 23.10.2023

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news-840 Sat, 21 Oct 2023 09:08:00 +0200 Suchaktion im Eselsburger Tal /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/suchaktion-im-eselsburger-tal.html Große Suchaktion mit zahlreichen Einsatzkräften im Eselsburger Tal. Ein Zeuge hörte am Donnerstagabend Hilferufe bei Falkenstein am Eselsburger Tal. Daraufhin begann eine große Suchaktion nach einer möglicherweise hilflosen Person. Eselsburg - Kurz vor 20 Uhr meldete sich am Donnerstagabend ein Zeuge bei der Polizei. Er teilte mit, dass ein Bekannter, ein 18-Jähriger, gegen 17.30 Uhr mehrfach Hilfeschreie einer offenbar weiblichen Person im Bereich Falkenstein am Eselsburger Tal bei Herbrechtingen gehört habe. Der 18-Jährige sei wohl selbst in Panik geraten und hatte zunächst niemanden informiert, sagte der Zeuge der Polizei.

Um dem Hinweis nachzugehen, wurden in dem teilweise schwer zugänglichen Gebiet zahlreiche Suchkräfte aktiviert. So waren Bergwacht, Feuerwehr und Rettungshundestaffel laut Polizei mit einem Großaufgebot im Eselsburger Tal im Einsatz und suchten nach einer möglicherweise hilflosen Person. Allein von der Bergwacht waren, dem Bergrettungsdienst zufolge, 16 Einsatzkräfte unterwegs. Zudem berichtet die Bergwacht, dass die Suchtrupps von einer Wärmebildkamera der Feuerwehr sowie einer Drohne unterstützt wurden.

Die Suchmaßnahmen dauerten bis in die Nacht an und wurden gegen 1:45 Uhr schließlich eingestellt. Wie die Polizei berichtet, gab es keine Hinweise auf eine hilflose oder vermisste Person.

Heidenheimer Zeitung vom 21.10.2023

https://www.hz.de/lokales/herbrechtingen/grosse-suchaktion-mit-zahlreichen-einsatzkraeften-im-eselsburger-tal

 

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news-839 Sat, 14 Oct 2023 12:05:00 +0200 Bergwacht versorgt Biker /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/bergwacht-versorgt-biker.html Wie die Bergwacht Heidenheim berichtet, waren die Rettungskräfte am Donnerstag im Bikepark Hochberg im Einsatz. Gegen 16 Uhr sei ein Mountainbiker auf einer im Wald gelegenen Strecke am Bikepark am Hochberg gestürzt und habe sich dabei am Unterschenkel verletzt. Notarzt und Rettungsdienst versorgten den Patienten. Sie waren als erstes vor Ort, konnten den Verletzten aber nur zu Fuß über den Hang erreichen, so berichtet die Bergwacht. Die nachrückenden Bergwachtretter übernahmen dann die Umlagerung des verletzten Mountainbikers auf die Vakuummatratze und den Abtransport mit ATV (All-Terrain-Vehicle) und Hänger über den Skihang zum Rettungswagen. Insgesamt waren acht Rettungskräfte am Donnerstag rund eine Stunde im Einsatz.

Heidenheimer Zeitung vom 14.10.2023.

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news-838 Mon, 02 Oct 2023 07:57:00 +0200 Traditionelles und Exotisches beim 13. Alblinsenfest in Gussenstadt /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/traditionelles-und-exotisches-beim-13-alblinsenfest-in-gussenstadt.html Zahlreiche Besucher zog es am gestrigen Sonntag bei bestem spätsommerlichem Wetter in die Jakobshalle im Ursulastift in Gussenstadt. Auch wenn die Temperaturen derzeit noch recht wenig Lust auf deftige Linsen mit Spätzle machten, präsentierte die Rotkreuz-Bereitschaft die besten Spezialitäten der vergangenen Jahre, die rund um die Hülsenfrüchte kreiert wurden, die auf der Alb angebaut werden. So wurde etwa als Vorspeise eine würzige indische Linsensuppe mit Kokosmilch, dazu Gerstetter Linsenbrot oder Ziegenfleischküchle mit Zitronen-Joghurt-Dip und Linsen-Bulgur-Salat serviert. Zudem gab es neben vegetarischen Alternativen auch Linsenmaultaschen mit Rahmsauerkraut, Räucherlachsscheiben und Linsenbrot. Dass auch beim Nachtisch die Hülsenfrucht nicht fehlen durfte, ist selbstverständlich. Den Veranstaltern ist es wichtig, möglichst viele Lokale Lebensmittel zu verarbeiten. So wird für das traditionelle schwäbische Alblinsengericht die auf der Schwäbischen Alb angebaute Linsensorte "Le Puy" verwendet. Mehr Fotos unter www.hz.de/bilder

Heidenheimer Zeitung vom 02.10.2023

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news-836 Tue, 26 Sep 2023 09:23:00 +0200 Mehr als nur Linsen mit Spätzle und Saiten /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/mehr-als-nur-linsen-mit-spaetzle-und-saiten.html Linsenfest - Am 1. Oktober dreht sich beim Fest des DRK in Gussenstadt wieder alles um die Hülsenfrucht. Die Gussenstadter Rotkreuz-Bereitschaft hat sich einiges vorgenommen für ihr 13. Linsenfest im Dorf auf der Alb. Die Veranstaltung am Sonntag, 1. Oktober, ab 11 Uhr in der Turn- und Festhalle steht heuer unter dem Motto „Wir kochen die besten Gerichte aus zwölf Jahren Linsenfest“.

Den Küchenchefs Manfred Gunsilius und Bernhard Mengele ist es wichtig, nicht nur Linsen mit Spätzle und Saitenwürstchen anzubieten, sondern auch Gerichte mit der Hülsenfrucht Linse zu kreieren, die nicht auf jeder Speisekarte zu finden sind. Als Vorspeise gibt es dieses Jahr eine würzige indische Linsensuppe mit Kokosmilch, dazu Gerstetter Linsenbrot oder Ziegenfleischküchle mit einem Zitronen-Joghurt-Dip und Linsen-Bulgursalat.

Neben den traditionellen schwäbischen Alblinsen mit Spätzle wird dieses Jahr als Hauptspeise Linsenmaultaschen mit Rahmsauerkraut, Räucherlachsscheiben und Linsenbrot serviert. Als vegetarische Alternative gibt es Gussenstadter Linsenbratlinge mit Kräuterdip und buntem Blattsalat. Auch zum Nachtisch darf die Linse nicht fehlen: Eine Kreation aus Schoko- und Joghurtmousse mit Linsenkrokant und Mango-Feigensalat rundet das vielfältige Linsenangebot ab.

Edle Linsensorten gibt es beim Fest in Gussenstadt

Der DRK-Bereitschaft Gussenstadt ist es wichtig, bei ihren Gerichten möglichst viele lokale Lebensmittel zu verarbeiten. So wird beispielsweise für das traditionelle schwäbische Alblinsengericht die auf der Schwäbischen Alb von der Erzeugergemeinschaft Lauteracher Feldfrüchte angebaute Linsensorte „Le Puy“ verwendet. Außerdem werden Belugalinsen (der "schwäbische Kaviar" unter den Linsen) vom Biohof Dauner in Sontbergen für verschiedene Gerichte verwendet.

Das Thema Linse macht auch bei den Getränken nicht halt. Hier gibt es das "Schäfleshimmelsbier" der Brauerei Zimmermann. Die dort verwendete Braugerste dient der Alblinse als Stützfrucht beim Anbau.

Die Linsenspezialitäten werden von 11 bis etwa 14 Uhr serviert. Als Gericht zum Mitnehmen gibt es ausschließlich Linsen mit Spätzle und Saitenwürstchen. Im Sinne der Nachhaltigkeit dürfen gerne eigene Behältnisse mitgebracht werden. Das Linsenbrot der Bäckerei Günther wird ebenfalls am ToGo-Stand am Eingang verkauft. Die Ursulastiftung bietet wieder selbstgebackene Kuchen und Kaffee an.

Heidenheimer Zeitung vom 26.09.23

https://www.hz.de/lokales/gerstetten/mehr-als-nur-linsen-mit-spaetzle-beim-fest-auf-der-alb

 

 

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news-837 Thu, 21 Sep 2023 09:32:00 +0200 Leere Betten wegen Personalmangel /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/leere-betten-wegen-personalmangel.html Gesellschaft - Geplante neue Pflegeheime stecken in der Warteschleife. Droht im Landkreis Heidenheim mittelfristig eine Unterversorgung, zumal schon jetzt die Wartezeit auf einen Pflegeheimplatz lang sein kann? Pflegeheime abtelefonieren, sich auf Wartelisten setzten lassen, warten und hoffen: Das ist das Prozedere, wenn Menschen einen stationären Pflegeheimplatz suchen. Je nach Situation muss man derzeit auf einen Platz vier Wochen warten, wobei auch immer der Zufall und die Dringlichkeit eine Rolle spielen, wie schnell jemand einen Pflegeplatz bekommt.

Steuert der Landkreis in den nächsten Jahren auf einen Mangel zu? Schließlich stehen derzeit zwei geplante Neubauvorhaben in der Warteschleife. Der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes steht auf dem ehemaligen Schlachthof-Areal in den Startlöchern, der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt kämpft mit rechtlichen Schwierigkeiten mit einem Neubau in der Weststadt und muss zudem dringend das Eugen-Loderer-Altenzentrum erneuern. Gleiches steht beim Karl-Kaipf-Heim in Herbrechtingen an, das durch einen Neubau ersetzt werden soll. Droht also mittelfristig eine Unterversorgung?

Landratsamt Heidenheim: Unterversorgung nicht zu befürchten

Die Fäden für die Altenhilfeplanung laufen beim Landratsamt Heidenheim zusammen. Dort haben die Fachleute im Blick, wie viele Plätze vorhanden sind, ebenso wird der Bedarf der kommenden Jahre prognostiziert. Auf dieser Grundlage gibt es auch die Entwarnung: „Die Gefahr einer Unterversorgung ist für den Landkreis Heidenheim aufgrund der vorhandenen Vollzeitpflegeplätze nicht zu befürchten“, teilt Pressesprecher Tobias Mayer mit.

Statistisch betrachtet waren im Landkreis Heidenheim zum Jahresende 2022 1.307 Vollzeitpflegeplätze vorhanden. Mit Eröffnung der neuen Pflegeeinrichtungen in Giengen (DRK) und Steinheim (SHL) sowie dem Abschluss der Umbauarbeiten in der Hansegisreute seien weitere 138 Pflegeplätze hinzugekommen, somit stünden aktuell insgesamt 1.445 Vollzeitpflegeplätze zur Verfügung. Weitere 25 Plätze seien nach Abschluss der Umbauarbeiten in Kürze in Gerstetten bei der Evangelischen Heimstiftung zu erwarten.

„Planungshorizonte in der Pflege bewegen sich im mittel- bis langfristigen Bereich, Verzögerungen bei Baumaßnahmen werden dadurch weitestgehend abgefedert“, so Mayer. Die Einrichtungen, in denen umgebaut werden müssten, auch im Hinblick auf die Einzelzimmerverordnung, könnten dies bei Bedarf im laufenden Betrieb umsetzen. Deshalb sei aus diesem Grund keine Unterversorgung zu befürchten.

Wird der Mangel an Pflegekräften zum Problem in Heidenheim?

Doch Probleme drohen dennoch, wenn auch aus anderen Gründen. „Der eklatante Mangel an Fachkräften führt bereits jetzt dazu, dass einige Pflegeeinrichtungen nicht alle ihre Pflegegruppen belegen können“, sagt Mayer. Das heißt: Pflegeplätze sind vorhanden, werden in der Realität wegen fehlendem Fachpersonal jedoch nicht genutzt werden können. 

Das ist zum Beispiel derzeit zum Beispiel im Wohnstift Hansegisreute der Evangelischen Heimstiftung in Heidenheim der Fall. Hausdirektorin Beate Decker berichtet davon, dass 22 Plätze in einem Wohnbereich nicht in Betrieb seien, weil Personal fehle. Würde dieser Bereich eröffnet werden, wäre er mit Anlaufzeit nach spätestens drei Monaten belegt, schätzt Decker. Eine Generalsanierung des Pflegeheims wurde erst im April dieses Jahres abgeschlossen, 162 Plätze stünden zur Verfügung.

So lange wartet man im Landkreis Heidenheim auf einen Pflegeplatz

Wie lange jemand auf einen Pflegeplatz warten müsse, könne man nicht pauschal sagen. „Je nach Verfügbarkeit kann das ganz schnell gehen.“ Es gebe immer wieder freie Plätze, die sofort belegt werden könnten. Aber es könne auch längere Wartezeiten geben, je nach Situation bis zu sechs Wochen. „Wir nehmen die Anfragen in die Pipeline, oft kommt es dann vor, dass die Menschen nach sechs Wochen schon anderswo etwas gefunden haben“, sagt Decker. Generell werde die Verweildauer der Menschen in stationärer Pflege immer kürzer, weil davor die ambulante Pflege so lange wie möglich genutzt werde. Das sei eine klare Intention des Pflegestärkungsgesetzes gewesen. Es sei aber auch der Trend in der Gesellschaft, die eine ambulante Pflege der stationären vorziehe. „Wir brauchen aber beide Angebote, weil immer mehr Menschen alt werden und die Nachfrage steigt.“

Ehepaar im Doppelzimmer: Künftig geht das nicht mehr

Peter Dell'Aquila, Einrichtungsleiter des Hauses der Pflege des Deutschen Roten Kreuzes in Heidenheim, berichtet von ähnlich langen Wartezeiten. Allein am Tage des Gesprächs mit dieser Zeitung erreichten ihn vier Anfragen, die er alle absagen musste. „Wir sind ein relativ großes Haus, da gibt es viele Bewegungen und man kann auch Glück haben." Doch im Schnitt betrage die Wartezeit für einen Platz in der vollstationären Pflege drei bis vier Wochen. Vergeben werde auch je nach Dringlichkeit, räumt er ein. In der Kurzzeitpflege könne bei einer spontanen Notlage aber auch viel schneller reagiert werden. „Für uns ist diese Situation gut, da wir immer voll ausgelastet sind. Aber für die Menschen, die Hilfe brauchen, ist es schon dramatisch.“

Bis zu zehn Tage Pflege im Krankenhaus möglich

Mit dem Jahr 2022 kam eine gesetzliche Verbesserung, wenn Menschen nach einem Krankenhausaufenthalt kurzfristig keinen Platz im Pflegeheim oder in der Reha bekommen, Dann haben sie Anspruch auf Übergangspflege im Krankenhaus für längstens zehn Tage je nach Krankenhausbehandlung. Das hat die Lage leicht entspannt.

Peter Dell’Aquila lenkt den Blick aber auch auf ein anderes Thema. Bis zum Jahr 2029 werde das Haus der Pflege 35 der 138 Plätze verlieren., weil Doppelzimmer abgebaut werden müssten. Das heißt vielleicht aber auch, dass Ehepaare im Haus getrennt werden müssten. Derzeit leben im Heim 5 Ehepaare in gemeinsamen Zimmern, das sei dann nicht mehr möglich.

Warum der Verband seine Prognosen für Heidenheim korrigiert

Wie viele Pflegeplätze im Landkreis Heidenheim künftig benötigt werden, das berechnet der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS). Dieser hat seine Orientierungswerte für die Landkreise in Baden-Württemberg überarbeitet. Demnach ist bis zum Jahr 2035 im Landkreis trotz steigender Pflegeleistungen nur noch ein Bedarf in der Vollzeitpflege von 1.318 bis 1368 Plätzen anzunehmen. In diesem Korridor befindet sich der Landkreis bereits. Dem bis zum Jahr 2030 vorausberechneten Bedarfskorridor von 1326 bis höchstens 1676 Vollzeitpflegeplätzen nähere sich der Landkreis stetig an, so die Einschätzung vonseiten der Landkreisverwaltung.

Warum braucht es weniger Plätze als angenommen? Die Gründe liegen nach Beobachtung des KVJS in der Leistungsausweitung der ambulanten Pflege sowie einer gestärkten Rolle der Kommunen, die zu einer Veränderung in der Angebotslandschaft führen könnten. Ein weiterer Erkenntnisgewinn ist, dass die Zahl der Bewohnerinnen und Bewohner in den Heimen in den letzten Jahren kontinuierlich zurückgegangen ist. Ursächlich dafür könnte der Mangel an Fachpersonal sein, ferner wird vermutet, dass der Pflegebedarf anderweitig gedeckt wird.

 

Heidenheimer Zeitung vom 21.09.2023

https://www.hz.de/lokales/heidenheim/pflege-im-landkreis-heidenheim

 

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news-834 Wed, 20 Sep 2023 08:37:00 +0200 Termin zur Blutspende /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/termin-zur-blutspende.html Mergelstetten - Jeden Tag werden in Deutschland etwa 15.000 Blutspenden benötigt. Der nächste Blutspendetermin des Deutschen Roten Kreuzes findet am Donnerstag, 28. September, von 14:30 bis 19:30 Uhr in der Mergelstetter Sport- und Festhalle, Hainenbachstraße 19, statt. Seinen individuellen Blutspendetermin kann man online reservieren unter www.blutspende.de/termine.
Alle Termine und weitere Informationen gibt es online unter www.blutspende.de oder unter Tel. 0800 1194911.

Heidenheimer Zeitung vom 20.09.23

 

 

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news-835 Wed, 13 Sep 2023 08:50:00 +0200 JRK in den Startlöchern /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/jrk-in-den-startloechern.html Der DRK-Ortsverein Herbrechtingen gründet eine Jugendgruppe für Kinder ab acht Jahren. Helfen, wo Not am Mann ist, das ist der Grundgedanke des DRK. Um zukünftig auch schon die Kleinen spielerisch an die Erste Hilfe heranzuführen, gründet der Ortsverein Herbrechtingen eine eigene Jugendgruppe.
Bei abwechslungsreichen Gruppenstunden, gemeinsamen Ausflügen und allerlei Unternehmungen sollen die Kinder lernen, wie sie bei einem Notfall helfen können. Die Jugendgruppe steht ab acht Jahren offen; ab 20. September trifft man sich immer mittwochs von 17 bis 18 Uhr an der Schlosserstraße 10/2 in Bolheim.
Zum Start sind 20 Plätze verfügbar, daher ist Anmeldung per E-Mail an jrk@drk-herbrechtingen.org erforderlich.

Heidenheimer Zeitung - Neue Woche vom 13.09.2023

https://epaper.neue-woche.de/nw-13092023/68430568

 

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news-832 Thu, 07 Sep 2023 09:43:00 +0200 Mountainbiker stürzt schwer /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/mountainbiker-stuerzt-schwer.html Auf der Downhillstrecke auf dem Hochberg in Heidenheim ist ein Mountainbiker verunglückt. Einsatzkräfte des DRK Herbrechtingen und Heidenheim konnten ihn retten und ins Krankenhaus bringen. Am Dienstagabend gegen 19.45 Uhr wurden Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Herbrechtingen und Heidenheim zu einem Notfall am Hochberg gerufen. Auf der Downhillstrecke war ein Mountainbiker während eines Trainings schwer gestürzt.
Da sich der Verletzte auf einem schwer zugänglichen Abschnitt der Strecke befand, machte sich der Rettungsdienst zu Fuß auf den Weg zum Unfallort. Die Bergwacht transportierte den Verletzten mit spezieller Ausrüstung zum Rettungswagen.

Heidenheimer Zeitung vom 07.09.2023.

https://www.hz.de/lokales/heidenheim/drk-herbrechtingen-und-heidenheim-birgt-verunglueckten-mountainbiker

 

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news-831 Tue, 29 Aug 2023 10:04:38 +0200 Verletzte Mountainbikerin geretten /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/verletzte-mountainbikerin-geretten.html Anhausen. Am Vergangenen Donnerstagnachmittag rückten Einsatzkräfte der DRK-Bergwacht Heidenheim und Herbrechtingen zu einem Rettungseinsatz nach Anhausen bei Herbrechtingen aus, nachdem eine Mountainbikerin dort verunglückt war. Die verletzte Frau war an einem Mountainbiketrail einen Abhang hinabgestürzt und konnte aufgrund ihrer Verletzungen nicht mehr selbstständig gehen.

Für die Bergwacht gestaltete sich die Lage als äußerst herausfordernd, da das Gelände steil und schwer zugänglich war. In enger Zusammenarbeit mit dem Notarzt wurde die verletzte Mountainbikerin gesichert. Mithilfe eines Flaschenzugs gelang es, die Patientin behutsam den Abhang hinaufzuziehen. Die Bergwacht arbeitete eng mit dem Rettungsdienst zusammen, um die Patientin  sicher durch das schwierige Gelände zu transportieren. Der Begleiter der verunglückten Mountainbikerin wurde während des gesamten Einsatzes betreut und unterstützt.

Die erfolgreiche Rettungsaktion verdeutlichte die hohe Professionalität und Einsatzbereitschaft der DRK-Bergwacht Heidenheim und Herbrechtingen.

DRK Bergwacht

Heidenheimer Zeitung vom 29.08.2023

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news-830 Tue, 29 Aug 2023 09:57:10 +0200 DRK bekommt neues Domizil /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/drk-bekommt-neues-domizil.html Einsatzkräfte - Ein Anbau an das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehrabteilung Burgberg soll mehreren Entwicklungen Rechnung tragen. Die Kosten liegen bei 673.000 Euro. Freiwillige Feuerwehr und Deutsches Rotes Kreuz: zwei ungemein wichtige Institutionen, wenn es darum geht, in Not geratenen Menschen Hilfe zukommen zu lassen. Das ist in der Großstadt so, aber auch in kleineren Gemeinden – wie im Giengener Teilort Burgberg.

Beide Institutionen sind derzeit noch getrennt untergebracht. Das wird sich ändern, es wird einen Zusammenschluss am Sitz der Feuerwehrabteilung geben.

Das bestehende Feuerwehrgebäude in Burgberg wurde Anfang der 1980er-Jahre auf einem etwas mehr als 13.600 Quadratmeter großen Grundstück erbaut. 2014 wurde sowohl der zu diesem Zeitpunkt vorhandene Schulungsraum des Gerätehauses erweitert als auch ein Stellplatz für ein großes Löschfahrzeug im östlichen Bereich angebaut.

Mehr Einsatzkräfte brauchen mehr Platz

In der Zwischenzeit haben sich die Bedarfe der Feuerwehr offenbar geändert. Durch einen Anstieg der Einsatzkräfte müssten, so erklärt es die Stadtverwaltung, neue Räumlichkeiten geschaffen werden und durch die Zuweisung von weiteren Logistikaufgaben bestehe weiterer Bedarf an Lagerraum. Auch ein Stellplatz für weitere Feuerwehrgerätschaften sei notwendig. Als "beispielhaft" bezeichnet in diesem Zusammenhang Oberbürgermeister Dieter Henle die Zunahme an Mitgliedern bei der Freiwilligen Feuerwehrabteilung Burgberg. Ihr gehören nun 28 Mitglieder an, die im vergangenen Jahr ehrenamtlichen Dienst am Nächsten leisteten.

Das DRK Burgberg ist momentan im sogenannten Roten Schulhaus untergebracht, als Lager werden mehrere Räumlichkeiten auch in direkter Nähe genutzt. Aus brandschutztechnischer Sicht müssen die belegten Flächen im Roten Schulhaus jedoch geräumt werden, um eine angedachte Sanierung des Gebäudes realisieren zu können.

Einige Räume sollen gemeinsam genutzt werden

Die Stadt hat das Achitekturbüro Kock und Partner beauftragt, ein Grobkonzept zu erstellen. Der Anbau an das bestehende Feuerwehrhaus soll dem DRK zentrale Lagermöglichkeiten, einen überdachten Stellplatz für ein DRK-Fahrzeug und auch notwendige Umkleidemöglichkeiten bringen. Zusammen mit der Feuerwehr genutzt werden sollen der Schulungsraum und die sanitären Einrichtungen.

Die Mitglieder des Gemeinderats, die der Erweiterung zustimmten, äußerten sich durchweg positiv zum Vorhaben. Olaf Holzer (CDU) sagte: "Es freut mich. Mit der Erweiterung trägt man auch der Wichtigkeit der Organisationen Rechnung, was wiederum bei den Mitgliedern zu Motivation führt. Das Arbeitsumfeld für das DRK wird stark verbessert. Wir sollten das zeitnah umsetzen, dann freuen sich alle." Holzers Fraktionskollege Werner Bader meinte, ehrenamtliche Tätigkeit sei sehr wichtig. Wenn, wie beim Vorhaben der Erweiterung, Synergien genutzt werden können, sei das sehr wertvoll. Wilhelm Oszfolk (SPD) betonte, dass durch die Erweiterung Mängel aus dem Bedarfsplan der Wehr beseitigt würden. Martin Hörsch (Unabhängige/Grüne) sprach von "zwei Organisationen, die jeden Tag für das Gemeinwohl da sind".

OB Dieter Henle: "Gut, dass wir Gas geben"

Die Kosten für den Anbau belaufen sich nach der Kostenschätzung (Stand März 2023) des Architekturbüros Kock und Partner auf etwa 657.000 Euro. Zusätzlich wird der Umkleidebereich der Feuerwehr mit 32 Feuerwehrspinden neu bestückt. Die Kosten hierfür belaufen sich auf etwa 16.000 Euro. Die Gesamtkosten betragen somit etwa 673.000 Euro. Die Stadt kann mit einem Zuschuss in Höhe von etwa 64.000 Euro aus der Zuwendung zur Förderung des Feuerwehrwesens rechnen. Weitere Fördermöglichkeiten seien in der Prüfung.

Oberbürgermeister Dieter Henle sagte dazu: "Wir setzen das zum richtigen Zeitpunkt um. Das Land plant, die Bezuschussung auf den Prüfstand zu stellen. Für mich ist das ein falsches Signal. Umso besser, dass wir da Gas geben."

Heidenheimer Zeitung vom 29.08.23

https://www.hz.de/lokales/giengen/darum-kommen-feuerwehr-und-drk-in-burgberg-unter-ein-dach

 

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news-771 Sat, 12 Aug 2023 09:36:00 +0200 Seniorin nach nächtlicher Suche gefunden /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/seniorin-nach-naechtlicher-suche-gefunden.html Mergelstetten - Ein großangelegter Sucheinsatz nach einer vermissten 89-jährigen Frau aus einem Pflegeheim in Mergelstetten nahm ein gutes Ende: Die gesuchte Frau wurde am Freitagmorgen um 6 Uhr von einer Mitarbeiterin des Pflegeheims, die auf dem Weg zur Arbeit war, wohlbehalten aufgefunden. Die demente Frau saß in einem Wohngebäude, das sich direkt an die Seniorenresidenz anschließt, im Treppenhaus.

Begonnen hatte der Einsatz am Donnerstagabend gegen 20 Uhr, nachdem die Frau schon seit einer Stunde vermisst worden war. Ein Polizeihubschrauber war im Einsatz, der längere Zeit über dem Stadtgebiet kreiste. Mehrere Streifen der Polizei suchten nach der Frau, ebenso die Rettungshundestaffeln des BRH und des DRK sowie die Malteser aus Schwäbisch Gmünd und zahlreiche Kräfte des DRK aus dem ganzen Landkreis. Abgesucht wurde das Gebiet von Mergelstetten bis nach Bolheim. Gegen 3.30 Uhr wurde die Suche zunächst ohne Ergebnis eingestellt.

Heidenheimer Zeitung vom 12.08.23
https://www.hz.de/lokales/heidenheim/zahlreiche-einsatzkraefte-suchen-nach-89-jaehriger-aus-mergelstetten

 

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news-770 Fri, 28 Jul 2023 10:03:12 +0200 Bergwacht holt toten Storch vom Kamin /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/bergwacht-holt-toten-storch-vom-kamin.html Ein Jungstorch des ersten Heidenheimer Storchenpaares wurde gestern tot geborgen. Anfang Juni hatte die Ankunft eines Storchenpaares für Aufsehen gesorgt. Die beiden gefiederten Besucher ließen sich auf dem Kamin der ehemaligen Malzfabrik nebem dem Kunstmuseum nieder. Mindestens zwei Jungtiere wurden im Nest gesichtet. Ein aufmerksamer Passant machte die Entdeckung: Aus dem einst belebten Nest hing ein toter Storch. Stadtförster Christian Eder, zuständig für Wildtiere im Stadtgebiet, wurde verstaändigt. Da das Nest in luftiger Höhe auf dem Kamin thront, gestaltete sich der Zugang schwierig. Die Feuerwehr rückte gegen 14 Uhr mit der Drehleiter an, doch die sechs Meter Abstand bis zum Nest waren unüberwindbar.

Deshalb wurde die Heidenheimer Bergwacht um Hilfe gebeten. Abgesichert erklomm das Team den Turm über eine seitliche Leiter. Dort bestätigte sich die traurige Gewissheit. Einer der Jungvögel hatte sich mit dem Fuß in einer Schnur verheddert und war verendet. Ansonsten war das Nest leer. Die genaue Ursache des Todes ist derzeit noch unklar und soll von Fachleuten untersucht werden.

Heidenheimer Zeitung vom 28.07.23
https://www.hz.de/lokales/heidenheim/bergwacht-holt-toten-storch-vom-kamin-in-heidenheim

 

 

 

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news-769 Sat, 22 Jul 2023 09:16:00 +0200 Neubau rückt in die Ferne /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/neubau-rueckt-in-die-ferne.html Altenpflege - Ursprünglich sollte das Herbrechtinger Karl-Kaipf-Heim im kommenden Jahr als Neubau wiedereröffnet werden. Daraus wird nun nichts. Die Gründe für den verworfenen Zeitplan: Hohe Baukosten und gestiegene Zinsen. (HZ v. 22.07.23) Klar ist: Das vom DRK betriebene Karl-Kaipf-Heim soll abgerissen und neu errichtet werden. Wann genau das geschieht, ist jedoch offen. "Der Zeitpunkt lässt sich noch nicht abschätzen", sagt DRK-Kreisgeschäftsführer Mathias Brodbeck. Die ursprünglich für Mitte 2024 angepeilte Fertigstellung ist damit vom Tisch.

Von einem Stopp des Projekts will Brodbeck allerdings nichts wissen: "Wir planen munter weiter", sagt er. Aktuell seien die Fachplaner mit dem Vorhaben befasst, beim DRK hofft man, bis Ende des Jahres einen Bauantrag für den Neubau stellen zu können. Die bloße Baugenehmigung werde aber noch nicht den Startschuss für die Bauarbeiten markieren. Zuerst, stellt Brodbeck klar, müssten die Zahlen stimmen: "Abbruch und Neubau hängen von den Baukosten und von den Zinsen ab. " Das Vorhaben müsse refinanzierbar sein, sprich: So lange die Betriebserlöse nicht die Kosten für die Investition decken können, soll auch nicht gebaut werden. Zugleich sieht Brodbeck erste Signale dafür, dass das hohe Baukostenniveau wieder sinken könnte. Darüber, wie viel der Neubau kosten könnte, will der Kreisgeschäftsführer derzeit nicht sprechen.

Das Karl-Kaipf-Heim ist seit Anfang der 1990er-Jahre in Betrieb. Das ist eigentlich ein Alter, in dem man als Immobilienbesitzer an eine Renovierung denken würde. Dass dem an der Brenz gelegenen Gebäude mit seinen gut 70 Plätzen dagegen der Abrissbagger droht, hat zwei Gründe: Seit 2009 sieht die Landesheimbauverordnung Einzelzimmer in Pflegeheimen vor. Es gibt jedoch lange Übergangsfristen. Im Karl-Kaipf-Heim wurden beim Bau ausschließlich Doppelzimmer oder Einzelzimmer mit gemeinsamer Nasszelle eingerichtet. Außerdem wurde bei der damaligen Planung aus heutiger Sicht sehr wenig Wert auf Energieeffizienz gelegt. "Das Karl-Kaipf-Heim verbraucht so viel Energie wie unser Haus der Pflege in Heidenheim, ist aber nur halb so groß", sagt Brodbeck. Beide Missstände lassen sich im Bestand nicht beheben.

Fachpersonal unbedingt halten

War ursprünglich angedacht gewesen, den Neubau in Herbrechtingen bis 2024 hochzuziehen, hält man beim DRK mittlerweile einen anderen Weg für gangbar: 2025 oder 2026 soll auf dem früheren Schlachthofareal ein neues DRK-Pflegeheim fertig werden. Baubeginn könnte nach Angaben der Stadtwerke Heidenheim, denen das Areal gehört, im dritten Quartal 2024 sein. Man hoffe, so Brodbeck, einen Teil der bis dahin im Karl-Kaipf-Heim zu betreuenden Menschen dort sowie in anderen DRK-Einrichtungen im näheren Umfeld unterbringen zu können. Diese Variante hätte aus Brodbecks Sicht auch den Vorteil, dass das DRK sein Personal halten könnte. Pflegepersonal sei überaus knapp, daher wolle man jede Chance nutzen, erfahrene Kräfte zu halten.

Der Haken ist, dass das Herbrechtinger Haus nur noch eine befristete Betriebserlaubnis bis August 2024 hat. Aktuell ist das Haus ungefähr zur Hälfte belegt, das erste Obergeschoss dienst vollständig als Pflegestation, das Stockwerk darüber steht dagegen leer. Brodbeck deutet die Hoffnung an, dass die Betriebserlaubnis womöglich nochmals um ein oder zwei Jahre verlängert werden könnte, wenn absehbar wird, dass ein Neubau konkret in Vorbereitung ist. Öffentlich zu sehen sind die Pläne zwar noch nicht, Brodbeck verspricht aber, es werde wieder "ein schönes Gebäude" werden. Im Erdgeschoss ist aktuell wieder eine Tagespflege vorgesehen, dazu sind mehrere kleine Mitarbeiterwohnungen geplant, die etwa von Azubis oder neu eingestellten Kräften genutzt werden könnten. Auch die Küche, in der Speisen für mehrere Heime gekocht werden, soll wieder ebenerdig liegen.

60 Pflegeplätze im Neubau

Im ersten und zweiten Obergeschoss will das DRK 60 Pflegeplätze einrichten, darüber ist ein auf halber Fläche geplantes sogenanntes Stapelgeschoss vorgesehen, in dem neun Einheiten für betreutes Wohnen eingerichtet werden sollen.

Auf einen Keller will man in Zunkunft verzichten, zumal das bestehende Untergeschoss für Probleme sorgt: Die Außenwände sind laut Brodbeck ungedämmt, das kühle Brenzwasser dringt zwar nicht hindurch, führt aber dennoch vor allem im Sommer zur Bildung von Kondenswasser im Innern. Der Neubau soll daher nicht mehr unterkellert werden, das bestehende Unergeschoss werde man nach derzeitigem Stand der Planung als "statisches Element" erhalten und verfüllen.

Die bis zum vergangenen Frühjahr ebenfalls im Komplex untergebrachte städtische Begegnungsstätte ist mittlerweile ins Buigen-Center umgezogen und wird dort wohl auch bleiben.

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news-767 Tue, 18 Jul 2023 10:20:00 +0200 DRK - Registrierung als Stammzellenspender /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/drk-registrierung-als-stammzellenspender.html Mergelstetten - Am Dienstag, 1. August, findet in der Turn- und Festhalle, eine Blutspendeaktion statt. Zeitgleich veranstaltet die DRK-Rettungshundestaffel Heidenheim eine Stammzellen-Typisierungsaktion für den Kameraden Michael Höll. Wer sich nur typisieren lassen will, kann ohne Anmeldung vorbeikommen. Blutspender sollten sich wie bisher unter www.blutspende.de anmelden. Rückfragen an Frieder Fucker unter Tel. 0172 7721766 oder frieder.fucker@drk-hdh.de. (HZ v. 18.07.23)

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news-766 Sat, 15 Jul 2023 09:59:00 +0200 Blutspende trifft auf Burger und Hot Dogs /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/blutspende-trifft-auf-burger-und-hot-dogs.html Ob das zusammenpasst, wollen DRK-Ortsverein Herbrechtingen und das "Peerless Dine" Mergelstetten am kommenden Montag, 17. Juli herausfinden. (WZ v. 15.07.23) Zur Blutspende in der Herbrechtinger Bibrishalle haben sich die Bereitschaftsleiter Önder Schmid und Christian Rose ein Highlight ausgedacht: Alle Spender sollen mit Burger, Hot Dogs und Pommes aus dem Foodtruck des "Peerless Dine" kostenlos verköstigt werden.
Als Rose den Betreibern Andre und Katja Ott seine Idee vorstellte, waren beide gleich hellauf begeistert und sicherten ihre Unterstützung zu. Und: Für alle, die nicht Blutspenden können oder dürfen, werden alle Speisen auch zum Verkauf angeboten. Den Erlös spendet das Team des "Peerless Dine" dem DRK Herbrechtingen.
Wie seit geraumer Zeit üblich muss über die Homepage des Blutspendedienstes www.blutspende.de online ein Termin reserviert werden.
Unser Bild zeigt (von links) Christian Rose, Önder Schmid und Andre Ott.

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news-768 Thu, 13 Jul 2023 10:27:00 +0200 Baustelle am Ortseingang - So soll das neue Gerätehaus der Gerstetter Feuerwehr aussehen /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/baustelle-am-ortseingang-so-soll-das-neue-geraetehaus-der-gerstetter-feuerwehr-aussehen.html Die neue DRK-Rettungswache mit Polizeistation ist bereits weit fortgeschritten. Jetzt kommt Bewegung in den zweiten Bauabschnitt. So soll das Feuerwehrgerätehaus einmal aussehen. (HZ v. 13.07.23) 8,1 Millionen Euro stehen zur Disposition, wenn 2024 im Nordwesten von Gerstetten der Bagger zu graben beginnt. Der zweite Bauabschnitt der Rettungswache, ein Bau mit acht Garagen, einem Übungsturm und einem eigenen Straßennetz, das die künftigen Verkehrsflüsse regelt, steht an. Den Baugrund  teilen sich die Feuerwehr, die Polizei und das Deutsche Rote Kreuz. Am Gebäude der beiden letzteren Organisationen wird bereits seit September 2022 gearbeitet. Kommendes Jahr also die Feuerwache.

Fraglos wirft die Dreiergemeinschaft auf dem Gelände an der Ecke L1165/Heuchstetter Straße neben dem Vorteil der Synergien auch Probleme auf. Denn: Im Einsatzfall kann es natürlich vorkommen, dass alle drei „Blaulichtorganisationen“ ihre Signalhörner gleichzeitig aktivieren und an der Ausfahrt in die Landesstraße 1165 aufeinandertreffen. Mit der Gefahr eines Tohuwabohus aber hatte sich der Gemeinderat bereits in einer früheren Sitzung befasst und den Lebensrettern über eine Ampel Grünlicht in Aussicht gestellt.

Neues Gerstetter Feuerwehrgerätehaus: Jetzt waren die Pläne zu sehen

Der Gebäudekomplex Rettungswache soll noch dieses Jahr fertiggestellt werden. Am Dienstag nun beschäftigte sich der Ausschuss für Umwelt, Bauwesen und Verkehr des Gerstetter Gemeinderats im Beisein einiger Feuerwehrleute mit den Plänen für das schon seit Langem gewünschte Feuerwehrgerätehaus. An der Schautafel im Sitzungsaal hingen die Pläne für den zweiten Bauabschnitt, das ungleich größere und kostspieligere Projekt. Auch Fachplaner kamen zu Wort.

Der Sitzung waren bereits Besichtigungsfahrten vorausgegangen. Außerdem weiß die Feuerwehr einen voll ausgebildeten Architekten in ihren Reihen. Markus Weihreter (Steinheim) ist dann gefragt, wenn es um Heizung, Lüftung und Abluft geht. Unabhängig von der öffentlichen Diskussion empfahl er den Bauherren für die Wärme zwei außen platzierte Wärmepumpen, die über eine Fußbodenheizung die acht Fahrzeughallen frostfrei halten. Für warmes Wasser beim Händewaschen genügten, so Weihreter, stromsparende Durchlauferhitzer und für die so wichtige Entsorgung der Auspuffgase gebe es wirksame Absauganlagen.

Gerstetter UBV-Ausschuss: PV-Anlage ja, Wärmetauscher nein

Gemeinderat Georg Jäger (KWG) hatte aus den Erfahrungen seines beruflichen Alltags sogar einen Wärmetauscher im Kopf. Den allerdings verwarf Gerstettens Ortsbaumeister Bernd Müller. Nirgendwo bei seinen Besichtigungsfahrten habe der zwölfköpfige Bauausschuss derartige Einbauten beobachten können. Dafür geht der Wunsch der Grünen in Erfüllung, die sich auf einem Teil des nach Süden ausgerichteten Steildaches eine PV-Anlage wünschen.

Herzstück einer jeden Rettungswache ist der Funkraum und mit ihm eine krisensichere Übertragung aller Nachrichten. Für Frank Date von der LDS Stockhammer Ingenieure GbR ist daher ein netzunabhängig betriebenes Notstromaggregat ein absolutes Muss für Anlagen in der geplanten Größenordnung. Die Funktechnik werde im Obergeschoß installiert, verfüge über eine wirtschaftliche Ausleuchtung der Arbeitsplätze und folge selbst über Handys den gegebenen Befehlen. Auch der Ordnungsruf der leitenden  Personen, „der Letzte macht das Licht aus“, kann in der Rettungswache künftig entfallen. Die Elektronik denkt mit und übernimmt diesen Dienst.

Bürgermeister Roland Polaschek gefällt die jetzt vorliegende Planung deutlich besser als die vorherige. Für ihn hat sich der enge Kontakt zur Feuerwehr und zum technischen Know-how der örtlichen Feuerwehr ausgezahlt. Übrigens: Eine der Räumlichkeiten in der künftigen Rettungswache Gerstetten trägt den einladenden Begriff „Floriansstüble“.

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news-765 Tue, 27 Jun 2023 09:26:00 +0200 DRK verzeichnet einen Einsatzrekord /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/drk-verzeichnet-einen-einsatzrekord.html Deutsches Rotes Kreuz - Der Kreisverband blickt auf ein arbeitsreiches Jahr zurück: Man rückte so oft aus wie noch nie zuvor. Auch die sozialen Projekte im DRK-Kreisverband haben wieder zugenommen. (HZ v. 27.06.23) In gleichem Maß, wie die Beherrschung der Pandemie gelungen sei, hätten die Folgen des Ukraine-Krieges unser aller Dasein verändert. Mit diesen Worten ließ der Präsident des DRK-Kreisverbands Heidenheim, Dr. Bernhard Konyen, das Jahr 2022 Revue passieren. Bei der Kreisversammlung, die in Gerstetten stattfand, zeigte sich Konyen stolz, wie das Deutsche Rote Kreuz vor allem auch im Ehrenamt die Herausforderungen angenommen und mit Bravour gelöst habe.

So viele Einsätze wie noch nie

„In 17 Helfer-vor-Ort-Gruppen haben die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sage und schreibe 1943 Einsätze abgewickelt – ein neuer Rekord“, so Konyen. Auch von den Teams der Rettungshundestaffel „Spürnasen im Einsatz“ sowie den beiden Bergwacht-Gruppen zeigte er sich beeindruckt.

Gleichermaßen haben auch die sozialen Projekte im DRK-Kreisverband Heidenheim wieder an Fahrt aufgenommen. Dr. Konyen nannte exemplarisch die Gesundheitsprogramme des DRK, die vielfältigen Aktivierungsprojekte für die ältere Generation und den DRK-Kleiderladen „Kleiderglück“ in Giengen, der im vergangenen Jahr in neuer Umgebung auf das zehnjährige Bestehen zurückblicken konnte. „Ja, unsere Ehrenamtlichen haben ihre Hausaufgaben gemacht. Immer wieder haben sie deutlich gemacht, dass sie das Herz an der richtigen Stelle haben“, so Konyen.

Standort in Nattheim

Er ging auch auf die beiden Bereiche Pflegedienste und Rettungsdienst ein und zeigte sich vom neuen DRK-Pflegezentrum in Giengen ebenso beeindruckt wie von der Tatsache, dass es dem Deutschen Roten Kreuz „mit viel Emotionalität und Nachdruck“ gelungen sei, sich den Standort Nattheim für eine neue Rettungswache zu sichern. Konyen fasste zusammen: „Im letzten Jahr habe ich meinen Bericht mit den Worten: ,Ich bin stolz, ein Rotkreuzler zu sein‘ geschlossen. Diese Aussage gilt auch heute – nur vielleicht mit ein bisschen mehr an Stolz.“

In den Berichten des Präsidiums blickte Kreisbereitschaftsleiter Sven Wöhrle auf ein „arbeitsreiches und spannendes“ Jahr in den Bereitschaften zurück. Er zeigte sich sehr zufrieden mit den vielfältigen Einsatzbereichen und dankte den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.

Früh übt sich

Für das Jugendrotkreuz (JRK) berichtete Manuela Döll, Koordinatorin für JRK und Schulsanitätsdienst, von den Projekten und Ereignissen im letzten Jahr. Döll ging insbesondere auf das internationale Jugendzeltlager ein und zeigte auf, dass das DRK im Landkreis Heidenheim eine starke Nachfrage nach dem Bärenhospital in Kindergärten und Grundschulen verzeichnet und auch bei immer mehr Schulen den Schulsanitätsdienst entwickelt und begleitet.

Vielfalt der DRK-Angebote

In Vertretung von Gerstettens Bürgermeister Roland Polaschek brachte Christa Rapp, zweite stellvertretende Bürgermeisterin, zur Sprache, dass die Vielfalt der DRK-Angebote sowohl im Ehren- als auch Hauptamt sehr wichtig für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises, aber auch insbesondere der Gemeinde Gerstetten sei. Rapp freute sich auf die bis Ende des Jahres vorgesehene Inbetriebnahme des im Bau befindlichen Rettungszentrums in Gerstetten am nördlichen Ortseingang und zeigte sich optimistisch, dass auch die neue Feuerwehrwache der
Gemeinde schon bald daneben gebaut werden könne.

In Vertretung von Heidenheims Landrat Peter Polta zeigte Sozialdezernent Matthias Schauz auf, dass der Landkreis und die Landkreisverwaltung in vielen verschiedenen Bereichen ganz hervorragend und in partnerschaftlicher Art und Weise mit dem DRK zusammen agiere. Auch in Zeiten der Corona-Pandemie und möglichen Krisenszenarien durch die Energiekrise sei das Deutsche Rote Kreuz in seinen verschiedenen Bereichen ein verlässlicher und kompetenter Partner.

Ehrungen standen im Mittelpunkt der Kreisversammlung

Zu Ehrenmitgliedern des DRK-Kreisverbands wurden die beiden Vize-Präsidenten Kurt Ganzenmiller und Manfred Kiss ernannt. Die Ehrenmedaille in Gold erhielten Marcus Bremer, Ulrich Herkommer und Mathias Brodbeck. Die Ehrenmedaille in Silber des DRK-Kreisverbandes wurde verleihen an Michaela Adler, Bernd Kröner und Bernd Moser.

Für aktive Mitgliedschaft seit 65 Jahren wurden Hans Allgöwer, Heinz Braunmiller und Elsbeth Fuchs geehrt. Eine Ehrung für ihre 60-jährige Mitgliedschaft erhielten Rolf Hornung und Alfred Vogel. Für 55 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt wurden Wilfried Bischoff, Gerhard Gunsilius und Ursula Mailänder. Für 50 Jahre: Doris Banzhaf, Helga Bischoff, Günter
Eigner, Heinz Fick, Gerda Henck, Hartmut Hollstein, Georg Jäger, Manfred Kiss, Hans-Peter Kolb, Antje Nannt, Hans-Dieter Prinzing, Margit Rehm, Erika Sturcz, Peter Szam und
Emil Thierer.

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news-764 Sat, 24 Jun 2023 09:22:00 +0200 2184 Euro für Rettungshundestaffel /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/2184-euro-fuer-rettungshundestaffel.html Benefizkonzert des Bläserkraftwerks Giengen. (WZ vom 24.06.23) Wie immer gut besucht war das Benefizkonzert des Bläserkraftwerks Giengen im März. Nun übergab dessen organisatorischer Leiter Stefan Koller (hinten Mitte) den Erlös von 2.184,70 Euro für die DRK-Rettungshundestaffel an Bereitschaftsleiterin Gertrud Fucker (vorne, zweite von links) und Kassierer Thomas Hierholz (hinten rechts).

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news-763 Fri, 16 Jun 2023 09:33:00 +0200 DRK-Aktion - 380 Menschen spendeten Blut /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/drk-aktion-380-menschen-spendeten-blut.html Die zweitägige DRK-Blutspende-Aktion in Mergelstetten lief nach Angaben des Verantwortlichen Frieder Fucker sehr erfolgreich ab. Am Dienstag und Mittwoch kamen insgesamt 380 Blutspender, unter ihnen 50 Erstspender, zusammen. Von diesen waren auch beinahe alle bereit, sich für eine Stammzellenspende typisieren zu lassen. Auch das Beiprogramm sei bei den Besuchern sehr gut angekommen. Insgesamt waren an den beiden Tagen mehr als 30 Helfer im Einsatz. (HZ v. 16.06.23)

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news-762 Tue, 13 Jun 2023 07:47:00 +0200 „Fiaccolata“ durch den Landkreis Heidenheim /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/fiaccolata-durch-den-landkreis-heidenheim.html Fackelzug - DRK und Bergwacht aus Heidenheim und Herbrechtingen beteiligten sich an der Aktion aus Italien. (HZ v. 13.06.23) Landkreis. Seit 1992 erinnern Tausende Menschen aus der ganzen Welt alljährlich rund um den 24. Juni bei einem Fackelzug (italienisch: Fiaccolata) des Italienischen Roten Kreuzes von Solferino nach Castiglione delle Stiviere an die Anfänge der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Auch das Deutsche Rote Kreuz möchte an seine Wurzeln erinnern und sich an der „Fiaccolata“ beteiligen. So machte man sich mit dem Licht der Hoffnung und Menschlichkeit vom hohen Norden Deutschlands auf nach Solferino. Eine Station war jetzt auch der Landkreis Heidenheim.

Von den Kameradinnen und Kameraden des DRK-Kreisverbands UIm übernahmen die Heidenheimer Rotkreuzler die Fackel in Altheim/Alb und brachten sie über die Kreisgrenze ins Eselsburger Tal. Von dort begann der Fackelzug durch den Landkreis.

An den Steinernen Jungfrauen startete das Jugendrotkreuz mit der Fackel in Richtung Schloss Hellenstein. Auf dem Weg dorthin wurde noch ein kleiner Zwischenstopp an der Voith-Arena eingelegt. Weiter ging es dann mit dem Fackelzug ans benachbarte Schloss Hellenstein. Dort warteten bereits Mitglieder der Bergwachten Heidenheim und Herbrechtingen, um die Fackel zu übernehmen und über die Schlossmauer in die Heidenheimer Innenstadt herabzulassen.

Angekommen in der Hinteren Gasse in Heidenheim übernahm die Rettungshundestaffel die Fackel und brachte sie in Begleitung ihrer Tiere zum Elmar-Doch-Haus. In der Zwischenzeit versammelten sich dort zahlreiche Helferinnen und Helfer aus den verschiedenen Bereitschaften, um die Fackel in Empfang zu nehmen.

Vom Elmar-Doch-Haus ging es dann zusammen zu Fuß durch die Heidenheimer Innenstadt bis in den Brenzpark. Nach einem kurzen Aufenthalt im Brenzpark zog der Fackelzug als Fahrzeugkolonne an den Giengener Schießberg weiter, wo die „Fiaccolata“ durch den Landkreis Heidenheim schließlich endete.

Die Fackel wurde dann weitergegeben zum Jugendrotkreuz nach Bad Mergentheim.

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news-761 Sat, 10 Jun 2023 10:12:00 +0200 Zweitägige Blutspende-Aktion /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/zweitaegige-blutspende-aktion.html Mergelstetten. Das DRK bietet anlässlich des Weltblutspendetags am 14. Juni eine zweitägige Aktion in Mergelstetten an. Interessierte können die Veranstaltung am Dienstag, 13. Juni, von 18 bis 22 Uhr und am nächsten Tag – dem eigentlichen Weltblutspendetag – von 10 bis 18 Uhr besuchen. In der Turn- und Festhalle besteht zu diesen Zeiten die Möglichkeit, Blut zu spenden. Wie üblich, müssen sich Blutspendenwillige auf der DRK-Internetseite www.blutspende.de anmelden.

Darüber hinaus wird in der Zoeppritzhalle einiges geboten: Im Programm sind Kinderbetreuung, Mitmach-Angebote, die Möglichkeit, sich an Ständen zu verschiedenen Themen rund ums Blutspenden zu informieren, sowie eine Ausstellung zum Thema „Blutspenden früher und heute“. Am ersten Veranstaltungstag werden Blutspendefahrzeuge aus frühen Zeiten ausgestellt. Zudem wird das Jugendrotkreuz und die DRK-Rettungshundestaffel vor Ort sein. Die Veranstaltung selbst kann ohne Anmeldung besucht werden.

Interessierte können sich bei der Aktion auch zur Stammzellenspende beraten und typisieren lassen. (HZ v. 10.06.23)

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news-760 Fri, 09 Jun 2023 10:01:00 +0200 Mehr Einsätze, aber auch mehr Helfer /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/mehr-einsaetze-aber-auch-mehr-helfer.html Deutsches Rotes Kreuz - Zahlen, Daten und Fakten zur Arbeit des Kreisverbands Heidenheim für das Jahr 2022 – hier eine Übersicht. (HZ v. 09.06.23) Wie viele Einsätze, wie viele Blutspenden, wie viele Stunden ehrenamtlicher Einsatz? Der Kreisverband Heidenheim des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hat im Hinblick auf seine Kreisversammlung am 16. Juni einen Geschäfts- und Tätigkeitsbericht vorgelegt. Fazit: Auch im vergangenen Geschäftsjahr war viel zu tun.

14.587

Rettungswageneinsätze gab es 2022 im Bereich Heidenheim. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es 12.995. Laut DRK ist der Anstieg der Einsatzzahlen im Bereich der Notfallrettung eher nicht auf lebensbedrohliche Notfälle – die Kernaufgabe dieses Bereichs – zurückzuführen, sondern gehe vielmehr auf niederschwellige Akutfälle zurück, welche in Teilen eigentlich Aufgabe anderer Versorgungsstrukturen seien (Hausarzt/ärztlicher Bereitschaftsdienst). Diese Entwicklung sieht das DRK kritisch.

4.298

Notarzt-Einsätze fanden 2022 im Bereich Heidenheim statt. Im Vorjahr 2021 waren es noch 4147, etwa hundert weniger.

9.684

Krankentransporte hat das DRK im Jahr 2022 gestemmt. Im Vorjahr waren es knapp hundert Krankentransporte weniger.

1.979

Mal gingen die Desinfektionsteams auf Einsatz. 2021 waren es weniger Desinfektionseinsätze: 1861 Stück.

8.534

Förderer unterstützten den Kreisverband Heidenheim im Jahr 2022.

490

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verzeichnete der DRK-Rettungsdienst Heidenheim-Ulm insgesamt im Jahr 2022.  Darunter: 182 Notfallsanitäterinnen und -sanitäter, 22 Rettungs­assistenten, 139 Rettungssanitäter, 35 Rettungshelfer, 22 Verwaltungsmitarbeiter, 80 Notfallsanitäter-Schülerinnen und -Schüler (sieben von der Bundeswehr) und acht Mitarbeitende aus den Impfteams.

1.943

Helfer-vor-Ort-Einsätze verzeichnete das DRK 2022 im Bereich Heidenheim. Zuvor war im Jahr 2019 mit 1619 Einsätzen ein neuer Rekordwert aufgestellt worden. 2020, im ersten Jahr der Pandemie, ging dieser Wert um circa 27 Prozentpunkte zurück. Am Ende des Jahres 2022 betrug die Zahl der Helfer-vor-Ort-Einsätze 1943, um fast 20 Prozent toppte der Wert damit den bisherigen Höchstwert vor Corona. Laut dem Präsidenten des DRK-Kreisverbands Heidenheim, Bernhard Konyen, spiegelt diese Zahl „eine gigantische Leistung für die Bevölkerung, insbesondere für die Bewohner der Randgemeinden des Kreisverbands. Eine Leistung, durch die so manches Menschenleben gerettet werden konnte“.

5.988

Blutspenden bekam das DRK im Bereich Heidenheim im Jahr 2022. Laut Cüneyt Demirel, Leiter der Abteilung Spenderbindung und Spendergewinnung, kommt mit dem demografischen Wandel in Sachen Blutknappheit ein Faktor erschwerend hinzu: „Die Stammspender, von denen die meisten Ü 50 sind, werden immer weniger“, sagt Demirel. Benötigt würden folglich mehr junge Blutspender, die bereit seien, mit einem Piks Leben zu retten.

169

Jugendliche und Kinder, Schülerinnen und Schüler engagierten sich 2022 im Jugendrotkreuz beziehungsweise im Schulsanitätsdienst. Die Schularbeit ist Konyen zufolge eine wichtige Säule des Jugendrotkreuz: Mit circa 100 Schulsanitätern stelle sie etwa die Hälfte der JRK-Mitarbeiter. Konkret: An mittlerweile zehn Schulen im Landkreis Heidenheim ist der Schulsanitätsdienst etabliert. Im Juli 2022 wurde dem Hellenstein-Gymnasium als DRK-Kooperationsschule die Plakette „Schule mit ausgezeichnetem Schulsanitätsdienst“ durch den Landesverband Baden-Württemberg verliehen.

57.932

Stunden waren ehrenamtliche Helfer, Mitglieder und Mitarbeiter des DRK Kreisverbands Heidenheim 2022 im Einsatz. Damit stieg die Zahl der Einsatzstunden im Ehrenamt im Vergleich zum Vorjahr 2021 um über 10.000 Stunden. Diese Stunden wurden bei Sanitätsdiensten geleistet, bei unterschiedlichen Veranstaltungen im Bereich des Sports und der Kultur, bei medizinischen Hilfseinsätzen der Bereitschaften, der Rettungshundestaffel oder bei den Bergwachten. Außerdem im Kriseninterventionsdienst im Rahmen der psycho­sozialen Notfallversorgung und bei der DRK-Sozialarbeit – vom Kleiderladen über Seniorengymnastik bis zu diversen anderen Aktivitäten.

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news-759 Fri, 09 Jun 2023 09:48:00 +0200 Mountainbikerin schwer verletzt /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/mountainbikerin-schwer-verletzt.html Bergwacht, Feuerwehr und Polizei waren am Dienstagabend auf dem Hochberg im Einsatz. (HZ v. 09.06.23) Die Feuerwehr, der Rettungsdienst, die Bergwachten Heidenheim und Herbrechten sowie die Polizei waren am Dienstagabend auf dem Hochberg im Einsatz. Eine Gruppe Mountainbike-Fahrer war dort gegen 20 Uhr unterwegs gewesen, so die Feuerwehr. Eine Mountainbike-Fahrerin war in unwegsamen Gelände auf einer Downhill-Strecke schwer gestürzt, so die Feuerwehr. Die Herausforderung für die Einsatzkräfte: Den genauen Unfallort zu finden, an der sich die verletzte Mountainbikerin befand. Die ortsfremde Gruppe konnte laut Feuerwehr lediglich die ungefähre Örtlichkeit entlang der Skilift-Trageseile beschreiben, jedoch nicht, wo genau sich die gestürzte Frau befand. Trotz dessen waren die Einsatzkräfte nur wenige Minuten später vor Ort.

Experten der Bergwacht konnten die Frau mit einem Spezialfahrzeug aus dem unwegsamen Gelände zum Rettungswagen bringen. Nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr und Bergwacht verletzte sich die Frau bei dem Sturz schwer. Sie wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst und einen Notarzt in die Klinik gebracht.

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news-757 Mon, 05 Jun 2023 10:18:22 +0200 Mit einem Piks Leben retten /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/mit-einem-piks-leben-retten.html Weltblutspendetag - Am 13. und 14. Juni findet eine Spendenaktion des Heidenheimer DRK-Kreisverbands statt. (HZ v. 03.06.23) Drei Prozent der Bevölkerung spenden Blut. Dabei wird Blut täglich zur Behandlung von Patienten und Patientinnen in Krankenhäusern benötigt. Um eine lückenlose Versorgung der Krankenhäuser zu gewährleisten bietet der DRK-Blutspendedienst regelmäßig mobile Blutspendetermine an. Den Weltblutspendetag, den 14. Juni, nimmt das DRK nun zum Anlass, um in Mergelstetten ganztägig „Blut fließen zu lassen“.

Beginn der zweitägigen Aktion zum Weltblutspendetag ist am Dienstag, 13. Juni, um 18 Uhr. Bis 22 Uhr können Interessierte die Veranstaltung am Dienstag besuchen, ehe diese am nächsten Tag – dem eigentlichen Weltblutspendetag – von 10 bis 18 Uhr fortgesetzt wird.

In der Turn- und Festhalle sowie in der Zoeppritzhalle in Mergelstetten haben Besucherinnen und Besucher nicht nur Gelegenheit, Blut zu spenden, sondern sie erwartet noch einiges darüber hinaus. Im Programm sind etwa Kinderbetreuung, zahlreiche Mitmach-Angebote sowie die Möglichkeit, sich an Ständen zu verschiedenen Themen rund ums Blutspenden zu informieren.

Ausstellung: Blutspende früher

Dem Thema „Blutspenden früher und heute“ – wird der DRK-Kreisverband eine eigene Ausstellung widmen. Außerdem werden am ersten Veranstaltungstag Blutspendefahrzeuge aus frühen Zeiten vom DRK-Landesmuseum Geislingen ausgestellt.

Damit sich Besucher mit Fragen an kompetente Ansprechpartner wenden können, werden Personen des Blutspendendienstes vor Ort sein, außerdem das Jugendrotkreuz und die DRK-Rettungshundestaffel.

Interessierte können sich vor Ort auch zur Stammzellenspende beraten und typisieren lassen. Der DRK-Blutspendedienst hat eine eigene Stammzellendatei.

An den beiden Veranstaltungstagen rechnen die DRK-Verantwortlichen insgesamt mit rund 700 Spenderinnen und Spendern. Wie üblich, müssen sich Spendenwillige vorab auf der DRK-Internetseite www.blutspende.de anmelden. Die Veranstaltung selbst kann ohne eine solche besucht werden.

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news-756 Mon, 05 Jun 2023 09:38:19 +0200 Aila hatte den richtigen Riecher /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/aila-hatte-den-richtigen-riecher.html Großeinsatz - Die Vermisstensuche nach einem 83-Jährigen aus Königsbronn nahm am Donnerstagabend ein glückliches Ende. Ein Rettungshundeteam aus Burgberg konnte den Mann wohlbehalten auffinden. (HZ v. 03.06.23) Gegen 21.45 Uhr ging am Donnerstagabend ein Aufatmen durch die Reihen der Rettungskräfte. Der 83-Jährige, der zu diesem Zeitpunkt seit mehr als einem Tag vermisst gewesen war, wurde von einem Rettungshundeteam gefunden – lebend und den Umständen entsprechend wohlauf.

Damit endete eine kräftezehrende und äußert aufwendige Suchaktion, in deren Verlauf nach einer Bilanz des DRK rund 250 Einsatzkräfte ehrenamtlicher Hilfsorganisationen und der Polizei sowie 70 Rettungshunde unterwegs waren, um den mutmaßlich hilflosen Mann zu finden. Im Laufe des Tages waren Einheiten bis aus Kempten nach Königsbronn gerufen worden, wo der Mann lebt und wo die Einsatzzentrale eingerichtet worden war. Das Suchgebiet umfasste 23 Quadratkilometer.

Den sprichwörtlich richtigen Riecher hatte am Ende die fünfjährige Border-Collie-Dame Aila, die am späten Donnerstagabend die Witterung des Mannes aufnahm und ihre Hundeführerin Ann-Cathrin Hierholz zum Fundort leitete.

Die Freude über den glücklichen Ausgang der Suche ist Hierholz auch am Freitag noch anzumerken. „Das ist wie ein Lottogewinn“, sagt sie und fügt an: „Das Gefühl kann man kaum beschreiben, jedes Team hat es verdient, so etwas zu erleben.“ Daniel Peischl vom DRK, der in der Einsatzleitung tätig war, beschreibt den Moment der Erlösung so: „Da fällt einem die ganze Last von den Schultern.“

Suche stand vor dem Abbruch

Teile der Suchmannschaften waren am Donnerstagabend schon abgereist, nachdem sie den ganzen Tag im Einsatz gewesen waren. Man habe schon daran gedacht, die Suche vorläufig abzubrechen, so Peischl. Dennoch entschied sich die Einsatzleitung, ein Reststück noch mit fünf Teams durchsuchen zu lassen. Ann-Cathrin Hierholz und Sandra Fucker bildeten mit Aila eines davon. Fucker überwachte am GPS-Gerät in der Dämmerung den Weg, als Aila plötzlich anschlug. „Sie zeigt durch Bellen an, und man sieht es ihr auch an, dass sie jemanden gewittert hat“, erklärt Hundeführerin Hierholz.

Kaum minder groß war offenbar die Freude des 83-Jährigen. Er habe Aila gestreichelt und sich, wenn auch körperlich geschwächt, noch mit den Rettern unterhalten können. „Da wussten wir, dass alles gut wird“, sagt Hierholz im Rückblick. Während Hierholz bei ihm blieb, überbrückte Sandra Fucker ein vorhandenes Funkloch, indem sie durch Rufe Kontakt zu weiteren Teams aufnahm, die wiederum medizinische Hilfe an den Fundort lotsten. Der Mann wurde vom Rettungsdienst ins Klinikum Heidenheim gebracht.

Keine Frage, dass Aila danach der Star des Abends war. Staffelkameraden belohnten sie mit Leckerli und an Streicheleinheiten fehlte es für die Heldin sicher auch nicht. Für die Flächensuche ist Aila seit zweieinhalb Jahren geprüft, ein Jahr später bestand sie auch die Prüfung für die Trümmersuche, also zum Beispiel das Auffinden von Menschen in eingestürzten Gebäuden. Somit war es für Aila zwar nicht der erste Einsatz – aber das erste Mal, dass ihre Spürnase direkt zum Erfolg führte.

Einsatz endete nach Mitternacht

„Da weiß man dann wieder, wofür man so oft trainiert und so viel Arbeit investiert“, sagt Hierholz, die die Rettungshundearbeit wie alle Kolleginnen und Kollegen, die im Einsatz waren, ehrenamtlich betreibt. Erst um zwei Uhr morgens waren die letzten Helfer schließlich zu Hause.

Zum Teil hatten die Rettungshundestaffeln eine Anfahrt von bis zu zweieinhalb Stunden auf sich genommen, um zwischen Königsbronn und Heidenheim helfen zu können. Aus dem Landkreis waren die Rettungshundestaffeln des DRK und des BRH im Einsatz, hinzu kamen die Heidenheimer Bergwacht und die Feuerwehr Königsbronn, sowie zahlreiche weitere Hundestaffeln aus einem Umkreis von rund 150 Kilometern. Die Gemeinde Königsbronn unterstützte den Einsatz mit sanitären Anlagen, im Laufe des Tages wurde seitens regionaler Unternehmen mehrmals Verpflegung angeliefert.

Hellseher meldete sich

Die öffentliche Anteilnahme trieb allerdings auch die eine oder andere verblüffende Blüte. Am Donnerstagnachmittag, während die Suchaktion noch auf Hochtouren lief, meldete sich ein „Seher“ aus Siegburg in Nordrhein-Westfalen, der Polizei und Presse einen Google-Maps-Standort schickte, wo der vermisste Mann zu finden sei. Der nach eigenen Angaben als „irdischer Helfer Gottes“ agierende Mann lag mit seinen Angaben aber um mehrere Kilometer daneben.

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news-758 Sat, 03 Jun 2023 10:03:00 +0200 Kreissparkasse Heidenheim leistet Vor-Ort-Hilfe in der Ukraine /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/kreissparkasse-heidenheim-leistet-vor-ort-hilfe-in-der-ukraine.html (WZ v. 03.06.23) In Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Heidenheim unterstützt die Kreissparkasse Heidenheim die Infrastruktur der ukrainischen Bevölkerung mit Strom-Aggregaten im Wert von 2.500 Euro. Der DRK-Kreisverband Heidenheim kauft von der Spendensumme die dringend benötigten Geräte und führt jene über die Heidenheimer Hilfsorganisation heidenheim-fuer-ukraine.de direkt den Kriegsgebieten in der Ukraine zu. Dieter Steck (links), Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Heidenheim, überreichte Mathias Brodbeck, Kreisgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes, den Spendenscheck.

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news-755 Fri, 02 Jun 2023 08:07:51 +0200 Großaufgebot sucht 83-jährigen /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/grossaufgebot-sucht-83-jaehrigen.html Rettungseinsatz - Über 140 Helfer und rund 30 Rettungshunde waren gestern auf der Suche nach einem Vermissten aus Königsbronn. Der Arbeit zum Trotz wurde der Mann bis Redaktionsschluss nicht gefunden. (HZ v. 02.06.23) Ein Großaufgebot von Einsatzkräften nahm am Donnerstagmorgen die Suche nach dem vermissten Wolfram Cott auf. Der 83-Jährige lebt in einer Pflegeeinrichtung in Königsbronn und wurde am frühen Mittwochabend von Mitarbeitenden als vermisst gemeldet. Noch am Abend suchte die Besatzung eines Polizeihubschraubers das stellenweise unwegsame Waldgebiet zwischen Königsbronn, der Steinheimer Schäfhalde und dem Mittelrain ab. Die Suche wurde die Nacht über von Polizeistreifen ergebnislos fortgesetzt, bevor am Donnerstagmorgen Alarm für zahlreiche Rettungseinheiten ausgelöst wurde. Die Polizei wandte sich zudem mit einer Vermisstenfahndung an die Bevölkerung.

Es wird angenommen, dass sich der Mann in einer hilflosen Lage befindet. Wolfram Cott ist nach Angaben der Polizei etwa 1,78 Meter groß und schlank. Er hat graue kurze Haare, jedoch am Oberkopf eine Glatze. Er trägt einen Vollbart. Der Vermisste war zuletzt mit einer blauen, wadenlangen Hose bekleidet. Außerdem trug er ein langes Hemd, das vermutlich blau kariert ist. Über dem Hemd trug er zuletzt eine blaue ärmellose Weste. Cott hatte graue Sandalen aus Kunststoff an, sogenannte Crocs. Zeugen hatten ihn zuletzt gegen 18 Uhr am Mittwoch im Waldgebiet zwischen dem Zanger Kreisel und dem Mittelrain gesehen.

Nach dem Alarm versammelten sich innerhalb weniger Stunden rund einhundert Einsatzkräfte am Sportgelände in der Königsbronner Waldsiedlung. Bis zum späten Vormittag waren die Heidenheimer Rettungshundestaffeln von BRH und DRK mit allen verfügbaren ehrenamtlichen Kräften im Einsatz. Unterstützt wurden sie von Rettungshundeführern der Ulmer Feuerwehr. Die Heidenheimer Bergwacht suchte mit Hilfe von Spezialfahrzeugen schwer befahrbare Winkel ab. Aus Göppingen trafen Polizeibeamte einer technischen Sondereinheit mit geländegängigen Fahrzeugen ein. Die Polizei ließ zudem zwei Drohnen aufsteigen, um etwa die Freiflächen des Asangs zu untersuchen. Im Einsatz war zudem die Feuerwehr Königsbronn, die per Boot den Itzelberger See und die Brenz zwischen Itzelberg und Aufhausen kontrollierte. Das gesamte Einsatzgebiet umfasst deutlich mehr als 1000 Hektar.

Zunächst konzentrierte sich die Suche grob umrissen auf das Waldgebiet zwischen Waldsiedlung und Mittelrain. Im Bereich des Zanger Kreisels hatte ein speziell ausgebildeter Hund, ein sogenannter Mantrailer, die Spur des Vermissten gewittert und in Richtung Zanger Berg weiterverfolgen können. Dies erschien auch plausibel, weil der Mann dort früher gelebt hatte.

Einer Polizeistreife, die auf dem Weg zu einem Einsatz war, war zudem am Mittwoch gegen 16 Uhr ein Mann an der dortigen Kreisstraße aufgefallen, der mutmaßlich gestürzt war. Weil es zu diesem Zeitpunkt noch keine Vermisstenmeldung gab und der Mann klar sagen konnte, wohin er unterwegs war – nämlich zu seinem früheren Wohnort –, setzte die Streife ihre Fahrt fort.

Die Suche in der frühsommerlichen Hitze am Donnerstag war aber nicht nur für die Helferinnen und Helfer anstrengend, auch die Hunde kämen unter diesen Bedingungen schnell an ihre Grenzen, so Kai Willer, Einsatzleiter des DRK. Deshalb wurden am Donnerstag um die Mittagszeit etliche weitere Rettungshundestaffeln alarmiert. Aus einem Umkreis von rund 150 Kilometern, so Willer, machten sich die Hundeteams auf den Weg nach Königsbronn, um die erschöpften Hunde abzulösen und weitere Flächen nach dem Vermissten zu durchsuchen. Am Donnerstagnachmittag waren so gut 140 Menschen und 30 Hunde im Einsatz.

Die aufwändige Suchaktion sorgte nicht nur bei der Bevölkerung für gewisses Aufsehen, sie löste auch Hilfsbereitschaft aus. So bot Forst-BW Unterstützung durch ihre ortskundigen Mitarbeitenden an, der Leiter des Königsbronner Rewe-Marktes ließ den Einsatzkräften kiloweise Eis zur Erfrischung bringen. Auch Ortsbaumeister Jörg Bielke und der stellvertretende Königsbronner Bürgermeister Engelbert Frey informierten sich vor Ort über den Einsatzverlauf. Frey zollte den vornehmlich ehrenamtlich tätigen Einsatzkräften seinen Respekt und zeigte sich beeindruckt von der Leistung der Hilfsorganisationen. Einsatzleiter Uwe Köninger vom BRH lobte die gute Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Einheiten.

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news-753 Fri, 12 May 2023 09:18:00 +0200 Grundstück für den DRK-Kreisverband /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/grundstueck-fuer-den-drk-kreisverband.html DRK - Die Fläche an der Hürbener Bergstraße wird für das Abstellen von Fahrzeugen benötigt. (HZ v. 12.05.23) Hürben. In seiner letzten Sitzung stimmte der Gemeinderat der Stadt Giengen dem Verkauf einer Teilfläche an der Bergstraße in Hürben an den DRK-Kreisverband Heidenheim einstimmig zu. Die bezeichnete Fläche an der Einmündung der Bergstraße in die Dettinger Straße beträgt 650 Quadratmeter, das DRK erhält sie zum deutlich reduzierten Kaufpreis für Grund und Boden. Anliegerbeiträge (Erschließung- und Abwasserbeitrag) sowie die Kosten für ggf. erforderliche Hausanschlüsse sowie Nebenkosten kommen hinzu. Nutznießer der Fläche wird die DRK-Bereitschaft in Hürben – sie benötigt die Fläche zur Unterbringung ihrer Fahrzeuge.

Verkehrsgünstige Lage

Der Verkauf der bezeichneten Teilfläche an das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sollte ursprünglich bereits 2016 erfolgen. Damals äußerte ein Handwerksbetrieb vor Ort jedoch Erweiterungsabsichten, die Vorrang erhielten. Mehrjährige Verfahren für das Bauvorhaben folgten, am Ende entschied sich der Betrieb gegen die Erweiterung. Das DRK hatte in dieser Zeit mehrere Grundstücksalternativen abgewogen. „Am Ende war keine Fläche so gut geeignet wie die vorliegende“, kommentierte DRK-Kreisgeschäftsführer Mathias Brodbeck. „Ausschlaggebend für das Wunschgrundstück ist die verkehrsgünstige Lage an der Dettinger Straße, die im Einsatzfall wertvolle Zeitersparnis mit sich bringt.“ Auch bei der DRK-Bereitschaft in Hürben freut man sich über die Entscheidung: „Wir sind sehr froh, unsere Fahrzeuge nun so gut unterbringen zu können“, so Bereitschaftsleiterin Sandra Graf. „Wir sind bestens ins Dorfleben integriert, tragen viel zur Jugendarbeit bei und sind als Helferinnen und Helfer vor Ort aktiv. Von der günstigen Lage profitieren wir in unserer Arbeit – der günstige Preis sorgt dafür, dass mehr Spendengelder in andere Zwecke fließen können.“

Anerkennung für Engagement

Auch die Stadt selbst freut sich über die Entwicklung. „Die DRK-Bereitschaft Hürben ist seit 1964 rein ehrenamtlich und sehr engagiert in unserem Teilort aktiv“, betonte OB Dieter Henle. „Aktuelle Beispiele sind neben laufenden Einsätzen der auf ihre Initiative hin übers Sternenkässle finanzierte Defibrillator, die spontane, auch organisatorische Unterstützung während der Pandemie, die Einsatzbereitschaft für Geflüchtete in Giengen insbesondere seit Kriegsbeginn und die alljährliche Blutspendeaktion am zweiten Weihnachtsfeiertag.“ Da das Grundstück bislang nicht als Bauplatzfläche vorgesehen gewesen sei, entstehe der Stadt durch den vergünstigten Verkauf kein Einnahmeausfall. Zu einem höheren Preis wäre das Vorhaben nicht realisierbar gewesen – Stadt und Gemeinderat seien gerne bereit, der DRK-Bereitschaft Hürben auf diese Weise etwas „zurückzugeben“.

Für die beiden Bäume auf dem Grundstück nimmt der Bauherr im Zuge der Baumaßnahme Ersatzpflanzungen vor. Zudem wird darüber hinaus geprüft, ob und inwieweit sich an dieser Stelle die Bedingungen für Radler und Fußgänger verbessern lassen.

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news-752 Mon, 08 May 2023 13:17:11 +0200 Fit bis ins hohe Alter /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/fit-bis-ins-hohe-alter.html DRK - Die Übungsleiterinnen der Gesundheitsprogramme wurden erfolgreich fortgebildet. (HZ v. 08.05.23) Beim DRK wurden jetzt die Übungsleiterinnen und Übungsleiter für die Gesundheitsprogramme erfolgreich fortgebildet. Die Gesundheitsprogramme des Heidenheimer DRK-Kreisverbands verfolgen das Ziel, Menschen ab der dritten Lebensphase darin zu unterstützen, bis ins hohe Alter geistig fit und körperlich gesund zu bleiben. Das Herz des sozialen Projektes sind dabei die ehrenamtlichen Übungsleiterinnen und Übungsleiter, die sich vom DRK nach aktuellen Kenntnissen der Sportwissenschaft, Medizin und Gerontologie Aus- und regelmäßig fortbilden lassen. Im Rahmen einer Gymnastik-, Wassergymnastik-, Tanz- oder Yogagruppe wird das Wissen dann in die Tat umgesetzt. Manche Angebote finden auch als Kurs statt.

Kombination möglich

Für Teilnehmer höheren Alters, die aufgrund eingeschränkter Mobilität keine Gruppe mehr besuchen können, bietet sich die Kombination aus Bewegungsförderung und Gedächtnistraining in Form des aktivierenden Hausbesuchs an.

Regelmäßiges geistiges und körperliches Training erhöht die Chancen bis ins hohe Alter selbstständig und selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben zu können, da sind sich alle einig. Eine positive Nebenwirkung dieses Ehrenamts ist, so verraten es die Übungsleiter, dass man sich selbst leichter tut mit den Herausforderungen des Älterwerdens.

Zahlreiche Angebote

An folgenden Orten im Landkreis finden die Gruppen wieder statt: Gymnastik: Dettingen, Dischingen, Frickingen, Gerstetten, Giengen, Großkuchen, Heidenheim, Königsbronn, Mergelstetten, Nattheim, Sontheim, Steinheim. Tanz: Sontheim, Steinheim. Yoga: Dischingen Arche, Gerstetten. Wassergymnastik: Mergelstetten, Gerstetten. Weitere Informationen zum sozialen Projekt gibt‘s auf der Homepage www.drk-heidenheim.de, per Mail a.zell@drk-heidenheim.de oder unter 07321.3583-27.

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news-829 Tue, 11 Apr 2023 10:42:00 +0200 Verarbeitung von belastenden Hilfseinsätzen /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/verarbeitung-von-belastenden-hilfseinsaetzen.html Notfallseelsorge - 19 Einsatzkräfte aus fünf Organisationen wurden zu „Peers“ ausgebildet. (HZ v. 11.04.23) Einsatzkräfte der Feuerwehr, des DRK und anderer Organisationen sind schnell zur Stelle, wenn nach einem Unfall oder Unglück Hilfe benötigt wird. Dabei sind sie oft einer Vielzahl von belastenden Eindrücken ausgesetzt. Neben der Not von Betroffenen erleben sie mitunter auch ihre eigenen Grenzen, müssen sich selbst in Gefahr begeben oder sehen Parallelen zu ihrer eigenen Lebenssituation. Dann kann es vorkommen, dass die Eindrücke vom Einsatzort über mehrere Tage hinweg präsent bleiben, als wäre man noch am Einsatzort.

Um dem vorzubeugen und Einsatzkräfte bei der Verarbeitung des Erlebten zu unterstützen, bietet die Notfallseelsorge seit mittlerweile beinahe 25 Jahren verschiedene Formen der Begleitung an. Schon seit Längerem ist jedoch auch bekannt, dass Präventions- und Nachsorgeangebote auf eine höhere Akzeptanz stoßen und gleichzeitig wirksamer sind, wenn sie unter Beteiligung entsprechend geschulter Einsatzkräfte stattfinden.

Geschulte Einsatzkräfte

Rolf Wachter, Leiter der Notfallseelsorge, berichtet: „Schon seit einigen Jahren streben wir die Gründung eines Einsatznachsorgeteams an, in dem auch entsprechend geschulte Einsatzkräfte mitwirken. Leider hat sich das, nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie, in der Schulungsangebote lange Zeit gar nicht möglich waren, um mehrere Jahre verzögert.“

An zwei Wochenenden im März war es aber so weit. Insgesamt 19 Angehörige unterschiedlicher Hilfsorganisationen sowie der Notfallseelsorge absolvierten zwei grundlegende Ausbildungsmodule zur Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen und ließen sich zu „Peers“ und „Psychosozialen Fachkräften“ ausbilden. In der Heidenheimer Feuerwache erfuhren sie viel über die Ursachen und Auswirkungen von einsatzbezogenem Stress und unterschiedliche präventive Methoden.

Umfangreiches Maßnahmenpaket

Hanjo von Wietersheim, Pionier auf dem Gebiet der Notfallseelsorge und der Psychosozialen Notfallversorgung, brachte als Trainer den Teilnehmenden ein umfangreiches Maßnahmenpaket nahe. Prävention beginnt demnach bereits in der Aus- und Fortbildung von Einsatzkräften, ein Grundsatz, den etwa die Feuerwehren im Landkreis schon lange beherzigen und die Notfallseelsorge auch in die Grundausbildung von Feuerwehrmännern und -frauen einbinden.

Als Reaktion auf möglicherweise belastende Einsatzerfahrungen bieten sich dann verschiedene Gesprächsmodelle an. Diese wurden von den Schulungsteilnehmern in Rollenspielen eingeübt. Erstaunt stellten sie fest, wie intensiv Situationen
bereits in der Künstlichkeit einer Übungssituation erlebt werden und wie hilfreich sich eine klare Struktur auswirkt.

Behandlung mitunter erforderlich

Klar sind aber auch die Grenzen der Begleitung durch Peers. Selbst Einsatznachbesprechungen haben lediglich präventiven Charakter. Entwickelt eine Einsatzkraft aufgrund der erfahrenen Belastung eine akute oder posttraumatische Belastungsstörung, wird eine traumatherapeutische Behandlung durch einen Psychotherapeuten oder Psychiater erforderlich. Hier können die Peers lediglich unterstützen, indem sie entsprechende Kontakte vermitteln.

Zukünftig wird im Landkreis Heidenheim ein Einsatznachsorgeteam (ENT) dafür sorgen, dass Einsatzkräfte nach einem belastenden Ereignis die Möglichkeit haben, entlastende Gespräche zu führen und mithilfe der notwendigen Informationen auftretende Belastungsreaktionen als „adäquate Reaktion auf ein unnormales Ereignis“ einordnen können. Auch zu Dienst- und Übungsabenden können Mitglieder des ENT
eingeladen werden. Dem ENT gehören vorerst Einsatzkräfte aus Feuerwehr, DRK, Bergwacht, Rettungshundestaffel und Notfallseelsorge an. Die Leitung und Koordination liegt bei der Notfallseelsorge im Landkreis Heidenheim, die Alarmierung erfolgt über die Leitstelle in Aalen.

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news-828 Thu, 06 Apr 2023 10:40:00 +0200 Fleißige Blutspender geehrt /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/fleissige-blutspender-geehrt-1.html Gerstetten. Es ist eine besondere Ehre, vielfache Blutspender aus der Gemeinde zu würdigen. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Rathaus konnte Bürgermeister Roland Polaschek 18 Blutspender für ihr Engagement auszeichnen. Bei vier Blutspendeterminen haben 560 Menschen Blut gespendet, davon 30 Erstspender. Im Vergleich zu 2019 sind das jedoch 30 Spender weniger. Ein Rückgang der Spenden kann einen Engpass in der so wichtigen Blutversorgung bedeuten.

Gemeinsam mit Polaschek überreichten die DRK-Vertreter die jeweiligen Blutspendernadeln und Urkunden des DRK-Blutspendediensts sowie ein Geschenk.

Geehrt wurden: für zehn Blutspenden Brunhilde Bloos, Pia Doreen Brunner, Sieglinde Eberhardt, Otto Hörold, Michaela Jooß, Joachim Mack, Anna Oberhammer; für 25 Blutspenden Martina Brendle, Volker Frisch, Tina Grüninger, Bernd Oberhammer, Claudia Weik; für 50 Blutspenden Thomas Heinle, Margit Schiele, Marcus Schmidt; für 75 Blutspenden Dieter Imrich, Uwe Schwarz; für 100 Blutspenden Hans Braunmiller. (HZ v. 06.04.23)

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news-827 Thu, 06 Apr 2023 10:37:00 +0200 Planungen fürs DRK-Pflegeheim sind fertig /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/planungen-fuers-drk-pflegeheim-sind-fertig.html Schlachthof-Areal - Im zweiten Halbjahr 2024 soll der Spatenstich für das neue Quartier erfolgen. (HZ v. 06.04.23) Mit einer Pflegeeinrichtung, Gewerbebetrieben, Arztpraxen, Wohnungen und eventuell auch einem Gastro-Angebot soll am Eingang zur Oststadt ein neues Stadtquartier entstehen. Statt Schlachthof heißt es dort dann Brenzpark-Quartier. Bauträger ist die Wohnbau Brenzpark GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Stadtwerke Heidenheim. Bis die ersten Mieter einziehen werden, wird zwar noch einige Zeit vergehen, doch wird der Zeitplan mittlerweile konkreter.

Der Zeiptlan steht

Die Fläche liegt seit dreieinhalb Jahren brach, doch gearbeitet wird hinter den Kulissen. Wie Stadtwerke-Pressesprecherin Viktoria Liske mitteilt, läuft derzeit das Bebauungsplanverfahren bei der Stadt Heidenheim. Der als nächstes anstehende Satzungsbeschluss werde für das zweite Quartal 2023 erwartet. Anschließend erfolge die Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Das Baugesuch soll gemäß Projektablaufplanung im vierten Quartal 2023 eingereicht werden, so Liske. Sobald die Baugenehmigung vorliege, erfolge die Ausschreibung und Vergabe der einzelnen Gewerke.

Danach wird endlich sichtbar, dass sich auf dem Gelände etwas tut: Mit dem Bau kann laut Liske voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2024 begonnen werden.

Trotz gestiegener Baukosten scheint das Interesse für das Quartier groß zu sein. Viktoria Liske berichtet, dass sich das Brenzpark Quartier großer Beliebtheit erfreue. „Aktuell haben bereits über 250 Haushalte, Gewerbetreibende, Ärzte und Pflegeheimbetreiber ihr Interesse bekundet.“

So viele Pflegeplätze entstehen

Das Pflegeheim betreiben wird der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes, der den Teil des Komplexes anmieten wird. „Die Planungen sind bereits finalisiert“, sagt DRK-Kreisgeschäftsführer Mathias Brodbeck und bestätigt die enge Zusammenarbeit mit der Stadtwerke-Tochter. Entstehen sollen laut Brodbeck 45 Pflegeplätze sowie 12 Plätze in der Tagespflege. „Der Bedarf ist im Landkreis vorhanden“, sagt Brodbeck und sieht auch die Politik in der Verantwortung angesichts der gestiegenen Kosten, auch mit finanziellen Beihilfen. Denn würden nicht ständig neue Pflegeplätze geschaffen, werde die Angebotslücke angesichts des steigenden Bedarfs größer werden.

Insgesamt sechs Gebäude werden auf dem ehemaligen Schlachthof-Areal entstehen mit Wohnflächen auf rund 7000 Quadratmetern und Gewerbeflächen auf rund 6700 Quadratmetern. Entstehen werden rund 100 Wohnungen, ein Fünftel davon werden laut früheren Angaben der Stadtwerke Sozialwohnungen sein.

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news-826 Wed, 05 Apr 2023 10:35:00 +0200 Linienflug zurück nach Hause /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/linienflug-zurueck-nach-hause.html Krankentransport - 84-Jähriger wurde durch den DRK-Flugdienst von der kanarischen Insel Teneriffa nach Deutschland gebracht. (HZ v. 05.04.23) Der Aufenthalt eines 84-jährigen Giengeners auf Teneriffa musste vorzeitig beendet werden, denn der Mann wurde mit einer akuten schweren Krankheit ins dortige Krankenhaus eingeliefert. Nachdem sich sein Zustand verbessert hatte, sollte er so schnell wie möglich nach Hause transportiert werden, um sich dort in weitere Behandlungen zu begeben.

In ärztlicher Begleitung

Was nun? Sein Glück war, dass er Fördermitglied des DRK-Kreisverbands Heidenheim ist und über den Verband für genau solche Fälle beim DRK-Flugdienst abgesichert ist. Denn diese Fördermitgliedschaft beinhaltet unter anderem eine garantierte weltweite Rückholung aus dem Ausland, wenn es medizinisch sinnvoll ist und, wie in diesem Fall, eine Anschlussheilbehandlung ansteht.

Gemeinsam mit den Spezialisten des DRK-Flugdienstes wurde entschieden, den Mann per Linienflug in Begleitung eines Arztes nach Deutschland zurückzufliegen. Nach der Entscheidung flog ein Arzt des DRK-Flugdienstes nach Teneriffa, nahm ihn, der bereits vom örtlichen Rettungsdienst zum Flughafen gefahren worden war, in Empfang und begleitete ihn medizinisch betreut in der Business Class nach Frankfurt am Main. Von dort aus wurde er weiter vom DRK-Rettungsdienst in die Universitätsklinik nach Ulm gebracht. Die Kosten des Transportes – knapp 15.000 Euro – trägt der DRK-Flugdienst. Dem Mitglied entstanden keine Kosten.

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news-825 Wed, 29 Mar 2023 10:33:00 +0200 Musikalisches Engagement für die Helden auf vier Pfoten /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/musikalisches-engagement-fuer-die-helden-auf-vier-pfoten.html Benefiz - Mit der Kombination von Streichern und BigBand-Sound wurden in der Schranne Spenden für die DRK-Rettungshunde erspielt. (HZ v. 29.03.23) Dass Kreativität und Herzblut nicht nur die beste Grundlage für ein gelungenes Konzert sind, sondern auch unabdingbare Voraussetzungen für die ehrenamtliche Arbeit mit Rettungshunden, dürfte den Besuchern der Giengener Schranne noch eine Weile in Erinnerung bleiben. Bei der Rettungshundestaffel des DRK-Kreisverbands Heidenheim üben unter der Leitung von Gertrud Fucker ehrenamtliche Hundeführer wöchentlich zwischen acht und zehn Stunden mit ihren vierbeinigen Kameraden, um im Ernstfall einsatzbereit zu sein. Das Bläserkraftwerk engagiert sich seit ihrer Gründung 2008 regelmäßig mit Benefiz-Konzerten.

Die eigentlichen Stars des Abends begrüßten die Besucher gleich an der Eingangstür durch Schnuppern und Bellen, bevor das Bläserkraftwerk unter der Leitung von Winfried Eckle das Konzert mit „Gonna Fly Now“ eröffnete. Als Gastgeber und Moderator führte Bandleader Stefan Koller bestens gelaunt durch den Abend. Er sei heilfroh, dass das gemeinsame Projekt der befreundeten Giengener Ensembles nach mehreren pandemiebedingten Verschiebungen nun endlich umgesetzt werden könne.

Unterhaltsame Leichtigkeit

Die Musiker des Bläserkraftwerks gaben im ersten Drittel des Abends ein von unterhaltsamer Leichtigkeit geprägtes Programm zum Besten: Neben bekannten Klassikern wie „Puttin‘ On The Ritz“ und „The Days Of Wine And Roses“ waren auch moderne Titel wie „Africa“ der Rockband Toto zu hören. Durch die Breite ihres musikalischen Portfolios gelang es der BigBand, vielfältige Akzente zu setzen – Top-Hits wie „Bad Guy“ von Billie Eilish hat wahrlich nicht jede BigBand im Repertoire. Die erfahrenen Bandkollegen zeigten sich mit Soli an Trompete, Posaune und Saxophon von ihrer besten Seite. Sängerin Beate Kniel konnte das Publikum mit einer herausragenden Gesangsleistung begeistern. In Lady Gagas „Shallow“ übernahm Bassist Harald Wöhrle die Rolle des Bradley Cooper und zeigte im Duett mit Kniel gekonnt eine weitere musikalische Facette des Bläserkraftwerks.

Auch die Spezialeinlage des Drummers Peter Mattes, der in seiner Rolle als „Francesco aus Italien“ auftrat, kann gewiss als ein Highlight des Abends beschrieben werden. Dieses außergewöhnliche Schlagzeugsolo brachte auf amüsante Weise und mithilfe von Küchenutensilien wie Töpfen und Handrührgerät das Publikum zum Lachen und Staunen.

Zweites Drittel für die Klassik

Im zweiten Drittel waren die Scheinwerfer ganz auf das Jugend- und Kammerorchester der Städtischen Musikschule Giengen gerichtet. Unter der Leitung von Marion Zenker beeindruckte das Streichorchester seinerseits ebenfalls mit klassischen Stücken wie „Besame Mucho“ und „Libertango“ sowie mit dem modernen Grammy Gewinnertitel „Viva La Vida“. Zenker trat amAbend auch selbst als Solistin auf und begeisterte im Stück „Gabriel’s Oboe“ mit gefühlvollem, meisterhaftem Spiel. Die Musiker des Jugend- und Kammerorchesters strichen mit sichtbarer Leichtigkeit über ihre Instrumente. Das Ensemble ließ das Publikum spüren, was klassische Musik par excellance bedeutet.

Dem letzten Drittel war sozusagen die kollektive Kraft des Miteinanders durch das Zusammentreffen dieser beiden Welten gewidmet. Das erste gemeinsame Stück „Melodie in F“ demonstrierte ein Verschmelzen der Jazz-Klänge der BigBand mit den sanften Timbre des Orchesters. Absolut hörenswert!

Für „Skyfall“ wurden noch einmal alle Register gezogen. Oscarverdächtig wie beim Original brachten BigBand, Streichorchester und Gesang dieses Stück gemeinsam auf die Bühne. Der intensive, dramatische Sound der Ensembles in Kombination mit dem brillanten Gesang von Beate Kniel verfehlte seine Wirkung nicht Ebensowenig die Zugabe, das Stück „Hallelujah“.

Fazit: ein echtes Erlebnis. 

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news-824 Mon, 27 Mar 2023 10:31:00 +0200 117 Einsätze im vergangenen Jahr /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/117-einsaetze-im-vergangenen-jahr.html DRK Die Dischinger Bereitschaft kann sich über vier neue Ersthelfer freuen. (HZ v. 27.03.23) Trugenhofen. 22 aktive Mitglieder, 117 „Helfer vor Ort“-Einsätze, bei denen sieben Mal ein Defibril­lator verwendet wurde, und 254 Blutkonserven bei zwei Blutspendeaktionen: Auf diese Zahlen bringt es die DRK-Bereitschaft Dischingen, die von Marco Täubel und Marianne Ott geleitet wird, im vergangenen Jahr. Dies wurde bei der Hauptversammlung im Gemeindehaus Trugenhofen berichtet. Im oberen Geschoss dieses Gebäudes befinden sich seit 2020 die Räume der Bereitschaft.

2022 wurden darüber hinaus zahlreiche Sanitäts- und Hilfsdienste abgeleistet, Lehrgänge und Schulungen besucht, Übungsabende abgehalten und an kreisweiten Übungen teilgenommen. Ebenfalls rührig waren die beiden Gruppen der DRK-Seniorengymnastik in Dischingen und Frickingen. Leider mussten zwei Übungsleiterinnen aus privaten und beruflichen Gründen aufhören. Die Senioren hoffen darauf, dass diese Lücken bald wieder geschlossen werden.

Die von Dr. Klaus Müller und Marianne Ott vorgenommene Kassenprüfung bescheinigte Kassiererin Marlies Krüger eine einwandfreie Arbeit. Die von Bürgermeister Dirk Schabel vorgeschlagene Entlastung erfolgte einstimmig. Schabel bedankte sich im Namen der Gemeinde Dischingen für den selbstlosen Einsatz zur Lebensrettung und für die tatkräftige Unterstützung bei den größeren Festen und Veranstaltungen in der Gemeinde.

Dr. Bernhard Konyen, Präsident des DRK-Kreisverbandes, sprach seinen Dank für die lebensrettenden Einsätze aus, stellte die Wichtigkeit von Defibrillatoren heraus und berichtete aus der Arbeit des Kreisverbandes. Er freue sich auf den anstehenden Spatenstich für die neue Rettungswache in Nattheim, durch die auch eine bessere Versorgung Dischingens gewährleistet werde.

Helmut Grund, langjähriger ehemaliger Bereitschaftsleiter, wurde in Abwesenheit für 40 Dienstjahre geehrt. Rettungssanitäter Sascha Deroni (zehn Jahre), Selina Werner und Marco Täubel (jeweils fünf Jahre) konnten ihre Auszeichnungen persönlich in Empfang nehmen. Marianne Ott beglückwünschte vier neue Sanitätshelfer.

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news-823 Mon, 27 Mar 2023 10:29:00 +0200 Kleiderkammer in neuem Glanz /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/kleiderkammer-in-neuem-glanz-1.html Über die Zeit der Pandemie wurde die DRK-Kleiderkammer umgebaut und vergrößert. Sie bietet Menschen mit geringem Einkommen die Möglichkeit, Damen-, Herren-, Kinderbekleidung und Haushaltstextilien aus zweiter Hand zu erwerben. Erhoben wird lediglich eine Schutzgebühr, um sicherzustellen, dass die Kleidung nicht weiterverkauft wird. Die Maskenpflicht wurde aufgehoben, eine Terminvereinbarung ist nicht mehr notwendig. Sollten sehr viele Kunden gleichzeitig die Kleiderkammer besuchen, wird um etwas Geduld und Verständnis dafür gebeten, dass die Zeit des Einkaufs auf 20 Minuten begrenzt wird. Die „Kleiderkammer“ befindet sich im Untergeschoss der DRK-Hauptgeschäftsstelle in der Schloßhaustraße 98. Die Öffnungszeiten: Dienstag von 9 bis 12 Uhr und Mittwoch von 13.45 bis 17 Uhr. Weitere Informationen unter Tel. 07321.3583-27, per E-Mail an a.zell@drk-heidenheim.de oder unter www.drk-heidenheim.de. (HZ v. 27.03.23)

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news-822 Wed, 22 Mar 2023 11:26:00 +0100 888 Einsatzstunden erbracht /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/888-einsatzstunden-erbracht.html DRK Hürben - Zusage für das Grundstück für die DRK-Fahrzeuge auf der Zielgeraden. (HZ v. 22.03.23) Hürben. Die Verantwortlichen der DRK-Abteilung Hürben konnten im Rahmen der Hauptversammlung von einem arbeitsreichen Jahr 2022 berichten. Die insgesamt 41 aktiven und passiven Mitglieder erbrachten in 66 Einsätzen insgesamt 888 Einsatzstunden. 16 dieser Einsätze waren Helfer-vor-Ort-Einsätze, bei denen die ehrenamtlichen Rettungskräfte die Erstversorgung übernehmen, bis Notarzt oder Rettungsdienst eintreffen. Insgesamt verzeichnete die DRK-Bereitschaft Hürben 4081 Dienststunden. Ob Kinderfest oder Dorffest, Seniorenfeier oder Höhlenbärenlauf – die DRKlerinnen und DRKler aus Hürben waren dabei.

Während der Veranstaltung gab es drei Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft in der Bereitschaft: Ralf Schauz (45 Jahre), Florian Baier (20 Jahre) und Lukas Graf (10 Jahre).

Kurt Ganzenmiller, stellvertretender DRK-Kreisverbandspräsident, berichtete von den Projekten des Kreisverbandes.

Vorbildlicher Einsatz

Oberbürgermeister Dieter Henle betonte in seiner Ansprache die vorbildliche Einsatzbereitschaft der Mitglieder. Beim DRK Hürben gibt es dafür viele Beispiele, ein gutes ist hierbei die alljährliche Blutspendeaktion am zweiten Weihnachtsfeiertag. Gerade an Weihnachten bietet die DRK-­Bereitschaft Hürben die Möglichkeit, Blut zu spenden. Die Menschen in Hürben beteiligen sich daran regelmäßig in großer Anzahl.

Als Wertschätzung für die 425 ehrenamtlichen Einsätze in den Jahren 2020 bis 2022 der Helferinnen vor Ort hat die Stadt Giengen die Überweisung von 3125 Euro für die DRK-Bereitschaften Giengen, Burgberg und Hürben veranlasst. Die Zusage für das gewünschte Grundstück für die DRK-Fahrzeuge in Hürben sei ebenfalls auf der Zielgeraden, so der Rathauschef.

 

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news-821 Mon, 20 Mar 2023 10:24:00 +0100 Rund 300 Einsätze für die "Helfer vor Ort" /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/rund-300-einsaetze-fuer-die-helfer-vor-ort.html Rotes Kreuz - Der Ortsverein Gerstetten zog Bilanz für 2022 und würdigte eine große Zahl treuer Mitglieder. (HZ v. 20.03.23) Gerstetten. Wenn der Ortsverein Gerstetten im Deutschen Roten Kreuz Bilanz zieht, dann stehen die Einsätze der „Helfer vor Ort“ (HvO) im Vordergrund. 300 Mal wurden die Frauen und Männer im vorigen Jahr zumeist bei Nacht ans Krankenbett oder an den Unfallort gerufen und wussten, noch ehe der Notarzt kam, wo man hinlangen musste. Jetzt traf sich der Verein im Gussenstadter Feuerwehrmagazin zur Mitgliederversammlung.

100 Aktive zählt der  Ortsverein, davon seien 56 Männer und 44 Frauen, stellte Vorsitzender Georg Jäger fest. Er würdigte die Dienste der HvO-Gruppe. Bei vier Blutspendeterminen kamen 500 Blutkonserven zusammen, freute sich Jäger.

In der jungen Lehrerin Katrin Gathmann hat der Ortsverein eine Nachfolgerin für den hochverdienten Jugendleiter Hans-Peter Kolb gefunden. Gathmann stellte sich der Versammlung vor, zeigte Wagemut und will das DRK-Landesjugendlager organisieren, das zusammen mit den Freunden aus Holland im August in Gussenstadt ausgerichtet wird.

Dass die Auslagen hierfür gedeckt sind, belegte Andrea Hofelich, die als Frau vom Fach neuerdings die Kassengeschäfte des Ortsvereins führt und für die Beschaffung eines neuen Einsatzfahrzeugs sparen muss. Der leistungsfähige MAN-Allradler ist bereits bestellt. Auf die technischen Einzelheiten ging Daniel Rehm ein, beschrieb die 25.000 Euro teure Innenausstattung des Wagens und unterstrich die Ausstattung mit allein sechs Funkgeräten.

Kreisgeschäftsführer Mathias Brodbeck lobte die „größte Jugendgruppe im Kreis“ und hielt auch den Standort Gerstetten im Rettungsdienst für „goldrichtig“. Der Bau des Rettungszentrums wächst derzeit am östlichen Ortseingang in die Höhe.

Ortsvorsteher Werner Häcker forderte die Versammlung auf, vor allem der jungen Jugendleiterin Katrin Gathmann den Rücken zu stärken. Er werde dafür Sorge tragen, dass für das bundesweite Jugendlager die erforderlichen Wiesen rechtzeitig gemäht werden.

Elf aktive Mitglieder im Ortsverein Gerstetten im Deutschen Roten Kreuz standen im Feuerwehrmagazin in Gussenstadt zur Ehrung an. Für seine 15-jährige Mitgliedschaft wurde David Gröner (Gerstetten) geehrt und für 20 Jahre Holger Schilk (Gerstetten). Michael Schmid (Eselsburg) ist seit 25 Jahren dabei und Michael Halbauer (Gerstetten) bringt es auf 30 Jahre, ebenso wie Erich Stelly (Dettingen). Beate Auer (Gussenstadt) ist 45 Jahre dabei, Walter Häcker (Gerstetten), Helmut Schwarz (Böhmenkirch), Jakob Schlumpberger (Heuchlingen) und Maria Schlumpberger 50 Jahre. Auf die seltene Zahl von 70-jähriger Treue zum DRK brachte es Emil Vogel (Gussenstadt). In wenigen Worten schilderte Vogel seine dreijährige Ausbildung in der Nachkriegszeit und rief die Verdienste der Gerstetter Familie Siegel um das Rettungswesen auf der Gerstetter Alb in Erinnerung.

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news-820 Thu, 16 Mar 2023 10:23:00 +0100 Konzert für die DRK-Rettungshunde /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/konzert-fuer-die-drk-rettungshunde.html Benefiz Am 26. März sind die Bigband Bläserkraftwerk und die Städtische Musikschule in der Schranne zu hören. (HZ v. 16.03.23) Die Traditionsreihe geht weiter: Bereits zum 10. Mal veranstaltet die Bigband „Bläserkraftwerk“ ein Benefizkonzert, und ebenfalls zum 10. Mal wird das Konzert durch eine weitere Formation ergänzt: Das Jugend- und Kammerorchester der Städtischen Musikschule Giengen. Unterstützt werden soll dieses Jahr die Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes im Kreisverband Heidenheim.

Seit nunmehr 15 Jahren besteht die Bigband „Bläserkraftwerk“, die als weiteres Ensemble des Musikvereins Stadtkapelle Giengen gegründet wurde. Das 20-köpfige Ensemble besteht aus Musikerinnen und Musikern aus Giengen und der Region. Unter Leitung von Winfried Eckle begeistert die Bigband und ihre Sängerin Beate Kniel mit Klassikern, Jazz sowie Film-/ Rock- und Popmusik und sorgt für beste, abwechslungsreiche Unterhaltung.

Stücke aus Film und Klassik

Das Jugend- und Kammerorchester der Städtischen Musikschule Giengen unter Leitung von Marion Zenker besteht ebenfalls aus über 20 Musikerinnen und Musikern. Die Zuhörer können auf tolle Musikstücke aus Film und Klassik mit dem Streicherensemble gespannt sein.

Als Highlight des Abends werden das Bläserkraftwerk und das Jugend- und Kammerorchester der Musikschule gemeinsam musizieren und unter dem Motto „Bigband meets Classic“ für einen besonderen musikalischen Genuss sorgen.

Für neue Anschaffungen

Beginn ist um 18 Uhr, Einlass ab 17.30 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei, um Spenden wird gebeten. Die Einnahmen sollen für die Anschaffung eines weiteren Einsatzfahrzeuges und neuer Digitalfunkgeräte verwendet werden. Da ein Einsatz der 32-köpfigen Rettungshundestaffel mit ihren zum Großteil geprüften Hunden jeweils für die Vermissten bzw. Angehörigen kostenfrei erfolgt, müssen die Investitionen über Sammlungen, Spenden, Benefizveranstaltungen, Sanitätsdienste oder Blutspende-Aktionen finanziert werden.

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news-819 Wed, 15 Mar 2023 11:20:00 +0100 Notfallversorgung arbeitet an der Grenze /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/notfallversorgung-arbeitet-an-der-grenze.html Deutsches Rotes Kreuz Der Rettungsdienst verzeichnet steigende Einsatzzahlen bei gleichzeitig schwieriger Personallage. Falsche Notrufe belasten das System zusätzlich. (HZ v. 15.03.23) Der zunehmende Mangel an Fachkräften hat Auswirkungen auf den Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Heidenheim-Ulm. Laut Mike Müller, dem stellvertretenden Geschäftsführer, können zwar alle Dienste besetzt werden, die Personallage ist aber „sehr angespannt“.

Momentan werden an den Standorten Heidenheim und Ulm insgesamt 80 Notfallsanitäter ausgebildet und auch an Bewerbungen auf die Ausbildungsplätze mangelt es laut Müller nicht. Jährlich gingen an die 350 Bewerbungen ein. Das sei um ein Vielfaches mehr als in anderen Ausbildungsberufen. Das Problem sieht Müller deshalb nicht im fehlenden Nachwuchs, sondern dass der Nachwuchs nicht ewig in diesem Beruf bleibe. „Viele bleiben nur ein paar Jahre im Rettungsdienst und orientieren sich dann nochmal um.“. Deswegen seien momentan auch zehn Vollzeit-Notfallsanitäter-Stellen nicht besetzt.

Anzahl der Einsätze steigt an

Die Personaldefizite sind nicht nur zum jetzigen Zeitpunkt ein Problem, sondern werden es auch in Zukunft bleiben, denn die Anzahl an Einsätzen steigt stetig. Während im Jahr 2019 der DRK Rettungsdienst Heidenheim 23.676 Mal im Einsatz war rückte er 2022 circa 28.000 Mal aus. In diese Statistik fallen sowohl Rettungswagen- als auch Notarzteinsätze sowie Krankentransporte. Dieser Anstieg wird laut Geschäfts- und Tätigkeitsbericht des DRK Rettungsdienst Heidenheim-Ulm „durchaus kritisch gesehen“. Zusätzlich war auch der Arbeitersamariterbund (ASB) im Jahr 2022 auf 1874 Rettungseinsätzen im Landkreis Heidenheim unterwegs, sagt Rettungsdienstleiter Adrian Seipold-Haller.

Im Vergleich zu vor zehn Jahren, hat sich laut Müller sich das Einsatzaufkommen fast verdoppelt. Wie soll dieser Anstieg weiterhin bewältigt werden, wenn nicht gleichzeitig mehr Mitarbeitende im Einsatz sind? Gänzlich beantworten kann Müller diese Frage nicht. Zum einen werde natürlich versucht, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rettungsdienst zu erhalten und weiterhin genügend medizinisches Personal auszubilden. Zum anderen bestehe aber auch das Problem, dass viele Einsätze überhaupt keinen akuten Notfall darstellten und somit die Notfallversorgung im Landkreis zusätzlich belasteten. Die Zahlen dafür würden nicht genau erfasst, aber circa ein Drittel der Einsätze würden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als „nicht zwingend notwendig“ erachtet. Dies seien zum Beispiel Fälle von Husten, Schnupfen und Heiserkeit oder pflegerische Probleme, die keinen Fall für den Rettungsdienst darstellten.

Unwissenheit in der Bevölkerung

Warum setzten Menschen so viele Notrufe ab, bei denen es sich nicht um akute Notfälle handelt? Müller schildert zwei zentrale Probleme. Einerseits gebe es immer weniger Ärztinnen und Ärzte, die Hausbesuche machen. Zum anderen wüssten die Menschen schlicht und einfach nicht, an welche Stelle man sich mit einem bestimmten Problem wendet. „Im Zweifelsfall wird eben immer die 112 gewählt“, so Müller. Dabei gebe es verschiedene Anlaufstellen wie den ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116-117, die ärztliche Notfallpraxis im Klinikum Heidenheim, den Hausnotruf, oder auch einfach den Hausarzt oder die Hausärztin.

Als Lösung für dieses Problem sieht Müller zwei Möglichkeiten. Zum einen müsste in der Frage, in welchen Fällen der Rettungsdienst zuständig ist, mehr Aufklärung betrieben werden. Müller schildert eine Beispiel: Patientinnen oder Patienten wählen den Notruf. Kommen dann die Rettungssanitäter, möchten die Patienten nur Medikamente verabreicht bekommen, nicht aber ins Krankenhaus transportiert werden. Dieses häufiger auftretende Szenario sei kein Fall für den Rettungsdienst, sondern die Aufgabe der Ärztinnen und Ärzte in Praxen.

Was ist ein Notfall, was nicht?

Ein Lösungsansatz wäre laut Müller eine sogenannte „Zentrale Patientensteuerung“. Das Prinzip beruhe darauf, dass die Leitstelle die Steuerungsfunktion übernimmt, welcher Patient in welche Versorgungskategorie fällt. Je nachdem würden dann bei akuten Notfällen Einsatzfahrzeuge losgeschickt werden. In den anderen Fällen würden anderen Versorgungsstellen eingeschaltet oder auf diese verwiesen werden. Diese Art von Einordnung würde die für den Landkreis Heidenheim zuständige Leitstelle in Aalen auch jetzt schon versuchen. Es scheitere aber oft noch daran, dass die einzelnen Organisationen nicht gut genug vernetzt sind. Besonders hier besteht laut Müller noch ordentlich „Verbesserungspotenzial“.

Rettungsdienst im Deutschen Roten Kreuz

Der Rettungsdienst Heidenheim-Ulm ist Ansprechpartner für Notfallrettung und Krankentransport in Ulm, dem Alb-Donau-Kreis und dem Kreis Heidenheim und beschäftigt rund
500 Mitarbeitende an derzeit neun Rettungswachen, eine davon auf dem Heidenheimer Schlossberg.

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news-818 Mon, 13 Mar 2023 11:18:00 +0100 Neue Sanitäter erfolgreich ausgebildet /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/neue-sanitaeter-erfolgreich-ausgebildet.html Unter der Leitung von Sandra Fucker wurden vom 06.01. – 12.03.23 beim DRK-Kreisverband Heidenheim e.V. sieben neue Sanitäter erfolgreich ausgebildet. Die Prüfung dauerte mehrere Stunden und bestand aus einem praktischen und schriftlichen Teil. Vom Herzinfarkt bis zur Kopfverletzung wurden verschiedene Szenarien gelehrt, um im Ernstfall gut ausgebildete freiwillige Helfer einzusetzen. Die im Notfall vor Ort sind und die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes mit lebensrettenden Maßnahmen überbrücken. PD Dr. Martin Wepler hat die Prüfung bei allen sieben Teilnehmern erfolgreich abgenommen. Ein besonderer Dank geht an die Helfer. (DRK)

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news-817 Tue, 07 Mar 2023 11:14:00 +0100 Blick geht ins Jubiläumsjahr /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/blick-geht-ins-jubilaeumsjahr.html Rotes Kreuz - Im kommenden Jahr wird der Ortsverband 100 Jahre alt. 2022 gab’s ein erhöhtes Dienstaufkommen. (HZ v. 07.03.23) Ein Blick zurück und einer in die Zukunft prägte die jüngste Hauptversammlung der DRK-Bereitschaft Giengen. Dazu konnten sich die Rotkreuzler wieder im Rotkreuzhaus treffen. Aus den Berichten von Schriftführer, Kassierer, der Helfer vor Ort und des Fahrzeugwarts war herauszuhören, dass gelernt wurde, auch mit dem Coronavirus weiterzuleben.

Das Dienstaufkommen war 2022 wieder angestiegen: laut Statistik auf stolze 2593 Dienste und 7442,98 Stunden. Im Schnitt hat damit jedes der 48 Bereitschaftsmitglieder 49 Dienste und 140,50 Stunden erbracht.

Mit Lob für diese Arbeit sparten die Gäste – es waren sowohl der Präsident des Kreisverbandes, Dr. Bernhard Konyen, Kreisgeschäftsführer Mathias Brodbeck, Kreisbereitschaftsleiter Daniel Peischl sowie Oberbürgermeister Dieter Henle anwesend – in ihren Grußworten nicht, sind doch die Giengener Einsatzkräfte bei ihren Einsätzen über die Stadtgrenzen auf Kreis- und Landesebene zu finden.

Jahrzehntelang Mitglied

Geehrt wurden für zum Teil jahrzehntelange Mitgliedschaft: Monika Körner (fünf Jahre), Steffen und Tim Burger und Christopher Burmester (zehn Jahre), Isabell Sachs und Andreas Warken (15 Jahre), Benny Binder, Arnd Grüssing und Gabi Haberbusch (20 Jahre), Werner Fröscher (45 Jahre), Günter Eigner (50 Jahre).

Mit Vorfreude und Stolz sehen die Rotkreuzler dem nächsten Jahr entgegen, denn es gilt, den 100. Geburtstag der Gruppe zu begehen. Den Mitgliedern ist klar, dass dies mit viel Arbeit verbunden sein wird, jedoch wollen sich viele daran beteiligen, um dieses Jubiläum angemessen begehen zu können.

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news-816 Fri, 03 Mar 2023 11:12:00 +0100 595 Stunden Sanitätsdienst /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/595-stunden-sanitaetsdienst.html Ehrenamt - Die DRK-Bereitschaft Königsbronn-Ochsenberg leistet einen wichtigen Beitrag zum Bevölkerungsschutz. (HZ v. 03.03.23) Königsbronn. 25 Helferinnen und Helfer verrichten in der DRK-Bereitschaft Königsbronn-Ochsenberg ihren ehrenamtlichen Dienst, wie Bereitschaftsleiter Ralf Schorcht jetzt bei der Bereitschaftsversammlung berichtet hat.

Nach den Corona-Beschränkungen sei im vergangenen Jahr der Dienst und Übungsbetrieb langsam wieder aufgenommen worden. Die Bereitschaft war zudem bei zwei Sucheinsätzen gefordert. Bei 50 Sanitätsdiensten kamen 595 Stunden zusammen, 19 verletzte Personen wurden versorgt. Bei drei Blutspendeaktionen beteiligten sich 544 spendenwillige Personen. Es wurde ein offener Bereitschaftsabend veranstaltet, an dem die DRK-Arbeit näher vorstellt wurde. Danach konnten fünf neue Mitglieder gewonnen werden. Stark gefordert waren die Helfer vor Ort bei 434 Einsätzen. Dabei wurden 426 Personen sanitätsdienstlich versorgt und zur Behandlung dem Rettungsdienst übergeben.

Kurt Ganzenmüller, Vizepräsident des DRK-Kreisverbandes Heidenheim, ehrte Marta Kantenwein für fünf Jahre und Tobias Schorcht für zehn Jahre im Sanitätsdienst. Christina Katzer wurde in Abwesenheit für 20 Jahre ausgezeichnet, Benjamin Post für 30 Jahre und Elsbeth Fuchs für 65 Jahre.

Katastrophenschutz im Fokus

Königsbronns Bürgermeister Jörg Weiler bedankte sich bei allen Mitgliedern der Bereitschaft für ihren Einsatz an der Allgemeinheit. Betrachte man die momentane Lage, ob Krieg oder Naturkatastrophe, zeige sich, wie wichtig die humanitäre Versorgung der Bevölkerung ist. Auch die Verwaltung arbeite mit der Feuerwehr und dem DRK an der Verbesserung des Katastrophenschutzes. Des Weiteren hoffe er, dass es im Gemeindegebiet auch weiterhin keine Gewalt gegen Einsatzkräfte gibt.

Markus Kopp, Kommandant der Abteilung Zang, äußerte die Hoffnung, dass DRK und Feuerwehr nach der Corona-Zwangspause wieder des Öfteren gemeinsam üben können. Da die Feuerwehr jetzt über ein Boot verfügt, werde es in naher Zukunft eine Einweihung mit dem DRK geben.

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news-815 Fri, 03 Mar 2023 11:09:00 +0100 Pflegeheime vor schwierigen Aufgaben /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/pflegeheime-vor-schwierigen-aufgaben.html Gespräch - Landtagsabgeordneter Martin Grath tauschte sich mit dem DRK Heidenheim aus. (HZ v. 03.03.23) Zu seinem Jahresgespräch war Landtagsabgeordneter Martin Grath beim DRK-Kreisverband, wo er mit dem Präsidenten Dr. Bernhard Konyen und Kreisgeschäftsführer Mathias Brodbeck in den Räumen des DRK in der Schlosshaustraße in Heidenheim zusammentraf. Grath nannte die vielen Herausforderungen, vor denen die Hilfsorganisationen stehen, beim Namen: Fachkräftebedarf, steigende Energiekosten, steigende Kosten für Lebensmittel, Angriffe gegen Helfer, Mangel an Blutkonserven und bürokratische Pflichten. Nach kurzem Austausch zu diesen Themen fragte Grath nach den aktuellen Herausforderungen aus der Sicht der Hilfsdienste.

Problem gestiegene Baupreise

Brodbeck sprach die Problematik an, dass aufgrund der gestiegenen Baupreise sowie der Entwicklung der Zinsen der Neubau eines Pflegeheims derzeit betriebswirtschaftlich nicht bewerkstelligt werden könne. Die Gestehungskosten eines Pflegeheims könnten aktuell nicht durch den Investitionskostensatz, der mit den Pflegekassen zu verhandeln ist, refinanziert werden.

Erschwerend komme in Baden-Württemberg hinzu, dass viele Pflegeheime in die Jahre gekommen seien und dringend saniert oder neu gebaut werden müssten. Ansonsten würden zukünftig Pflegeplätze fehlen. Allerdings müssten die Investitionen für die Pflegeheimbetreiber zu stemmen sein und gleichzeitig für die Heimbewohner bezahlbar bleiben. Sein Appell an die Politik: »Es müssen Förderprogramme aufgelegt werden bzw. Zuschüsse vom Land kommen, um einen zukünftigen Heimplatzmangel zu vermeiden.«

Durch die Landesheimbauverordnung, die für Pflegeheime Einzelzimmer vorschreibe und nur noch in Ausnahmefällen Doppelzimmer erlaube, habe sich die Situation auf der Angebotsseite verschlechtert. Es gebe jedoch auch Bewohnerinnen und Bewohner, die sich einsam fühlen und deshalb mitunter auch lieber in einem Doppelzimmer als in Einzelzimmern untergebracht würden. Das gelte vor allem für demenzerkrankte Menschen. Dass Einzelzimmer sowohl für die Betreiber als auch für die Bewohner teurer sind, verstehe sich von selbst.

Hilfsfristen angepasst

Dr. Konyen und Brodbeck sprachen an, dass mit der Einführung des neuen Rettungsdienstplans die Hilfsfristen durch das Innenministerium angepasst wurden. In Baden-Württemberg wurde die Hilfsfrist von 15 auf zwölf Minuten für das ersteintreffende Rettungsmittel verkürzt. Laut den DRK-Vertretern gibt es Berechnungen der Hilfsorganisationen, die besagen, dass der dreiminütige Zeitvorteil voraussichtlich ca. 30 bis 40 Prozent mehr an Vorhaltung bedeute. Davon betroffen seien neben zusätzlich erforderlichen Rettungswachen an neuen zusätzlichen Standorten auch Erweiterungsbauten an bestehenden Rettungswachen. Vor allem aber auch die Rettungsfahrzeuge und nicht zuletzt gut ausgebildetes Fachpersonal würden in diesem Zusammenhang gewaltige Herausforderungen an die betroffenen Hilfsorganisationen stellen.

Mehr auf Telemedizin setzen

Abgeordneter Grath brachte die Rettungsleitstellen ins Gespräch: „Wäre das Geld nicht besser angelegt, wenn die Leitstellen besser ausgestattet würden, die Fahrten besser koordiniert wären und wir in Zeiten von Personalbedarf mehr auf Telemedizin in den Fahrzeugen setzen würden?“ Dies wurde einhellig befürwortet. „Ich werde Ihre Kritik in Stuttgart vortragen und bin gespannt, welche Begründungen das Innenministerium für die Herabsetzung der Zeit für die Hilfsfrist nennt“, so Grath.

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news-814 Fri, 24 Feb 2023 11:56:00 +0100 Die Stadt würdigt ihre eifrigen Blutspender /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/die-stadt-wuerdigt-ihre-eifrigen-blutspender.html Auszeichnung - Jürgen Simon zeigte mit 225 Spenden einen außergewöhnlichen Einsatz fürs Allgemeinwohl. (HZ. v. 24.02.23) Niederstotzingen. Dass jemand für sage und schreibe 225 Blutspenden geehrt werden kann, das kommt selten vor. In Niederstotzingen war dies jetzt der Fall: Jürgen Simon bringt es auf diese außergewöhnlich hohe Zahl an Blutspenden und wurde für diesen besonderen Einsatz von Bürgermeister Marcus Bremer vor der Gemeinderatssitzung ausgezeichnet. Respekt in Form von Applaus seitens der Stadträte und den Dank von Manuel Kerler, dem Bereitschaftsleiter der DRK-Bereitschaft Niederstotzingen, und dessen Stellvertreter Ferdinand Honold gab es darüber hinaus für diese hohe Spendenbereitschaft.

Die weiteren Geehrten

Auf 270 Blutspenden bringen es die weiteren an diesem Abend Ausgezeichneten – wenn man alle Aktionen der einzelnen Spender zusammenrechnet. Für jeweils 50 Blutspenden wurden Petra Däumling, Barbara Kunze-Theuerkorn (deren Auszeichnung stellvertretend Klaus-Ulrich Kunze entgegennahm), Stefan Mickley und Erwin Ruiner geehrt. Claudia Bös und Robert Schill haben jeweils 25 Mal Blut gespendet, und jeweils zehn Blutspenden sind es bei Alexander Schill und Dennis Wörle.

„Diesen Einsatz gilt es zu Recht hervorzuheben“, so Bürgermeister Marcus Bremer ganz besonders in Richtung von Jürgen Simon, aber auch an die weiteren Geehrten. Den Dank dafür spreche er auch stellvertretend für die gesamte Gemeinschaft und diejenigen aus, die auf Blutspenden angewiesen sind. „Ich wünschte, jeder Mensch würde mindestens einmal im Leben über diesen Dienst am Nächsten nachdenken und es dann auch tun, vorausgesetzt, er ist fit, vital und gesund“, so Bremer. Immerhin liege der Bedarf bei 15.000 Blutspenden pro Tag.

Lob vom Roten Kreuz

Manuel Kerler vom Roten Kreuz Niederstotzingen zollte ebenfalls Anerkennung: „Bei solch einer Anzahl von Spenden lohnt sich jede Mühe“, die immerhin 70 Helferstunden pro Blutspendetag erforderlich mache.

Alle Geehrten durften es sich im Anschluss bei einem gemeinsamen Essen schmecken lassen – alle, außer Stefan Mickley, denn der wurde in der nachfolgenden Gemeinderatssitzung noch als Stadtrat gebraucht. Leer ausgehen musste er dennoch nicht: Mit dem überreichten Gutschein kann er das Essen nachholen.

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news-813 Thu, 23 Feb 2023 11:54:00 +0100 Wohlfühlambiente für Senioren /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/wohlfuehlambiente-fuer-senioren.html HZ v. 23.02.23

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news-812 Sat, 04 Feb 2023 10:52:00 +0100 Selbstloser Dienst für die Gemeinschaft /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/selbstloser-dienst-fuer-die-gemeinschaft.html Ehrung - Beim Empfang der Gemeinde Hermaringen galt Dank den Menschen, die bereitwillig ihr Blut spenden. (HZ v. 04.02.23) Hermaringen. Viele Menschen sind im Laufe ihres Lebens auf eine Blutspende angewiesen, sei es als Patient oder als Unfallopfer. Pro Tag würden in Kliniken rund 140.000 Blutspenden benötigt, erklärte Bürgermeister Jürgen Mailänder beim Neujahrsempfang der Gemeinde. Dafür brauche es Spenderinnen und Spender, die bereit seien, diesen selbstlosen Dienst an der Gemeinschaft zu leisten. Er freue sich deshalb sehr, für die statt­liche Anzahl von insgesamt 500 Blutspenden 19 Bürgerinnen und Bürger ehren zu dürfen.

Für zehnmaliges Blutspenden erhielten die Ehrennadel in Gold: Sandra Graf, Bernd Fronmüller, Lena Graf, Martha Rohrer, Jan-Alexander Venghaus, Gerhard Wilharm, Eva Wirth, Marion Leitner-Bass, Dieter Kalmbach und Stefanie Thierer.

Für 25-maliges Blutspenden wurden Marie-Luise Fetzer, Holger Lehmann, Andrea Wachter, Markus Wachter und Karin Wilhelmstätter ausgezeichnet.

Bereits 50 Mal hat Anselm Kreh Blut gespendet. Und gleich drei Bürger konnten sogar für 75-maliges Blutspenden geehrt werden: Uwe Laib, Walter Brandstätter und Gerhard Burkhardtsmaier.

Bürgermeister Mailänder dankte auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes und der DRK-Bereitschaft für die Betreuung der wichtigen Blutspende­aktionen.

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news-811 Thu, 02 Feb 2023 11:37:00 +0100 Ehrungen für die Steinheimer Blutspender /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/ehrungen-fuer-die-steinheimer-blutspender.html Steinheim. Von zehn bis 150 Blutspenden reichte die Bandbreite bei der Ehrung von Blutspendern im Rahmen des Neujahrsempfangs der Gemeinde Steinheim im Dieter-Eisele-Saal. (HZ v. 02.02.23) Bürgermeister Holger Weise bezeichnete die zu Ehrenden als Vorbilder und deutete auf ein durchsichtiges Mostfass aus Plastik. Die dort vorhandenen 75 Liter rotangestrahltes Wasser standen für die Menge Blut, die der Söhnstetter Norbert Pfisterer bei insgesamt 150 Blutspende-Aktionen des Roten Kreuzes als Lebensretter zur Verfügung gestellt hatte.

Neben kleinen Geschenken bekamen die Blutspende-Jubilare Ehrennadeln in unterschiedlicher Prägung (wobei die Spendezahl erkennbar ist): Karin Geringer, Anett Kolander, Tobias Reuß, Catharina Schulz, Sabrina Banzhaf, Marcel Boch, Michaela Egetemaier, Tim Fremdt, Julia Maier, Irina Penk, Johannes Rapp, Sina Schmidt und Adrian Wörner haben zehn Blutspenden gegeben.

25 Mal bei Blutspendeterminen waren: Jürgen Keck, Mathias Brodbeck, Jörg Nils Dilli und Margit Guggenberger.

Jeweils 50 Blutkonserven kamen bei den Spenden von Karl Dauner, Alexander Grupp, Günther Hieber, Harald Holz, Hans-Peter Stoll, Markus Burger, Silke Hillenbrand und Edith Starzmann zusammen.

Stephan Blessing, Martin Schüler und Erika Ziegler wurden für je 75 Blutspenden geehrt. Hans-Peter Wörner bekam Beifall für seine 100 Blutkonserven. Schon 125 Mal Blut gespendet haben Petra Frank und Hedwig Scheu. Die stolze Zahl von 150 Blutspende-Termine steht in der Vita von Norbert Pfisterer. Er freute sich über einen großen Geschenkkorb der Gemeinde.

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news-810 Thu, 02 Feb 2023 10:30:00 +0100 Rettungs- und Pflegedienst im Krisenmodus /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/rettungs-und-pflegedienst-im-krisenmodus.html DRK - Corona, Ukrainekrieg, Energiekrise: Was diese Herausforderungen für Rettungs- und Pflegedienst bedeuten, wurde beim Empfang des Kreisverbandes deutlich. (HZ v. 02.02.23) Pandemie, Ukrainekrieg, Energiekrise und Klimakrise: Die enormen Herausforderungen in diesen Zeiten machen vor niemandem Halt und treffen auch die wichtigsten Institutionen der Gesellschaft. Eindrücklich beschrieb das Dr. Bernhard Konyen, Präsident des DRK-Kreisverbandes Heidenheim, beim diesjährigen Neujahrsempfang in Mergelstetten.

"Die Ehrenamtlichen halfen in Testzentren, in Impfzentren und überall, wo man sie brauchte." Dr. Bernhard Konyen, Präsident des DRK-Kreisverbandes.

Er erklärte die Folgen dieser Krisen für die Arbeit in den drei wichtigsten Bereichen des Roten Kreuzes, und warum das DRK trotzdem zuversichtlich in die Zukunft blicken kann.

Notfallversorgung gesichert

Zu Beginn des Jahres 2022 explodierten die Corona-Infektionszahlen erneut, wenngleich die Krankheitsverläufe bei Weitem nicht mehr so schwer waren wie bei den Virusvarianten zuvor. Dennoch stellte das die Mitarbeiter des DRK-Rettungsdienstes vor enorme Schwierigkeiten, da aufgrund von Erkrankungen und Quarantänemaßnahmen das Personal fehlte. Hinzu kam zum Jahresende eine Infektionswelle durch andere Viren: „Eine Herausforderung, die durch ein überwältigendes Engagement von Mitarbeitern und Führungsriege beherrscht werden konnte“, lobte Konyen.

Am Ende habe es so keine Einschränkungen in der Notfallrettung gegeben. Und das, obwohl die Energiekrise durch den Ukrainekrieg zu zusätzlichen Unsicherheiten und Herausforderungen führte, die ebenfalls gemeistert werden mussten: etwa durch Vorbereitungen für einen möglichen Blackout oder für einen Ausfall von IT oder EDV. Ganz nebenbei warteten aber natürlich auch geplante Projekte und das Tagesgeschäft auf den Bereich Rettungsdienst, etwa der Neubau der neuen Rettungswache in Gerstetten oder das Ringen um eine neue Wache in Nattheim.

Pflegekräfte am Limit

Personell zu kämpfen hatte man auch im Bereich des Pflegedienstes, wobei hier laut Konyen die einrichtungsbezogene Impfpflicht die Personalsituation zusätzlich verschärft habe. „Anders als im Rettungsdienst“, so der DRK-Präsident, „waren nicht nur die eigene Ansteckung, die Erkrankung und die Quarantäne das Problem, nein, auch Infektionen der Bewohner und deren Krankheitsverlauf bis hin zum Tod waren der Grund, warum bei der Belegschaft die Belastungsgrenze häufig erreicht oder gar überschritten wurde.“

Dennoch habe man auch im Bereich der Pflegedienste ein schier unglaubliches Engagement der Mitarbeiter erlebt: „Man könnte sagen, Menschlichkeit in Reinkultur.“ Doch trotz Corona und trotz der Sorgen um die Folgen des Krieges gab es auch im Pflegedienst das Tagesgeschäft. „Dabei war das herausragende Projekt im Krisenjahr 2022 sicherlich die Errichtung des DRK-Pflegezentrums in Giengen“, so Konyen. Wo Anfang Januar noch Wiese war, steht heute ein dreistöckiges Pflegezentrum nahe der Schwagehalle. Ein weiteres Heim wird in der Heidenheimer Oststadt entstehen, mit der Zukunft das Karl-Kaipf-Heims in Herbrechtingen galt es sich ebenfalls auseinanderzusetzen.

Unverzichtbar für das DRK und für die Gesellschaft als solche ist das Ehrenamt: „Der Bereich, in dem originäre Rot-Kreuz-Arbeit geleistet wird, der Bereich, in dem Menschlichkeit und uneigennützige Hilfe das Tun bestimmen“, so Konyen. Ein Gebiet, das sich gerade während der Krisen der vergangenen Jahre als unverzichtbar und unersetzlich erwiesen hat. „Die Ehrenamtlichen halfen in Testzentren, in Impfzentren und überall, wo man sie brauchte“, zählte der DRK-Präsident auf: „Sie stellten sich in einem Dienstplan zur Verfügung, um bei Bedarf in der Notklinik im Congress-Centrum Dienst zu tun.“Trotz Einschränkungen wurden weiter Blutspendetermine organisiert, soziale Projekte wurden angeboten und auch die Helfer-vor-Ort-Gruppen in den Gemeinden hätten weiterhin „Großartiges“ geleistet. Gewissermaßen habe sich das Ehrenamt im Kreis Heidenheim als „krisenresistent“ erwiesen, attestierte Konyen. Und das, obwohl in so vielen anderen Bereichen „Risse durch die Gesellschaft“ gingen. Beim Roten Kreuz könne davon keine Rede sein.

Entsprechend optimistisch blickt der DRK-Präsident auch auf das Jahr 2023, mit allen Herausforderungen und Projekten – und trotz aller Krisen.

Straffes Programm für 2023

Auch das laufende Jahr wird fürs DRK neben den anhaltenden Einschränkungen und Unsicherheiten einige Herausforderungen bereithalten.

Im Rettungsdienst wird man die neue Wache in Gerstetten in Betrieb nehmen, vielleicht sogar, so Konyen, bereits die in Nattheim. Zudem wird die Umsetzung des neuen Rettungsdienstplanes im Fokus stehen. Mit dem Thema der zunehmenden Gewaltbereitschaft gegen Einsatz- und Rettungskräfte wird man sich zwangsläufig auseinandersetzen müssen.

Im Pflegebereich werden die Projekte in Giengen, Herbrechtingen und Heidenheim im Mittelpunkt stehen, wobei die große Herausforderung laut dem DRK-Präsidenten Dr. Bernhard Konyen in der Gewinnung von Fachkräften liegen werde.

Die Ehrenamtlichen des DRK werden voraussichtlich vor allem unterstützend bei der Betreuung der Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine tätig sein.

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news-809 Tue, 31 Jan 2023 10:28:00 +0100 Digitalfunk für das Rote Kreuz /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/digitalfunk-fuer-das-rote-kreuz.html Kosten - Die Anschaffung für die Bereitschaft Niederstotzingen wird von vielen Seiten finanziell unterstützt. (HZ v. 31.01.23) Niederstotzingen. Es ist eine weitere Vorgabe des Landes, die Kosten verursacht: Das Innenministerium Baden-Württemberg hatte den Einsatz von Digitalfunk in allen Fahrzeugen des Katastrophenschutzes angeordnet. Das betrifft auch die Rotkreuz-Bereitschaft Niederstotzingen, die drei Einsatzfahrzeuge betreibt, um den Katastrophenschutz in Niederstotzingen und im Landkreis sicherzustellen.

Diese Fahrzeuge sind eigenfinanziert – und das bedeutet, dass das Land keine finanzielle Unterstützung  vorsieht. Also muss die DRK-Bereitschaft Niederstotzingen die anfallenden Kosten selbst berappen.

Der finanzielle Aufwand der Umrüstung aller drei Fahrzeuge sprengt allerdings den Rahmen der Möglichkeiten der DRK-Bereitschaft Niederstotzingen. Rund 11.000 Euro fallen hierfür an. Aus Rücklagen ist die DRK-Bereitschaft in der Lage, 4000 Euro hiervon selbst zu tragen. Der Kreisverband Heidenheim steuert einen Zuschuss von 30 Prozent bei, was einem Betrag von rund 2000 Euro entspricht.

Unterstützung kam auch von anderer Seite: Der Förderverein Lebenswerte Stadt Niederstotzingen hat sich bereit erklärt, die Beschaffung mit 2200 Euro zu unterstützen. Eine Förderung in gleicher Höhe durch die Stadt beschloss der Gemeinderat einstimmig. Der Rest soll mit Spenden Dritter gedeckt werden.

Die Vorteile des Digitalfunks  in den Einsatzfahrzeugen wird in der störungsfreien und abhörsicheren Kommunikation gesehen sowie darin, in Gefahrensituationen einen Notruf absetzen zu können.

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news-808 Sat, 21 Jan 2023 11:00:00 +0100 Trotz Pandemie viele Erstspender /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/trotz-pandemie-viele-erstspender.html DRK - Erstmals seit drei Jahren konnte eine Ehrung für vielfaches Blutspenden stattfinden. (HZ v. 21.01.23) Oberbürgermeister Dieter Henle konnte gemeinsam mit Martin Müller, dem stellvertretenden Leiter der DRK-Bereitschaft Giengen und Blutspendebeauftragten, nach dreijähriger Pause erstmals wieder verdiente Bürgerinnen und Bürger der Stadt Giengen für regelmäßiges Blutspenden ehren. Mit Blick auf die Corona-Pandemie ging das Stadtoberhaupt darauf ein, dass auch dieses bürgerschaftliche Engagement mit Unsicherheit verbunden gewesen sei.

Umso erfreulicher sei es, dass viele, auch jüngere Leute, als Erstspendende aktiv gewesen seien. „Dass wir alle existenziell mit dem Thema Gesundheit, mit Leben und Tod zu tun hatten, brachte neuen Bezug zueinander. Zu hoffen bleibt, dass viele sich weiterhin Zeit nehmen und regelmäßig spenden.“

Bei den anwesenden Spenderinnen bedankte er sich herzlich: „Danke für Ihren Einsatz, danke für Ihre Zeit. Danke für die sprichwörtliche Lebensenergie, die Sie anderen Menschen uneigennützig schenken – und dafür, dass Sie Menschenleben retten.“

Zehn bis 175 Spenden

Für 10-maliges Blutspenden wurden geehrt: Louisa Imminger, Jana Knapp, Erich Maier und Tugba Poslu. Für 25-maliges Spenden ehrte der Oberbürgermeister Heidi Heider, Simone Henle, Regina Hosinner, Georg Ludwig, Hans Renner und Sigrid Thierer. Besonders bedankte sich OB Dieter Henle bei Heinz Wöhrle für 100-maliges Blutspenden, bei Stefan Goniak für 175-maliges Spenden.

Lob für Online-Anmeldung

Sigrid Thierer freute sich über die Auszeichnung und lobte das Online-Anmeldesystem: „Es macht das Spenden noch einfacher.“ DRK-Kreisgeschäftsführer Mathias Brodbeck hob das Engagement der DRK-Bereitschaften hinsichtlich Blutspendeveranstaltungen auch während der Pandemie hervor. Auf die Frage des OB an Stefan Goniak, wann er mit dem Spenden begonnen habe, meinte dieser: „Mit 18 Jahren habe ich angefangen, Blut zu spenden, gehe seither regelmäßig bis zu sechsmal pro Jahr, und meine Kinder machen es mir nach.“ Für Heinz Wöhrle ist es gesellschaftliche Verpflichtung, mit dem kleinen Beitrag einen großen für Menschen in Not zu leisten.

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news-796 Thu, 29 Dec 2022 11:59:00 +0100 Erste Bewohner im neuen Pflegezentrum /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/erste-bewohner-im-neuen-pflegezentrum.html Versorgung - Das DRK-Pflegezentrum in der Giengener Schwage ist offiziell eingeweiht. Es konnte in kürzester Zeit in Modulbauweise erstellt werden. Tagespflege, ein stationärer Bereich und auch Wohnungen für betreutes Wohnen haben im Gebäude Platz gefunden. (HZ v. 29.12.22) Im Januar 2022 wurde auf dem Grundstück westlich der Straße „Am Wildgraben“ mit einem gemeinsamen Spatenstich die Bauphase vor Ort des neuen DRK-Pflegezentrum Giengen eingeläutet. Zu diesem Zeitpunkt wurden bei der Firma ADK in Neresheim bereits die ersten Module produziert, sozusagen hinter den Kulissen. In Giengen befand sich am Anfang des Jahres noch eine grüne Wiese, heute präsentiert sich auf dem Grundstück eine moderne und an den heutigen Erfordernissen ausgerichtete Pflegeeinrichtung. Neben fünfzehn Plätzen für die Tagespflege finden hier künftig bis zu sechzig Bewohner im stationären Bereich optimale Voraussetzungen in Form von individueller Beratung, Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege, Krankenhausnachsorge, Notfallpflege und vollstationäre Pflege, die sich an den Bedürfnissen der älteren Generation orientiert. Am neuen Standort bietet das DRK alle Möglichkeiten einer fachgerechten pflegerischen Versorgung an.

Betreutes Wohnen im Gebäude

Erstmals realisiert das DRK in seinem neuen Pflegezentrum im zweiten Obergeschoss auch insgesamt siebzehn Wohnungen in unterschiedlichen Größen für Betreutes Wohnen (mit der Möglichkeit verschiedener bedarfsgerechten Hilfeleistungen, auch Servicewohnen genannt) sowie Wohnformen für Mitarbeiter des Pflegezentrums.

In einer kleinen Einweihungsfeier wurde vor Weihnachten nunmehr das bis auf die Außenanlagen fertiggestellte Pflegezentrum in Betrieb genommen. Neben der bauausführenden Firma ADK aus Neresheim war auch die Firma Immotec aus Offenbach (Planung und Projektsteuerung) mit vor Ort und freuten sich gemeinsam mit dem Oberbürgermeister Dieter Henle, Thomas Schöpplein von der Kreissparkasse Heidenheim, Vertretern des DRK-Präsidiums und einigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Pflegezentrums über das gemeinsam Geschaffene.

Kurze Bauphase

Der Präsident des DRK-Kreisverbands Dr. Bernhard Konyen brachte die intensive Planungsphase sowie die aufgrund der modularen Bauweise sehr kurz gehaltenen Bauphase mit einigen Stationen in Erinnerung. „Das Projekt ist eine Antwort auf die demografische Entwicklung im Landkreis Heidenheim und insbesondere auch für die Stadt Giengen.“ Konyen nannte das neue DRK-Pflegezentrum ein „großartiges Projekt, weil die Entstehung des Pflegezentrums von der Planung bis zum Erstbezug in atemberaubender Geschwindigkeit von statten ging, trotz aller Katastrophen, die uns das Leben in der Bauphase erschwert haben“.

Konyen formulierte abschließend: „Mit einem hochmotivierten Personal bietet das neue Pflegezentrum in Giengen ein Ambiente zum Wohlfühlen. Das Zentrum verbreitet Wärme und man fühlt sich irgendwie ‚heimelich‘. Vielleicht, weil sich das Konzept auf besondere Weise an den Bedürfnissen der Bewohner, an den Bedürfnissen der älteren Generation orientiert.“

Gelungener Lebensraum

Oberbürgermeister Dieter Henle zeigte sich ebenfalls fasziniert von der schnellen Bauweise. „Vor nicht einmal einem Jahr standen wir hier auf einer Baustelle.“ Henle: „Sie finden hier beste Verhältnisse vor: einen durchweg gelungenen Lebensraum, der Privatheit und Gemeinschaft gleichermaßen ermöglicht, ein Gebäude, das lebendiges Miteinander fördert.“

Henle resumierte: „Mit dem DRK-Pflegezentrum und den Investitionen in die Jugendanlagen erhält das Miteinander in der Giengener Schwage viele neue Chancen – und ein neues Gesicht.“

Robert Kohler (GF der ADK Modulraum GmbH) freute sich in seinem Grußwort über die erfolgreiche, aufgrund der Auswirkungen der Pandemie und des Ukrainekonflikts nicht immer einfache Bauphase.

Bereits Anfang Dezember haben die ersten Bewohner ihre neuen Räumlichkeiten in Westen von Giengen bezogen. Mit Unterstützung des DRK-Rettungsdienstes wurden einige Bewohner mit dem Intensivtransportbus nach Giengen gebracht.

Gelungenes Gemeinschaftswerk

Geschäftsführer Mathias Brodbeck freute sich mächtig über das neue Pflegeheim und dankte allen Beteiligten für das gelungene Gemeinschaftswerk. Auch freute er sich über die Tatsache, dass auch Unternehmen aus der näheren Umgebung mit Aufträgen bedacht werden konnten.

„Das DRK legt auch am neuen Standort in Giengen besonderen Wert auf eine aktivierende Pflege und Betreuung von Körper und Geist. Ein abwechslungsreiches Beschäftigungs- und Aktivierungsprogramm ist für das DRK von zentraler Bedeutung.“

Geschäftsführer Ulrich Herkommer führte anschließend durch das neue Pflegezentrum und erläuterte die Gesamtkonzeption und die Realisierung auch neuer Elemente. DRK

Neubau entstand in Windeseile

Es ging äußerst schnell mit dem neuen DRK-Pflegeheim: Nach dem Spatenstich im Januar wurden bereits Ende März die ersten Module mit Spezialtransporten an ihren endgültigen Standort verbracht und aneinandergefügt. Und es sollte nur zwei weitere Monate dauern, bis nach Fertigstellung der Teilunterkellerung die restlichen Module geliefert und sich vor Ort aufgebaut in Form des neuen Pflegezentrums in seiner ganzen Größe präsentierten.

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news-797 Wed, 28 Dec 2022 12:04:00 +0100 Zum Fest eine volle Halle /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/zum-fest-eine-volle-halle.html Blutspenden - Der Grippewelle, Corona und Weihnachten zum Trotz: Bei der Hürbener Aktion am zweiten Feiertag waren alle Termine ausgebucht. Nächstes Jahr soll es ein „Promi“-Blutspenden geben. (HZ v. 28.12.22) Zwischen all den schlechten Nachrichten in den vergangenen Wochen ist diese eine gute: Trotz vieler Krankheiten, trotz Corona und trotz Weihnachten war die Hürbetalhalle in Hürben am zweiten Weihnachtsfeiertag wieder gut besucht: 170 Blutspenderinnen und Blutspender kamen zwischen 10.30 Uhr und 15 Uhr vorbei, um ihr Blut zu spenden, das in den Krankenhäusern dringend gebraucht wird.

Frieder Fucker von der Hürbener Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes und zugleich Blutspendebeauftragter für den gesamten Landkreis zieht einen Tag nach der Aktion eine durchweg erfreuliche Bilanz: „Sowohl die Spender als auch die Helfer waren sehr motiviert und positiv gestimmt“, sagt er.

Halbe Stunde länger

Im Vergleich zum Vorjahr sei die Aktion dieses Jahr eine halbe Stunde länger gegangen, wodurch man von rund 150 Spenderinnen und Spender auf 170 kommen konnte. Durch die Vorabanmeldung sei vor Ort alles reibungslos abgelaufen. „Die Termine am Vormittag waren schnell vergeben, weil die Besucher oft erst danach mit ihren Familien zum Essen gehen“, so Fucker. Für den Nachmittag habe es etwas länger gedauert.

Vor Ort im Einsatz waren zwei Abnahmeteams aus Ulm, zwei Ärzte und 15 Helferinnen und Helfer von der DRK-Bereitschaft in Hürben. Wegen Corona herrscht bei den Blutspendeaktionen nach wie vor Maskenpflicht und Vorsicht, auch beim Essen. „Einige Spender bedauern es, dass ein gemeinsames Essen nach der Spende immer noch nicht möglich ist“, erzählt Fucker. Das DRK habe aber Lunchpakete vorbereitet und draußen Würstchen gegrillt, was sehr gut angenommen worden sei.

Personalmangel spürbar

Nach wie vor Vorsicht walten zu lassen und zumindest medizinische Masken zu tragen sei Fucker zufolge schon deshalb wichtig, um diejenigen zu schützen, die für die Blutspende gebraucht werden. Engpässe gebe es durch die Krankheitswelle ohnehin schon genug.

In Herbrechtingen beispielweise mussten kürzlich bereits angemeldete Spender wieder ausgeladen werden, weil schlicht das Personal fehlte. „So kurzfristig können die Teams das nicht auffangen“, betont Fucker. Und auch auf der anderen Seite fielen die derzeit grassierenden Viren auf, dann nämlich, wenn bei Blutspendeaktionen plötzlich 20 bis 30 Menschen weniger kommen als eigentlich angemeldet waren. Dennoch: Aktuell, so weiß Fucker zu berichten, ist die Bereitschaft im Landkreis Heidenheim zur Blutspende recht hoch, die Zahlen seien ordentlich. Damit das so bleibt oder im Idealfall noch gesteigert werden kann, plant das DRK bereits eine größere Veranstaltung im Juni am Weltblutspendetag. In Mergelstetten soll dann gleich zwei Tage lang gespendet werden können, auch auf die Knochenmarkspende soll aufmerksam gemacht werden.

Obendrauf soll es ein „Promi-Blutspenden“ geben mit allen möglichen Personen, die „Rang und Namen“ haben, wie Fucker schildert. Es ist ihm wichtig, dass vor allem auch die Jugend einen Sinn dafür bekommt, wie wichtig regelmäßige Blutspenden sind. Besonders gefreut hat er sich darüber, dass auch am Montag in Hürben neun Erstspender unter den Besuchern dabei waren. „Zwischenfälle hat es keine gegeben, alles ist wunderbar gelaufen.“

An den Sonntagen und an bestimmten Feiertagen im Jahr sind Blutspenden nicht genehmigt. Die Hürbener Aktion ist laut Fucker deshalb ganz praktisch, weil die Erythrozyten, also die roten Blutkörperchen aus den Spenden, nur vier Tage überleben.

230 Spenden beim ersten Mal

Im Grunde ist die diesjährige weihnachtliche Aktion, zumindest was den Erfolg betrifft, ganz ähnlich abgelaufen wie schon vor etlichen Jahren, als die Hürbener DRK-Bereitschaft zum ersten Mal die Aktion für den zweiten Weihnachtsfeiertag genehmigt bekommen hat.

„Es war wunderschönes Wetter. Die Leute haben uns die Bude eingelaufen und zum Teil mehrere Stunden gewartet“, erinnert sich Fucker. Statt der relativ vorsichtig geplanten 100 Spenden seien damals 230 Spenden abgewickelt worden, von gerade mal einem Abnahmeteam – das später einige Überstunden auf dem Konto hatte.

Wann kann man im Januar spenden?

Im neuen Jahr gibt es rund um den Kreis Heidenheim vier Blutspendeaktionen des DRK: Am Freitag, 13.01., in der Turn- und Festhalle in Neresheim/Elchingen; am Dienstag, 17.01., in der Seeberghalle in Söhnstetten; am Mittwoch, 18.01., in der Egauhalle in Dischingen und am Montag, 23.01., in der Maria-von-Linden-Halle in Burgberg – jeweils von 14.30 Uhr bis 19.30 Uhr, nur in Dischingen erst ab 15.30 Uhr. Anmelden kann man sich unter www.blutspende.de

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news-798 Fri, 09 Dec 2022 12:07:00 +0100 Den richtigen Zeitpunkt erwischen /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/den-richtigen-zeitpunkt-erwischen.html Karl-Kaipf-Heim - Die hohen Baupreise hindern die DRK-Heidenheim-Pflegedienste derzeit daran, den geplanten Abriss und Neubau des Herbrechtinger Pflegeheims in die Wege zu leiten. Eine Realisierung bis Sommer 2024 ist trotzdem noch möglich. (HZ v. 09.12.22) Bereits im Mai dieses Jahres hatten die DRK-Heidenheim-Pflegedienste ihr nächstes großes Bauvorhaben angekündigt. Neben dem neuen Pflegeheim in der Giengener Schwage soll auch Herbrechtingen einen Neubau erhalten, der das bestehende Karl-Kaipf-Heim ersetzen wird. Das Bauprojekt unterlag von Anfang an einem ehrgeizigen Zeitplan: Abriss und Baubeginn sollen im nächsten Jahr erfolgen, die Fertigstellung dank Modulbauweise spätestens im Sommer 2024. Nun, über ein halbes Jahr später, steht noch immer ein großes Fragezeichen hinter einem Termin für den Baustart.

Der Grund: Die aktuelle Baupreis- und Zinsentwicklung mache eine Umsetzung der Baumaßnahme unmöglich, da der Betrieb des neuen Heims unrentabel wäre, so DRK-Kreisgeschäftsführer Mathias Brodbeck. „Wir wollen ein Gebäude erstellen, das wir wirtschaftlich betreiben können.“ Sobald sich die Kosten im Baugewerbe wieder erholen würden, was vielleicht schon im Frühjahr der Fall sei, könnten Abriss und Neubau relativ zügig in Angriff genommen werden. Um mit den entsprechenden Anträgen schnell auf den Markt reagieren zu können, sei man gerade dabei, die Genehmigungsplanung abzuschließen. Von einer Verzögerung des Bauprojekts ist momentan nicht die Rede.

Befristete Betriebserlaubnis

Warum die Zeit drängt: Da das Pflegeheim in der Mühlstraße nicht mehr den aktuellen Vorschriften der Landesheimbauverordnung für Pflegeeinrichtungen entspricht – demnach darf es nur Einzelzimmer mit eigenem Sanitärbereich geben –, hat das DRK nur noch eine befristete Betriebserlaubnis bis August 2024 bekommen. Das Karl-Kaipf-Heim verfügt lediglich über Doppelzimmer oder Einzelzimmer, von denen sich immer zwei ein Bad teilen. Also muss eine grundlegende bauliche Veränderung her.

Laut Betreiber stelle ein Abriss mit Neubau gegenüber einer Sanierung des über 30 Jahre alten Gebäudes die wirtschaftlichere Lösung dar. Er bezieht sich auf ein energetisches Gutachten, das man vor ein paar Jahren erstellen ließ. Als das Heim Anfang der 90er-Jahre errichtet wurde, habe die Architektur eine wichtigere Rolle als der Energieverbrauch gespielt, so Brodbeck. Obwohl die Pflegeeinrichtung durchgehend gut belegt war, hätten von Beginn an hohe Energiekosten einen einträglichen Betrieb erschwert.

Gesetzt den Fall, dass das Gebäude im August 2024 noch steht, könnte das DRK die elf Doppelzimmer ab dann nicht weiter nutzen. „Dadurch würden wir Plätze verlieren.“ Für die Einzelzimmer würde der Pflegedienst eine Verlängerung der Betriebserlaubnis beantragen. Für den DRK-Kreisgeschäftsführer würde dieses Szenario, nur einen Teil des Pflegeheimes zu belegen, nicht nur aus betriebswirtschaftlicher, sondern auch aus energetischer und wasserhygienischer Sicht keinen Sinn machen. „Es ist unser erklärtes Ziel, alsbald aus Alt Neu zu machen.“

Um das Karl-Kaipf-Heim zügig „entmieten“ zu können, habe man in den vergangenen Monaten den Anteil der Kurzzeitpflegeplätze erhöht. Die hohe Fluktuation der Bewohnerinnen und Bewohner bedeute zwar eine größere Arbeitsbelastung für das Personal, sei aber für einen fairen Umgang mit den Patienten wichtig. Dar­über hinaus habe man einem Teil der Bewohner angeboten, in Giengen eine neue Heimat zu finden. Am Montag seien bereits ein paar ins neue Pflegeheim gebracht worden. Langzeitpflegepatienten würden in Herbrechtingen aber nach wie vor aufgenommen. Für eine gewisse Zahl könne man, wenn es soweit ist, Plätze in den Einrichtungen in Giengen oder in Heidenheim anbieten. Bis die Abrissbagger anrollen können, ist geplant, die Belegung insgesamt auf etwa die Hälfte zu reduzieren.

Ebenfalls wertvolle Zeit sparen könnte die zwischenzeitlich aufgekommene Idee, den vorhandenen Keller nicht zu entfernen, sondern aufzufüllen und als tragfähiges Element fürs neue Objekt zu verwenden – vorausgesetzt, die Statik ermöglicht es. Dies würde die Abbruch- und Gründungsarbeiten beschleunigen.

Um den Weg für einen Neubau frei zu machen, hatte die Stadt Herbrechtingen die Fläche der Begegnungsstätte im Karl-Kaipf-Heim an das DRK verkauft. Ursprünglich sollte die städtische Begegnungsstätte bis Jahresende ausgezogen sein. Aber weil man nun doch nicht so schnell handeln müsse, so Brodbeck, gebe man der Begegnungsstätte bis zum Frühjahr Zeit, bis die neuen Räumlichkeiten im Buigen-Center und in den Ratsstuben bezugsfertig seien. Ein ausführlicher Bericht zur städtischen Begegnungsstätte folgt.

So soll der Neubau aussehen

Der Entwurf für den Neubau des Karl-Kaipf-Heimes stammt aus der Feder des Unternehmens Immotec aus Offenbach am Main. Aus der Vogelperspektive wird aus dem jetzigen „H“-förmigen Gebäude ein „M“, wodurch mehr Parkplätze auf der Vorderseite realisiert werden können. Es sind drei Vollgeschosse vorgesehen. Im Erdgeschoss sollen der Tagespflegebereich, der Empfang, Küche, Technik und Büros unterkommen. Im ersten und zweiten Obergeschoss soll es auf beiden Flügeln 15 Einzelzimmer geben, also Plätze für insgesamt 60 Bewohnerinnen und Bewohner. Derzeit sind es 72 Personen auf zwei Etagen. Im dritten Stock – ein Staffelgeschoss – sollen Unterkünfte für betreutes Wohnen entstehen, die einen separaten Zugang erhalten sollen.

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news-799 Thu, 08 Dec 2022 12:11:00 +0100 Schwer in Mode /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/schwer-in-mode.html Secondhandladen - Seit zehn Jahren gibt es das Kleiderglück des DRK in der Marktstraße, seit der Pandemie sogar mit weit mehr Fläche. Es ist längst nicht mehr so, dass vor allem Hilfsbedürftige dort einkaufen. (HZ v. 08.12.22) Entschuldigung, haben Sie das auch in meiner Größe? – Schmunzelnd erzählen die Mitarbeiterinnen des Kleiderglücks in der Giengener Marktstraße, dass sie das immer wieder gefragt werden. Dabei ist das Kleiderglück ein Secondhandladen, in dem Gebrauchtware verkauft wird, die andere abgegeben haben. Das Geschäft ist keine Boutique, kein normales Bekleidungsgeschäft, in dem ein Teil in zehnfacher Ausführung am Bügel hängt. Vor allem seit dem Umzug in ein neues Gebäude, wirkt der Laden des Deutschen Roten Kreuzes jedoch so.

350 Quadratmeter Verkaufsfläche, liebevoll dekorierte Schaufenster, Modellpuppen, die einige Stücke zeigen, Schuhregale, Taschen, Gürtel, gesonderte Bereiche für Abend- oder Jugendmode. Wer eine Beratung braucht, bekommt sie von Ladenleiterin Natalia Wilmann oder von einem oder einer der ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen, von denen manche schon dabei sind, seit es den Laden gibt.

Der Unterschied zur gängigen Boutique: Bevor sich hier die Regale füllen, müssen die Ehrenamtlichen hinter den Kulissen etliche Kisten und Säcke voller Kleidung sichten, sortieren, bepreisen. Während vorne jemand aus dem Team an der Kasse steht, macht hinten jemand damit weiter, neu abgegebene Ware durchzuschauen und an die richtige Stelle zu verräumen.

Großer Keller voller Kisten

Nicht immer ist das gleich eines der Regale im Laden. Im Idealfall sollte auch im Lager immer noch etwas Puffer sein, um nachzufüllen, außerdem verfügt das Geschäft seit seinem Umzug während der Pandemie ins Nebengebäude über einen großen Keller, in dem in Kisten sortiert beispielsweise Saisonware untergebracht ist, die erst zur passenden Zeit wieder herausgeholt wird.

Überall hängen hier Schilder mit Infos zu Art und Größe der Ware, neben Jeans oder Winterjacken können das auch mal Schneeanzüge oder Wolldecken sein. Zwischen all den Kisten erklärt Angela Zell, Koordinatorin des Kleiderladens, dass die Sortierung auch für den Fall ganz praktisch sei, dass irgendwo plötzlich Leute in eine Notlage gerieten und von heute auf morgen Kleidung benötigten. „Es macht keinen Sinn, dass dann jeder selbst die Kleidung an Ort und Stelle bringt. Wir haben hier den nötigen Lagerplatz und können immer sofort reagieren“, erklärt Zell.

Stücke fürs Regal retten

Wieder zurück ins obere Stockwerk. Zurück vom Katastrophenfall hin zum täglichen Geschäft. Wie sieht das aus? Im Kleiderglück kann grundsätzlich jeder seine Kleidung abgeben. Im besten Fall: gewaschen, sortiert – und unbeschädigt. Nicht immer haut das hin. Ab und an aber verlieben sich die Mitarbeiterinnen in schöne Stücke und nehmen schon mal eines mit nach Hause. Dort waschen oder nähen sie es, um es doch noch fürs Regal zu retten. Ohne diesen Antrieb, dieses Herzblut, das die Ehrenamtlichen in den Kleiderladen hineinstecken, würde das ganze System hier nicht funktionieren.

Ist die Ware sortiert, legen die Ehrenamtlichen Preise fest und zeichnen die Kleidungsstücke aus. Jedes bekommt ein eigenes Etikett mit dem Logo des Kleiderglücks – das auf den ersten Blick erst mal nicht aufs Deutsche Rote Kreuz hinweist. Für die Preise hat das Team eine Liste erstellt, an der es sich orientieren kann, im Grunde ist es aber jedes Mal eine Einzelentscheidung: Wie oft wurde das Teil schon gebraucht? Wie viel gibt es davon im Laden? Und: Für wen ist es gedacht? „Besonders bei der jungen Mode halten wir die Preise sehr niedrig, dass sich Jugendliche auch mit wenig Geld mal ein neues Top leisten können“, beschreibt Zell.

Eine neue Designertasche

Beim Besuch vor Ort zeigen die Mitarbeiterinnen als Erstes eine schwarze Handtasche in einer Glasvitrine. Neuware. Designerware sogar, von Strenesse, erklären sie, so eine Tasche koste schon mal um die 400 Euro. Im Kleiderglück können sie die Kunden jetzt für 80 Euro erwerben. Immer wieder komme es vor, dass Neuware abgegeben werde.

Wer im Kleiderladen einkauft und nachweisen kann, dass er hilfsbedürftig ist, beispielsweise mit der Giengener Einhornkarte, muss nur die Hälfte zahlen. Als der Laden vor zehn Jahren geöffnet hat, seien überwiegend Menschen gekommen, die ein niedriges Einkommen hatten und diesen Rabatt in Anspruch genommen haben. Mittlerweile aber kauften auch viele andere im Kleiderglück ein – entweder im Sinne der Nachhaltigkeit, den Gedanken unterstützend, dass Kleidung so lange wie möglich getragen wird, oder, wie seit Kurzem, angesichts steigender Preise.

Im Kleiderladen nehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch andere Entwicklungen wahr, die sich Tausende Kilometer weit weg von Giengen abspielen. So habe sich die Qualität der Kleidungsstücke in den vergangenen Jahren mehr und mehr verschlechtert. Kein Wunder, wenn man sich in der Modewelt umschaut: Alle paar Wochen werden neue Kollektionen beworben, Kunden bestellen im Internet immer noch mehr Neuware. Selbst bei Marken, von denen man es nicht erwarten würde, seien Nähte schief genäht oder klemmten Reißverschlüsse. „Das ist alles nur noch Synthetik und Plastik“, erklärt Ladenleiterin Wilmann.

Während der Pandemie sei im Laden viel neue Ware angekommen, auch im Winter laufe es meistens ganz gut, weil die Leute dann Zeit hätten, um zu Hause zu räumen. „Im Sommer lässt es immer nach und auch bei den Männerklamotten hapert es“, schildert Zell.

Der neue Laden sei zwar heller, luftiger und schicker, vor allem aber deutlich größer. Zwischenzeitlich sei es daher „echt knackig“, die Fläche zu bestücken. Womit das DRK zudem zu kämpfen hat: fehlende Ehrenamtliche. Ladenleiterin Wilmann ist fest angestellt, alle anderen Mitarbeiter im Kleiderglück unterstützen das DRK ehrenamtlich. An der Wand des Mitarbeiterraums hängen zwar viele Portraits von Freiwilligen, die im Laden arbeiten, es seien aber noch immer zu wenige. Vor allem fehlten junge Menschen, die als Unterstützung nachkämen.

Mehr Anreize gefordert

Der DRK-Laden darf als Non-Profit-Organisation keine großen Beträge erwirtschaften, lediglich eine kleine Rücklage für Krisen wie die Pandemie. Die Ehrenamtlichen verdienen nichts, sie können sich nur ihre Fahrtkosten erstatten lassen. „Wir machen aber immer wieder Ausflüge oder durften an Fortbildungen teilnehmen“, betont Inge Miholic, die sich seit zehn Jahren im Kleiderglück engagiert.

Zell wünscht sich von der Politik mehr Anreize fürs Ehrenamt, Vergünstigungen zum Beispiel. „Sonst können wir soziale Projekte wie diesen Laden in Zukunft nicht mehr stemmen.“

Austausch mit anderen DRK-Läden

Nicht alles, was in Giengen abgegeben wird, bleibt auch in Giengen. Zwei Fahrer, angestellt auf Honorarbasis, fahren mehrmals pro Woche zwischen dem Kleiderglück und der Heidenheimer Kleiderkammer hin und her, um gegebenenfalls Ware zu tauschen. Aussortierte Kleidung, die kaputt ist, geht an die Kollegen aus Schwäbisch Gmünd und von dort weiter zu Firmen, die sich darauf spezialisiert haben, aus Klamotten Malervlies, Fußmatten oder Putzlappen herzustellen.

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news-800 Fri, 02 Dec 2022 12:18:00 +0100 Rettungswache: Das erste Stockwerk steht schon /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/rettungswache-das-erste-stockwerk-steht-schon.html Das erste ist geschafft, das zweite wird schon bald folgen. Gemeint sind die Stockwerke der neuen Rettungswache in Gerstetten. Seit Ende September laufen auf der Baustelle am nördlichen Ortsrand, gegenüber dem Edeka-Markt, die Bauarbeiten. Und das auf Hochtouren: Bis Weihnachten soll der Rohbau stehen, bis zum Ende des Jahres 2023 ist die Fertigstellung des Flachdachbaus vorgesehen. Ein neues Domizil haben dann sowohl die Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes als auch die Beamten des Gerstetter Polizeipostens. Letztere sollen hauptsächlich im Obergeschoss unterkommen, die Rettungskräfte im Erdgeschoss. Der Bau des Feuerwehrhauses steht  auf dem Grundstück ebenfalls an. (HZ v. 02.12.22)

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news-794 Thu, 10 Nov 2022 11:54:00 +0100 Bergwacht blickt auf 50 Jahre zurück /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/bergwacht-blickt-auf-50-jahre-zurueck.html Jubiläum - Zur Feier findet am kommenden Samstag ein Vortrag mit der Profi-Alpinistin Ines Papert statt. (HZ v. 10.11.22) Herbrechtingen. Die Herbrechtinger Bergwacht blickt auf 50 Jahre zurück. Im vorigen Jahr machten Infektionsschutzauflagen eine Jubiläumsveranstaltung nicht möglich. Nun findet sie im 51. Jahr des Bestehens der Bergwacht statt. Die mehrmalige Eiskletterweltmeisterin und Profi-Alpinistin Ines Papert präsentiert mit ihrem Lebens- und Seilpartner Luka Lindič ihren neuen Vortrag „Face to Face“ am Samstag, 12. November, um 19.30 Uhr in der Bibrishalle. Sie erzählen spannende Geschichten von Touren als kleines Zweierteam in den heimatlichen Bergen und dann in Alaska.

Dass in diesem Jahr wieder praktisch geübt werden konnte, erlebten auch die Mitglieder der Bergwacht-Einsatzgruppe wie einen Neuanfang. Und es traf auf die Bindsteinhütte im Eselsburger Tal ebenfalls zu: Nach zwei Jahren Stillstand konnte wieder geöffnet werden.

Seit die Bergwacht 1971 ins Leben gerufen wurde, hat sich viel verändert. Davon kann Alfred Eberhardt als Gründungsmitglied einiges erzählen. Im Laufe der Zeit gab es unzählige Verbesserungen in der Ausbildung und im Einsatzmaterial der Rettungskräfte. Im Gegensatz zum früheren Sanitätskurs absolvieren die Frauen und Männer der Bergwacht heute einen zehntägigen Kurs in Notfallmedizin als Voraussetzung für weitere Prüfungen.

Gab es vor Jahren noch Stahlseile zur Felsrettung, werden heute leichte Nylon- und Dyneemaseile verwendet, die sicherer in der Handhabung, flexibler und schneller bei Rettungsmaßnahmen einsetzbar sind. Auch an die Bekleidung stellt man mittlerweile hohe Ansprüche bei der Bergwacht. Sie muss zu jeder Jahreszeit vor Witterungseinflüssen bestmöglichen Schutz bieten.

Das Konzept der Erneuerung setzt sich bei den Fahrzeugen fort. 2021 weihte die Herbrechtinger Gruppe ihr neues UTV (Utility Terrain Vehicle) ein, ein hochgeländegängiges kleines Allradgefährt der neuesten Generation von Rettungsfahrzeugen der Bergwacht Württemberg.

Dass hier eine finanzielle Eigenleistung bei den Anschaffungen fällig wird, gehört bei der Bergwacht zum Normalfall. Deshalb sind Einnahmen, wie z. B. von der Bindsteinhütte, für die Gruppe wichtig.

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news-795 Tue, 08 Nov 2022 11:57:00 +0100 Für den Ernstfall geübt /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/fuer-den-ernstfall-geuebt-1.html Katastrophenschutz - Im Steinbruch in Burgberg probten Einheiten aus den DRK-Bereitschaften aus Giengen und Niederstotzingen. (HZ v. 08.11.22) Am vergangenen Sonntagvormittag übten Einheiten aus den DRK-Bereitschaften Giengen und Niederstotzingen gemeinsam für den Ernstfall – bei nasskaltem Herbstwetter in schwierigem Gelände, nämlich dem Steinbruch bei Burgberg. Die Annahme: Zwei rivalisierende Jugendgruppen treffen aufeinander und verletzen sich gegenseitig.

Solche Übungen sind ein wesentlicher Bestandteil der Katastrophenschutzvorsorge. Sie werden in regelmäßigen Abständen abgehalten mit dem Ziel, die Hilfeleistungen sowie Maßnahmen der Katastrophenbekämpfung zu trainieren und wirksamer zu gestalten. Sie dienen ferner der Überprüfung des Ausbildungsstandes sowie der Festigung und Vervollkommnung der Handlungssicherheit der Einsatz- und Führungskräfte.

Coronabedingt waren seit Beginn der Pandemie größere Übungslagen mit vielen Verletzten und Einsatzkräften nicht mehr möglich. Und trotz aller Schwierigkeiten war bei dieser Übung ein großes Aufgebot an ehrenamtlich tätigen Helferinnen und Helfern vor Ort.

Die Rückmeldungen der Beobachter nach Ende der Übung war insgesamt sehr positiv. Die gezeigten Leistungen machten deutlich, dass die Helferinnen und Helfer nicht wirklich viel verlernt haben. Und trotzdem stand am Ende dieses schwierigen Einsatzszenarios auch die Erkenntnis, dass Übung bekanntlich den Meister macht. 

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news-792 Tue, 25 Oct 2022 11:49:00 +0200 Neue Rettungswache in Gerstetten: Umriss schon gut zu erkennen /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/neue-rettungswache-in-gerstetten-umriss-schon-gut-zu-erkennen.html Ein knapper Monat ist vergangen, seit sich Vertreter des Roten Kreuzes, von Polizei und Rathausverwaltung zum offiziellen ersten Spatenstich getroffen haben. Seither hat sich auf der Baustelle am nördlichen Ortsrand Gerstettens schon einiges getan. Die Umrisse der künftigen Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes bzw. des Polizeipostens sind schon ziemlich gut zu erkennen. Der Rohbau soll bis Weihnachten stehen. Bis zur Fertigstellung Ende des Jahres 2023 ist dann aber noch viel zu tun: Entstehen soll hier ein zweigeschossiger Flachdachbau, in dem das DRK größtenteils im Erdgeschoss unterkommen soll, die Polizei im Obergeschoss des Gebäudes. Erwartet wird, dass die Rettungskräfte von ihrem neuen Standort aus noch schneller am jeweiligen Einsatzort eintreffen werden. Kosten soll der Neubau insgesamt rund 3,5 Millionen Euro. (HZ v. 25.10.22)

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news-793 Thu, 20 Oct 2022 11:51:00 +0200 Zehn Jahre Kleiderglück /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/zehn-jahre-kleiderglueck.html Secondhand - Das soziale Projekt des DRK mit Kleidung aus zweiter Hand verspürt eine steigende Nachfrage. (HZ v. 20.10.22) „Eigene Kleiderschätze abgeben und neue entdecken“ ist der Grundgedanke des Secondhandladens „Kleiderglück“ in der Marktstraße 39. Oberbürgermeister Dieter Henle gratulierte zum 10-jährigen Bestehen und lobte das soziale Projekt des DRK-Kreisverbands Heidenheim. „Ihr Secondhandladen schont Umweltressourcen ebenso wie das persönliche Budget im Geldbeutel – hier einzukaufen, ist eine rundum gute Sache“, so der Oberbürgermeister.

Im „Kleiderglück“ ist gut erhaltene Kleidung für Erwachsene zu finden, dazu Taschen, Schuhe und Accessoires. Besitzerinnen und Besitzer der Giengener Einhornkarte erhalten 50 Prozent Ermäßigung auf das Warensortiment.

Waren sortieren, auszeichnen, präsentieren, verkaufen und Kunden beraten – all das wäre ohne zuverlässige Kräfte nicht möglich. Präsident Dr. Bernhard Konyen und Kreisgeschäftsführer Mathias Brodbeck bedankten sich daher per Blumenstrauß für das hohe Engagement der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und verliehen Urkunden für 10-jährige Treue.

Was auch erwähnt wurde: Da die Nachfrage nach Secondhandmode steigt, würde sich das Team über weitere Unterstützung freuen. Wer Interesse hat, kann sich einfach im Laden melden.

Dank ging auch an die Sponsoren des „Kleidermobils“: Ihr Einsatz in Kooperation mit der Firma Brunnermobil ermöglichte es, das in die Jahre gekommene Auto zu tauschen. Die Ware ist nun weiterhin zuverlässig zwischen dem „Kleiderglück“ und der Kleiderkammer des DRK in der Schloßhaustraße 98 in Heidenheim unterwegs.

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news-788 Wed, 28 Sep 2022 11:37:00 +0200 Alle unter einem Dach /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/alle-unter-einem-dach.html Rettungswache - Große Freude herrschte am Dienstag über den Beginn der Bauarbeiten für das neue Domizil von DRK und Polizei in Gerstetten. Die Fertigstellung ist für Ende 2023 geplant. (HZ v. 28.09.22) Bereits seit Anfang des Monats sieht man, dass sich auf der Baustelle im Bereich Oster-/Heuchstetter Straße etwas tut. Jetzt sind die vorbereitenden Arbeiten abgeschlossen: Mit dem ersten offiziellen Spatenstich hat am Dienstagnachmittag die heiße Phase begonnen. Entstehen soll dort, am nördlichen Ortseingang Gerstettens, die neue Rettungswache des DRK samt Polizeiposten. Zu Ende gehen damit einige Jahre des Planens und Improvisierens.

Die Freude darüber war am Dienstag allen Beteiligten anzumerken. So sprach etwa Dr. Bernhard Konyen, Präsident des DRK-Kreisverbands Heidenheim, von einem „Meilenstein in der Entwicklung der regionalen notfallmedizinischen Versorgung“ und Gerstettens Bürgermeister Roland Polaschek von einem seit zehn Jahren herbeigesehnten Tag. Hintergrund sind die gesetzlich festgelegten Hilfsfristen, innerhalb derer notfallmedizinisches Personal nach der Alarmierung am Einsatzort eintreffen soll. In Gerstetten und besonders in dessen Teilorten habe man früher ein enormes Problem gehabt, die vorgegebenen 15 Minuten (bald: zwölf Minuten) einzuhalten, erinnerte Konyen. Man habe in Gerstetten daher einen neuen Standort geschaffen – zunächst auf Probe, um herauszufinden, ob die Hilfsfristen dadurch tatsächlich besser eingehalten werden können. Letztendlich hätten „beeindruckend gute Zeiten“ die Notwendigkeit einer Rettungswache in Gerstetten bestätigt. Aus dem Probe-Standort wurde also im Januar 2015 ein fester Standort. Nur die Räumlichkeiten wollten nie so recht passen. „Es ist bis heute ein Provisorium geblieben“, lautete Konyens Urteil.

Mit der neuen Rettungswache wird sich das ändern. In dem zweigeschossigen Flachdachgebäude in Massivbauweise soll den Rettungskräften viel Platz zur Verfügung stehen. Während die Polizei hauptsächlich im Obergeschoss unterkommt, soll sich das DRK im Erdgeschoss einrichten. Wie Bauingenieur Heribert Gall erläuterte, ist vorgesehen, dass der Rohbau bis Weihnachten steht. Ende 2023 sei dann mit der Fertigstellung des Neubaus zu rechnen. Samt Wärmepumpe, PV-Anlage und Batteriespeicher. Besondere Anforderungen sind laut Gall im Bereich des Polizeipostens gegeben, darunter Videoüberwachung sowie ein durchschusssicherer Schalterbereich.

Auch für Dr. Stefan Horrer, Leiter des Amts für Vermögen und Bau mit Sitz in Schwäbisch Gmünd, ist der Bau des Polizeipostens Neuland. „Normalerweise mieten wir Räumlichkeiten an“, ließ Horrer wissen. In Gerstetten aber sei dies nicht gelungen und so habe das Land erstmals über seinen Schatten springen müssen. Im Ergebnis kaufe das Land nun tatsächlich eine Immobilie. „Es war die sinnvollste, beste und wirtschaftlichste Lösung“, fasste Horrer zusammen. Davon sei letztlich auch das baden-württembergische Finanzministerium überzeugt gewesen. Die Erste Landesbeamtin des Landkreises Heidenheim, Marlene Bolz, lobte in Vertretung von Landrat Peter Polta dieses Vorgehen der beiden Blaulichtorganisationen: „Synergien stärken ein gutes Miteinander.“ Gemeinsam könne man oft die besten Lösungen finden.

Fehlt nur noch die Gerstetter Freiwillige Feuerwehr. Auch sie soll auf dem Grundstück ein neues Zuhause finden. Allerdings erst in einem zweiten Bauabschnitt, wie Bürgermeister Polaschek erläuterte. Die Politik des Landes sei manchmal nicht durchschaubar, es gebe Verzögerungen. Aber: „Wir werden bauen, das ist sicher“, bekräftigte Polaschek. „Das wird eine tolle Geschichte.“

3,5 Millionen Euro soll der Neubau von Rettungswache und Polizeiposten kosten. Zwar habe man eine Kostensteigerung zu verkraften, so Ingenieur Heribert Gall, diese sei aber im Rahmen. Mehr als die Hälfte der Leistungen sei bereits ausgeschrieben. Auch hier sehe man, dass die eingegangenen Angebote nicht allzu sehr über dem Schätzwert liegen. Wie David Richter, Geschäftsführer des DRK-Rettungsdienstes Heidenheim-Ulm, berichtete, steht eine Landesförderung von einer Million Euro in Aussicht.

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news-789 Thu, 22 Sep 2022 11:40:00 +0200 Gerstetter Rettungswache: Die Bauarbeiten haben begonnen /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/gerstetter-rettungswache-die-bauarbeiten-haben-begonnen.html Die Planungsphase ist zu Ende, jetzt geht es los: Am nördlichen Ortsrand von Gerstetten findet am kommenden Dienstag, 27. September, der erste Spatenstich für die neue Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes statt. Bereits jetzt lassen die Vorarbeiten auf der vorgesehenen Fläche gegenüber des Edeka-Markts erkennen, dass sich hier baulich etwas tut. Bürgermeister Roland Polaschek freut sich darüber: Seit mehr als zehn Jahren habe man darauf hingearbeitet. Eine neue Heimat finden soll in dem geplanten Flachdachbau auch der Gerstetter Polizeiposten. Und in einem zweiten Schritt ist auf der Fläche zudem noch der Neubau der Gerstetter Feuerwache geplant. So schnell wie möglich wolle man mit den Arbeiten beginnen, so der Bürgermeister. Aktuell fehle der Gemeinde aber noch eine Rückmeldung zur Förderung über den Ausgleichstock des Landes. (HZ v. 22.09.22)

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news-790 Thu, 15 Sep 2022 11:43:00 +0200 Fahrgäste aus Zug evakuiert /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/fahrgaeste-aus-zug-evakuiert.html Niederstotzingen. Ein Regionalzug musste gestern Mittag kurz vor Niederstotzingen gestoppt werden. Grund hierfür war offenbar ein technischer Defekt. Auf Nachfrage konnte die Bundespolizei zunächst nur bestätigen, dass es auf der Strecke einen technischen Defekt gegeben habe. Da es sich um keinen polizeilichen Einsatz gehandelt hat, war die Bundespolizei selbst nicht vor Ort. Ihren ersten Informationen zufolge sollen die Fahrgäste auch zeitnah aus dem Zug evakuiert worden sein. Der Zug selbst stand um 18.30 Uhr immer noch auf der Strecke. Die Fahrgäste vor Ort jedenfalls hatten bis dahin einiges mitgemacht: Der Zug sei planmäßig bereits kurz vor 13.30 Uhr in Langenau losgefahren. Erst Stunden, nachdem er dann kurz nach Asselfingen halten musste, sei er evakuiert worden. Zwischenzeitlich hatte der Niederstotzinger Bürgermeister Marcus Bremer die Stadthalle geöffnet, um den Fahrgästen, die noch immer auf den Schienenersatzverkehr warteten, Unterschlupf vor dem Regen zu bieten. Feuerwehr und DRK brachten die etwa 80 bis 100 Reisenden in die Halle. Bei der SWEG war bislang niemand dazu zu erreichen. (HZ v. 15.09.22)

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news-791 Mon, 05 Sep 2022 11:45:00 +0200 Kletterer gerettet /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/kletterer-gerettet.html Bergwacht - Am Samstag war ein 51-Jähriger zehn Meter in die Tiefe gestürzt. (HZ v. 05.09.22) Königsbronn. Wie die Bergwacht Heidenheim mitteilt, alarmierte die Regionalleitstelle Ostwürttemberg die Bergwachten Heidenheim und Herbrechtingen am Samstag um 13.33 Uhr. Eine Person sei am Felsen des Herrenstein bei Königsbronn während eines Kinderferienprogramms ungefähr zehn Meter in die Tiefe gestürzt und habe sich dabei schwer verletzt.
Laut Polizei wollte ein 51-Jähriger den Jugendlichen der Ferienfreizeit zeigen, wie man sich an einer Felswand richtig abseilt. Dem Mann sei dabei offensichtlich ein Fehler unterlaufen, so dass er abstürzte.
Da der Mann unterhalb einer Felskante lag, mussten die Rettungskräfte der Bergwachten den Verletzten mithilfe eines Flaschenzugs, einer Gebirgstrage und unter Beachtung der Eigensicherung nach oben transportieren. Von dort übernahm der Rettungsdienst den Transport des 51-Jährigen, der sich laut Polizei einen Beinbruch zuzog, ins Krankenhaus.
Es waren acht Kräfte der Bergwachten zwei Stunden im Einsatz. Die Kinder waren beim Eintreffen der Bergwachten nicht mehr vor Ort. Bergwacht/pol/lis

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news-784 Mon, 29 Aug 2022 10:30:00 +0200 Wo Ernst mit Spaß bewältigt wird /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/wo-ernst-mit-spass-bewaeltigt-wird.html Rettungshunde - Die DRK-Staffel des Kreises Heidenheim gehört inzwischen zu den fünf größten in Baden-Württemberg. Die Arbeit mit den Vierbeinern erfordert aber auch Geduld und verlangt mitunter einiges ab. (HZ v. 29.08.2022) Nein! Auf die Frage, ob sie sich ein Leben ohne Hunde vorstellen kann, muss Gertrud Fucker nicht lange überlegen. Die intelligenten Vierbeiner gehören zum Leben der 55-jährigen Hürbenerin wie das tägliche Brot. Seit es im Kreis Heidenheim eine DRK- Rettungshundestaffel gibt, ist Gertrud Fucker mit dabei, leitet gemeinsam mit Bernd Weireter die Staffel mit 33 aktiven ehrenamtlichen Hundeführern. 25 Hunde sind in Ausbildung, 8 geprüft und einsatzfähig.

Damit haben es die Rettungshunde des Deutschen Roten Kreuzes aus dem Kreis Heidenheim zu den fünf größten DRK- Staffeln im Bundesland Baden-Württemberg geschafft. Aus den bescheidenen Anfängen im Gründungsjahr 1996 ist längst eine schlagfertige Gruppe geworden. „Man kann schon sagen, dass sich das Rettungshundewesen hier fest etabliert hat“, sagt Getrud Fucker nicht ohne Stolz.

Bis zu 20 Einsätze im Jahr

Rund 15 bis 20 Mal im Jahr werden die Hunde zu Vermisstensuchen gerufen, meist geschieht das in Kooperation mit der BRH-Rettungshundestaffel, die als Rettungs- und Suchhundegruppe (ReSuG) ebenfalls ehrenamtlich im Einsatz ist. Als beispielsweise im Januar dieses Jahres ein Mann als vermisst gemeldet wurde, durchkämmten die Helfer mit ihren Hunden die ganze Nacht hindurch Flächen um Giengen, Hermaringen und Niederstotzingen.

Um 6 Uhr in der Früh wurde der Einsatz zunächst erfolglos abgebrochen, ehe dann weitere Aktionen folgten. Das geht für Mensch und Tier an die Belastungsgrenze, und deshalb muss eine straffe Organisation her, die entsprechende Ruhepausen umfasst. Leider wurde die gesuchte Person später tot aus der Brenz geborgen. Doch es gab auch schon Erfolgsmeldungen: Vor zwei Jahren wurde eine vermisste Person im Heidenheimer Osterholz von einem Hund aufgespürt.

Die meisten ausgebildeten Hunde der Heidenheimer DRK- Staffel sind Flächensuchhunde, ein paar wenige Trümmersuchhunde. Um die Vierbeiner mit ganz unterschiedlichen Szenarien und Umgebungen vertraut zu machen, wechseln die Trainingsorte ständig ab. Mal geht es auf den Pausenhof eines Schulgeländes, mal in den Wald, in eine Reithalle oder auch auf Firmengelände.

Zweimal in der Woche wird trainiert, und der Weg zu einem ausgebildeten Suchhund ist durchaus anspruchsvoll. Im Rahmen eines Eignungstests wird erst einmal ermittelt, ob der Hund für die Rettungssuche geeignet ist. Durch den Einsatz akustischer Störfaktoren wie etwa die Geräusche von Rasenmähern oder Motorsägen und visuellen Ablenkungsmanövern lässt sich schnell herausfinden, ob der beste Freund des Menschen die Ruhe behält oder zur Panik neigt.

Besteht er diesen Eignungstest, wird er durch zahlreiche Übungseinheiten auf die Prüfung vorbereitet. „Eine Ausbildung dauert mindestens zwei Jahre“, unterstreicht Gertrud Fucker, dass erst einmal Geduld gefragt ist. Außerdem muss die Prüfung alle zwei Jahre wiederholt werden.

Jagd- und Hütehunde haben erfahrungsgemäß die besten Chancen, eine Ausbildung erfolgreich zu absolvieren. Grundsätzlich seien körperliche Fitness des Tieres, eine ausgeprägte Neugier, Freude an der Arbeit und eine gute Sozialisation im Verbund der Gruppe vielversprechende Voraussetzungen.

Die Kunst bestehe darin, den Hunden irgendwie zu vermitteln, dass die Suche nach einem Menschen spannender ist als alles andere, was davon ablenken will. Der eigentliche ernsthafte Hintergrund, vermisste Personen aufzuspüren, soll dem Hund Spaß machen. Gleichzeitig sagt Gertrud Fucker aber auch: „Wir sind kein Hunde-Spaßklub!“ Ziel sei es, ein einsatzfähiges Team zu generieren. Und der Aufwand, um einen hohen Standard in der Vermisstensuche zu halten, ist durchaus groß. 2021 kam die Staffel Heidenheim auf rund 7000 Stunden, die im Übungsbetrieb oder bei Einsätzen geleistet wurden.

Die Arbeit fordert auch viel Geduld, ist mitunter eine Herausforderung. Denn überall dort, wo Lebewesen mit unterschiedlichen Temperamenten und Charakteren aufeinandertreffen, geschieht auch Unvorhergesehenes. „Wir haben es aber noch nie erlebt, dass ein Hund im Übungsbetrieb abgehauen ist“, schränkt Gertrud Fucker ein. Doch immer wieder gibt es auch lustige Momente: ein Labrador beispielsweise, der sein abgeholtes „Bringsel“ mit einer Pfote auf dem Kopf gestenreich unterstrich.

Spaß und ein guter Zweck

Was der Bereitschaftsleiterin am Rettungshundewesen am meisten zusagt, ist die Kombination einer tollen Freizeitbeschäftigung mit dem vierbeinigen Kameraden, die eben nicht nur allein sportlichen Aspekten Rechnung trägt, sondern auch einem Zweck dient, der helfen kann, Menschenleben zu retten.

Dabei gibt es durchaus auch Einsätze, die an die Grenzen der Belastbarkeit gehen. Auch im Entführungs- und Mordfall Maria Bögerl wandte sich die Polizei an die DRK-Rettungshundestaffel. Es sei ein Einsatz gewesen unter „extremen Bedingungen, in enger Zusammenarbeit mit der Polizei“, erinnert sich Gertrud Fucker. Hinzu kam eine erhöhte psychische Belastung. „Wir wussten, in diesem Fall hatten wir es mit einem Verbrechen zu tun. Und die öffentliche Aufmerksamkeit hatte eine ganz andere Dimension.“

Unterm Strich aber sind es die freudigen Momente der Kooperation zwischen Mensch und Tier, die das zeitaufwendige Hobby bereichern. Auch sogenannte „Rentenhunde“, die zur Vermisstensuche nicht mehr eingesetzt werden können, dürfen noch mittrainieren. Gertrud Fucker selbst, die seit 40 Jahren dem DRK angehört, nennt drei Schapendoes (niederländische Hütehunde) ihr eigen. Der älteste von ihnen heißt „Räuber“, ist mit gut 13 Lenzen schon im „Rentenalter“. Sein Kollege „Knopf“ ist neun Jahre alt und ausgebildeter Flächensuchhund, der kleine „Joey“ ist mit anderthalb Jahren noch in der Ausbildung. Der zweifachen Mutter, die ursprünglich aus Gussenstadt kommt und bei der BSH in Giengen in der Teamleitung der Entwicklung beschäftigt ist, dürfte es damit auch in der Freizeit nie langweilig werden. Aber wie gesagt: Ein Leben ohne Hunde ist für sie und ihren Mann Frieder nicht vorstellbar. „Nicht einmal ein Urlaub“, ergänzt sie. Was könnte einen Menschen für die Leitung einer Rettungshundestaffel wohl besser qualifizieren?

 

Hunde und ihr ausgeprägter Geruchssinn

Was Hunde zur Personensuche besonders qualifiziert, ist ihre Nase. Ein Hund riecht im Durchschnitt mindestens 44mal besser als ein Mensch und verfügt darüber hinaus über ein Geruchsgedächtnis, das heißt, er kann sich an Gerüche erinnern.

Ein Phänomen ist auch, dass Hunde die Wahrnehmungen, die sie über den rechten oder linken Nasenflügel aufnehmen, differenzieren können. Das heißt, sie riechen sozusagen stereo.

Die Fähigkeit, Gerüche zu differenzieren, gepaart mit der Leidenschaft, mit Menschen partnerschaftlich zusammenzuarbeiten, machen Hunde für die Personensuche so wertvoll, betont folgerichtig auch Gertrud Fucker.

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news-785 Thu, 25 Aug 2022 10:37:00 +0200 Hundestaffel zu Besuch /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/hundestaffel-zu-besuch.html Die Rettungshundestaffel des DRK war zu Besuch im Paul-Gerhardt-Stift. Den Bewohnern wurde an verschiedenen Beispielen geschildert und gezeigt, wie die Hunde geschult werden. Alle Beteiligten durften die Hunde streicheln und Leckerlis verteilen. Neben dem Geschehen im Speisesaal waren drei der Hunde im Haus unterwegs und besuchten einige Bewohner im Zimmer. Auch hier konnten die Tiere ein Lächeln hervorrufen. (HZ v. 25.08.22) news-786 Mon, 15 Aug 2022 10:40:00 +0200 Praxis durch nichts zu ersetzen /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/praxis-durch-nichts-zu-ersetzen.html Bergwacht - Herbrechtinger Einsatzkräfte stellen fehlende Routine wegen Corona fest. 2000 Stunden wurden geleistet. (HZ v. 15.08.22) Herbrechtingen. Bei der 50. Hauptversammlung der Bergwacht Herbrechtingen berichteten Bergwachtleiter Rudi Fritsche und weitere Funktionsträger von fehlender Routine der Einsatzkräfte aufgrund der pandemiebedingten Einschlränkungen im vergangenen Jahr. Virtuelle Ausbildung könne stetige Praxis nicht ersetzen, so die einstimmige Feststellung der Ausbilder.
Coronabedingt hätten intern nur sehr wenige Übungseinheiten stattfinden können, gemeinsam mit der Einsatzgruppe der Bergwacht Heidenheim sogar neu eine. Treffen der Jugendlichen seien ebenfalls nur eingeschränkt möglich gewesen. Der Motivation und Kameradschaft habe dies aber keinen Abbruch getan, betonte der Heidenheimer Bergwachtleiter Jürgen Kunzmann.

Jubiläumsfeier wird nachgeholt

Die schon in 2021 verschobene Jubiläumsveranstaltung der Ortsebene ist nun für den 12. November mit einer Multivisionsschau der Bergsteigerin Ines Papert vorgesehen. Schon länger geplante Renovierungsmaßnahmen an der Rettungsstation Hohe Wart sollen 2023 erfolgen.
Während der kurzen Öffnungszeiten des Albuch-Skiliftes reanismierten Einsatzkräfte erfolgreich eine Person. Weitere fünf Einsätze erfolgten durch die integrierte Leitstelle Aalen. Hier leistete das neue, in der Erprobung befindliche hochgeländegängige (UTV) Utility Terrain Vehicle, gute Dienste. Trotz vieler Einschlränkungen investierten die Mitglieder der Bergwacht zirka 900 Stunden in Ausbildung und leisteten ehrenamtlich insgesamt 2.000 Stunden.

Bergwacht ist gefordert

Die Bewirtung der Bindsteinhütte im Eselsburger Tal war wegen verschiedener Corona-Hygienevorgaben auch im zweiten Jahr in Folge nicht leistbar, was sich im sonst ausgeglichenen Finanzbericht auf der Einnahmenseite negativ bemerkbar machte.
Armin Guttenberger, Landesleiter der Bergwacht Württemberg, sowie der Präsident des DRK Kreisverbandes, Dr. Bernhard Konyen, sprachen die immer größer werdenden Herausforderungen für die Hilfsorganisationen im Zuge der Wetterkapriolen und Klimaveränderungen an, bei denen auch die Bergwacht zukünftig mehr gefordert sein werden.

Ehrungen der Mitglieder

Die Ehrungen nahmen Landesleiter Guttenberger und Rudi Fritsche vor: Ulrich Schmid (25 Jahre aktiv), Sven Wiesner (10 Jahre aktiv), Brigitte und Oliver Jäger, Norbert Müller, Helmut Böhm (25 Jahre Förderer), Martina Tutsch, Sylvia Gay (10 Jahre Förderer).

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news-787 Wed, 03 Aug 2022 11:31:00 +0200 Hermaringer Schüler spenden Schulranzen /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/hermaringer-schueler-spenden-schulranzen.html Die Ausstattung für die Einschulung kann für Familien mit kleinem Budget sehr kostenintensiv sein. (HZ 03.08.2022) Die Schüler der vierten Klasse an der Rudolf-Magenau-Grundschule in Hermaringen hatten deshalb die nachahmenswerte Idee, gut erhaltene Schulranzen für andere Kinder zu spenden. Nele Grundler und Laura Brezger haben in Vertretung ihrer Klasse mit Elternvertreterin Miriam Grundler die Schultaschen in die Heidenheimer DRK-Kleiderkammer gebracht, wo sie von Kreisgeschäftsführer Mathias Brodbeck und der Koordinatorin der soziale Projekte Angela Zell in Empfang genommen wurden.

Wegen der hohen Inzidenzen bittet das DRK, für Besuche in der Kleiderkammer einen Termin zu vereinbaren. Tel. 07321 358327.

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news-802 Wed, 20 Jul 2022 14:50:00 +0200 Bürgermeister Roland Polaschek erhält die Dankesmedaille der Präsidentin des DRK Landesverbands Baden-Württemberg /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/buergermeister-roland-polaschek-erhaelt-die-dankesmedaille-der-praesidentin-des-drk-landesverbands-baden-wuerttemberg.html Über 21 Jahre war Bürgermeister Roland Polaschek aus Gerstetten als Ortsvereinsvorsitzender des Gerstetter DRKs in verantwortlicher Position. Und er hat seine Aufgabe sehr gut gemacht und dem DRK Ortsverein in vielfälliger Weise geholfen und seine Unterstützung zukommen lassen. In einer kleinen Ehrungsfeier im Gerstetter Rathaus erhielt Polaschek für seine Leistung vor kurzem eine seltene und ganz besondere Ehrung. In Vertretung der Präsidentin Barbara Bosch des DRK-Landesverbands Baden-Württemberg kam eigens Landesgeschäftsführer Marc Groß nach Gerstetten, um stellvertretend für die Präsidentin deren Grüße und Dank für das außergewöhnliche Engagement von Roland Polaschek zu überbringen. Anwesend waren zu diesem besonderen Anlass auch der Präsident des DRK-Kreisverbands Heidenheim, Dr. Bernhard Konyen sowie DRK-Kreisgeschäftsführer Mathias Brodbeck. Stellvertretend für den DRK-Ortsverband waren der neue Ortvereinsvorsitzende Georg Jäger sowie Bereitschaftsleiterin Margit Rehm gekommen.

Marc Groß würdigte Roland Polaschek für seine über 20 Jahre währende Tätigkeit und die damit verbundene Verantwortung. „Es ist nicht einfach, Menschen dafür zu begeistern, über viele Jahre beim Deutschen Roten Kreuz zu bleiben und in einer Führungsrolle Verantwortung zu übernehmen.“

Groß fügte an, dass auch oder gerade die jüngste Vergangenheit gezeigt hat, wie wichtig der Zusammenhalt in unserem DRK vor allem vor Ort ist. Was das Deutsche Rote Kreuz ausmacht sei, „dass wir im Lokalen vernetzt sind, dass man sich auf uns verlassen kann und dass wir bescheiden sind. Dass wir versuchen, durch unsere tägliche Arbeit zu überzeugen.“

Der Landesgeschäftsführer ging in seiner Laudatio auch auf die gute Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort ein. „Häufig funktioniert es da, wo Menschen sich auf Augenhöhe begegnen, wo man sich nicht zu ernst nimmt, wo man bescheiden ist.“

„Wenn Sie heute auf die vergangenen 21 Jahre zurückblicken, dann können Sie sich auch mal auf die Schultern klopfen. Das war solide Arbeit. Ich finde es schön, dass Sie einer der ersten sind, der diese Ehrung bekommt, die Dankesmedaille der Präsidentin des DRK Landesverbandes. Die ist neu geschaffen worden, um genau solche Leistungen zu würdigen.“

Barbara Bosch wurde im letzten Jahr zur ehrenamtlichen Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung ins Landeskabinett berufen. Ihr sei es eine Herzensangelegenheit, wenn DRK-Arbeit vor Ort pragmatisch geleistet und dann eine ganze Region davon begeistert wird.

Polaschek habe das Image des DRKs gestärkt, man spüre das am Ende an der lokalen Begebenheit und an den Menschen, die für das Deutsche Rote Kreuz tätig sind. Wo Menschen über Jahre hinweg das DRK nach vorne gebracht haben.

Marc Groß überreichte Bürgermeister Polaschek, stellvertretend für die Präsidentin Bosch des DRK Landesverbands Baden-Württemberg, die Dankesmedaille der Präsidentin und hatte auch noch einen kleinen DRK-Retter (von Playmobil) als Geschenk dabei.

Quelle: DRK

 

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news-806 Thu, 30 Jun 2022 09:32:00 +0200 Rettungswagen für die Ukraine /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/rettungswagen-fuer-die-ukraine.html Spende - Zwei Amerikaner haben dem DRK ein Fahrzeug abgekauft und der Heidenheimer Hilfsaktion übergeben. Die bringt es jetzt gemeinsam mit den Spendern an die ukrainische Grenze. (HZ v. 30.06.22) Dass Chris Garcia, ein Ex-Feuerwehrmann aus Salt Lake City, und sein Schwager Rob Hellewell aus Washington D. C. seit über 24 Stunden nicht mehr geschlafen haben und ihnen obendrein noch ein Interkontinentalflug in den Knochen steckt, merkte man den Männern am Montagnachmittag nicht an. Da Bekamen die beiden Amerikaner vor der Rettungswache des DRK Heidenheim die Schlüssel für einen Rettungswagen überreicht, der von ihren Spenden gekauft wurde. "Wir wollten einfach etwas ganz Konkretes und Praktisches machen, um der Ukraine zu helfen", sagt Chris Garcia. Und sein Schwager Rob ergänzt: "Wir wollten vor allen Dingen jetzt zu diesem Zeitpunkt etwas machen. Der Krieg dauert jetzt seit vier Monaten und manche Leute fangen so langsam an, diese Tatsache zu vergessen."

Eigentlicher Empfänger der Fahrzeugspende ist aber der Verein Heidenheim-für-Ukraine. Der wurde direkt nach Kriegsausbruch von Heidenheimern spontan gegründet, um den Menschen in der Ukraine helfen zu können. Die Vorsitzende Jasmin Glänzel-Seibold arbeitet im "normalen" Leben als Lehrerin für Latein und Geschichte am Max-Planck-Gymnasium. Sie wollte mit der Vereinsgründung die Schockstarre überwinden, in der sich im Moment des Kriegsausbruchs befand, wie sie erläutert: "Und zwar durch Handeln: Was kann ich als kleiner Bürger tun, was kann ich diesem schrecklichen Angriffskrieg und diesem Putin entgegenhalten", hat sie sich damals gefragt.

Eine Antwort auf diese Frage hatte sie schnell gefunden. "Wir stellen wöchentlich Transporte zusammen nach Bedarf", erläutert Jasmin Glänzel-Seibold. Was gerade im Kriesengebiet am dringendsten benötigt wird, wissen die Vereinsmitglieder von aus der Ukraine Geflüchteten, die mittlerweile in Heidenheim leben und Kontakt zu ihren jeweiligen ukrainischen Gemeinden haben. Über diese Schiene drang dann eine Bitte um Rettungswagen aus dem südostukrainischen Melitopol bis zu den Helfern in Heidenheim vor. Die eigenen Rettungswagen in der ca. 150.000 Einwohner zählenden Großstadt unweit der Schwarzmeerküste sind im Zuge der russischen Angriffe zerbombt worden, wie der Verein mitteilt.

Über die Feuerwehr hat Jasmin Glänzel-Seibold erfahren, dass das Heidenheimer DRK einen Rettungswagen abzugeben hat. Jens Bader, ein Giengener, dessen Frima Ventilatoren, Lüfter und Schaumerzeuger für Feuerwehren produziert und der den Ex-Feuerwehrmann Chris Garcia aus Salt Lake City seit vielen Jahren persönlich kennt, hat dann den Kontakt hergestellt. Er wusste, dass die zwei Amerikaner nach einer Möglichkeit gesucht hatten, wie sie der Ukraine helfen könnten: "Der Christ hat mich angeschrieben und gesagt, wir möchten einen Krankenwagen und medizinische Ausrüstung kaufen und spenden", so Bader. Umgerechnet 12.000 Euro haben Chris Garcia und Rob Hellewell für das Fahrzeug ausgegeben.

Viele Heidenheimer haben die Arbeit des Vereins in den letzten Wochen bereits mit Geld und Sachspenden unterstützt, sagt Jasmin Glänzel-Seibold. "Am Anfang ging das steil nach oben und blieb dann über einen längeren Zeitraum auf einem hohen Niveau", erläutert die Vereinsvorsitzende. Sie hat aber auch feststellen müssen, dass die Spendenbereitschaft in letzter Zeit von Woche zu Woche immer weiter abnimmt. "Dagegen arbeiten wir jetzt mit solchen Aktionen an", erläutert sie und meint damit die spendenfinanzierte Übergabe eines Rettungswagens an die Ukraine.

Sofort startbereit

Thomas Lieb, stellvertretender Rettungsdienstleiter beim DRK in Heidenheim, hat das Fahrzeug für die Übergabe und den Transport in die Ukraine hergerichtet. "Wir haben alles, was man auffüllen kann, wie zum Beispiel Verbandsmaterial, aufgefüllt, haben noch eine Beatmungsmaschine, eine Trage und einen Tragestuhl mit dazu gepackt. sodass man quasi sofort starten kann", erläutert Lieb. Der Mercedes-Sprinter befand sich in den letzten Jahren im Fuhrpark seiner Rettungswache und war seit 2016 im Landkreis Heidenheim im Einsatz. "Der hat seinen Dienst gut getan", so Lieb.

Das Fahrzeug ist ein handelsüblicher Rettungswagen und trotz seiner 200.000 Kilometer auf dem Tacho befindet es sich in einem sehr guten Zustand. "Ich habe ihn am Wochenende noch einmal auf Herz und Nieren checken lassen: Man kann den guten Gewissens so verkaufen", sagt Lieb lachend. Vollgetankt war das Fahrzeug für die Übergabe obendrein, "bis zur ersten Grenze sollte es reichen", so Thomas Lieb.

Seit Dienstagmorgen sind Chris Garcia und Rob Hellewell jetzt zusammen mit einem Hilfstransport unterwegs an die polnisch-ukrainische Grenze. Die beiden Spender wollten es sich nicht nehmen lassen, "ihren" Rettungswagen persönlich abzuliefern, bevor es am Wochenende wieder zurück nach Amerika geht.

Vieles wird benötigt

Wer den Verein unterstützen möchte, sollte sich am besten zuerst auf der Homepage heidenheim-fuer-ukraine.de darüber informieren, was gerade benötigt wird. Dort findet man eine Bedarfsliste der Sachspenden und unter "Jetzt helfen" auch die Nummer des vereinseigenen Spendenkontos.

Gesammelt werden unter anderem Medikamente, haltbare Lebensmittel und Konserven, Hygieneartikel und Windeln für Kleinkinder und Erwachsene sowie technische Geräte wie zum Beispiel Generatoren, mobile Photovoltaikanlagen oder Taschenlampen und auch Batterien.

Die Sachspenden können ins Jahnhaus in der Wilhelmstraße 200 gebracht werden. Der Verein bittet darum, keine Kleider oder Schuhe als Sachspenden abzugeben. Außerdem benötigen die Helfer dringend immer wieder leihweise Fahrzeuge zum Transport der Spendengüter.

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news-805 Tue, 28 Jun 2022 11:23:00 +0200 Mehr Operationen, weniger Konserven /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/mehr-operationen-weniger-konserven.html Blutspenden - Die Auswirkungen von Corona und Ukraine-Krieg sind auch im Kreis Heidenheim immer deutlicher zu spüren. Vor allem die Zahl der Erstspender ist gesunken. (HZ v. 28.06.22) Blutspender sind Lebensretter und werden deshalb zu allen Zeiten benötigt - im Moment allerdings dringender denn je. Auch im Kreis Heidenheim appelliert das Deutsche Rote Kreuz deshalb mit zunehmender Sorge an die Bürgerinnen und Bürger, mehr Blut zu spenden. Die Situation um fehlende Konserven hat sich aus verschiedenen Gründen dramatisch zugespitzt, wie Frieder Fucker ausführt.

Mehrere Gründe für den Mangel

Der Fachberater aus Hürben, der seit 45 Jahren dem DRK angehört und unter anderem (bis 2016) auch als Heidenheimer Kreisbereitschaftsleiter fungierte, sieht mehrere Gründe für die entstandene Notsituation. So seien während des Corona-Lockdowns zahlreiche Operationen in Kliniken und Praxen verschoben worden, die nun nachgeholt werden müssen.

Zusätzlich zu den aktuellen Fällen entsteht dadurch ein deutlich erhöhter Bedarf an Blutkonserven bei gleichzeitig sinkender oder zumindest stagnierender Spendenbereitschaft. In Baden-Württemberg werden täglich etwa 1.800 Spenden benötigt, bundesweit 15.000, um den Bedarf an Konserven decken zu können.

Ukraine-Krieg hat Auswirkungen

Auch der Ukraine-Krieg habe negative Auswirkungen auf die ohnehin schon angespannte Situation. So müssten beispielsweise auch in Ulm zunehmend Kriegsverwundete medizinisch versorgt werden und benötigten dringend Spenderblut, wie Fucker berichtet. Zudem würden aufgrund des Krieges die Anfrage aus den Nachbarländern zunehmen, wo die Not häufig noch größer ist.

Seit Beginn der Corona-Pandemie ist im Kreis Heidenheim vor allem die Zahl der Erstspender gesunken. Lag deren Anteil einst noch bei zwölf Porzent, so sei er inzwischen auf sieben bis acht Prozent zurückgegangen. Offensichtlich ist es schwieriger geworden, vor allem an junge Leute als potenzielle Spender heranzukommen.

"Vor der Pandemie hatten wir zum Beispiel auch noch ein bis zwei Blutspendeaktionen im Jahr, die wir in weiterführenden Schulen veranstalteten. Dort konnten wir dann auch jüngere Leute als Spender gewinnen", erläutert Fucker. Vor allem aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor einer Corona-Ansteckung sind solche Gelegenheiten aber zuletzt weggebrochen.

2020, im ersten Corona-Jahr, sei die Situation trotzdem noch gar nicht so schlecht gewesen. "Während des Lockdowns waren die Leute froh, dass sie zum Blutspenden gehen konnten. Wir mussten in große Hallen gehen, was auch möglich war, denn die standen zu diesem Zeitpunkt ja leer, weil es keine Veranstaltungen mehr geben durfte", erinnert sich Fucker.

Neue Organisation

Seit damals werden die Blutspende-Aktionen im Kreis auch anders organisiert. Wer den kostbaren Lebenssaft zur Verfügung stellen möchte, muss sich vorab entweder übers Internet (www.blutspende.de) oder telefonisch (0800 1194 911) einen Termin reservieren. Es gebe natürlich auch Spender, die aufgrund dieses erhöhten Aufwandes nun nicht mehr kommen, so der 57-jährige Hürbener. Grundsätzlich halte er das neue System mit Voranmeldung aus organisatorischen Gründen aber für sehr vorteilhaft.

"Früher waren die Kapazitäten oft ausgereizt. Wir mussten sogar schon Aktionen abbrechen, weil zu einer bestimmten Tageszeit zu viele Leute auf einmal kamen", berichtet Fucker. Jetzt lasse sich alles besser und zielführender bewerkstelligen. Je nach Größe der Halle und des Teams des Blutspendedienstes würden abschnittsweise personelle Obergrenzen festgelegt.

Nächster Termin in Schnaitheim

Bei der nächsten Spendeaktion im Kreis Heidenheim, am 5. Juli in Schnaitheim, beispielsweise, dürfen pro Viertelstunde 14 Spenderinnen und Spender kommen, maximal 235 im Zeitraum zwischen 14:30 und 19:30 Uhr. Die Verteilung der Personen über den Tag macht es nicht nur den Helferinnen und Helfer einfacher, das System sorgt auch dafür, dass keine allzu langen Wartezeiten entstehen. "Im Regelfall ist man nach einer Dreiviertelstunde fertig", so Fucker.

Nach der Aktion wird den Spendern noch ein Essen gereicht, das entweder vor Ort verzehrt werden kann oder auch als Lunchpaket mit nach Hause genommen werden darf. Essen und Trinken sind wichtige Aspekte am Blutspendetag. Wer kommt, sollte nach Möglichkeit schon zwei Liter während des bisherigen Tages getrunken haben, empfiehlt das DRK.

Nächste Aktion in Schnaitheim

Rund 30 Mal pro Jahr wird im Kreis Heidenheim zu Blutspendeaktionen eingeladen. Die nächste findet am Dienstag, 5. Juli, zwischen 14:30 und 19:30 Uhr, in der Schnaitheimer Turnhalle statt.

Allein im Stadtgebiet Heidenheim gibt es sechs Termine pro Jahr. Durchschnittlich erscheinen 180 bis 190 Spendenwillige. Etwa 1.200 Spenden (rund 1.000 Vollkonserven) lassen sich dadurch erzielen. Eine Blutspende kann bis zu drei Leben retten.

Bevor es zur Spende kommt (es wird ein halber Liter Blut abgenommen) erfolgen eine Labor-Untersuchung und ein medizinischer Check durch einen Arzt vor Ort. Spenden darf, wer zwischen 18 und 65 Jahre alt ist , Mehrfachspender dürfen bis zum 73. Geburtstag Blut spenden. Wichtig: Zum Spenden den Personalausweis mitbringen.

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news-804 Wed, 08 Jun 2022 11:03:00 +0200 Mit dem Roten Kreuz fest verbunden /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/mit-dem-roten-kreuz-fest-verbunden.html Ehrungen - Erstmals wurde die Ehrenmedaille des Kreisverbands in Gold übergeben. Sie ging an Udo Lindlein. (HZ vom 08.06.2022) Mit seinen 98 Jahren ist der Niederstotzinger Hans Glauninger wohl eines der ältesten Mitglieder im Roten Kreuz. Als er nun in Herbrechtingen bei der Hauptversammlung des DRK-Kreisverbandes für 80 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet werden sollte, konnte der Jubilar nicht anwesend sein. Er erhielt aber dennoch tosenden Applaus.
Die weiteren Geehrten: 25 Jahre Mitglied im DRK sind Alexander Gaschler (Bereitschaft Mergelstetten), Gerhard Krämer (Bergwacht Herbrechtingen), Bernd Kröner (Bereitschaft Niederstotzingen) und Wolfgang Kübler ( Bereitschaft Burgberg).
Auf 40 Jahre Einsatz im DRK schauen zurück: Hermann Eckstein (Bereitschaft Dischingen), Gertrud Fucker (Bereitschaft Rettungshunde), Johannes Rimpf (Bereitschaft Steinheim), Monika Schilk (Ortsverein Gerstetten), Anton Schultheiß (Bereitschaft Bissingen) und Karin Wörner (Bereitschaft Mergelstetten).
Für 50 Jahre wurden gewürdigt: Karl-Heinz Diebold (Bereitschaft Hermaringen), Hans-Jürgen Glauninger (Bereitschaft Niederstotzingen), Renate Graf (Bereitschaft Hürben) und Eugen Hangleiter (Bereitschaft Hermaringen).
Vor 55 Jahren fanden den Weg ins DRK: Gerhard Laible (Bereitschaft Niederstotzingen) und Manfred Streit (Bereitschaft Königsbronn/Ochsenberg).
60 Jahre im Dienste des DRK stehen: Hans Buck und Hans Dempel (beide Bereitschaft Nattheim), Rolf Häck (Bereitschaft Sontheim) und Paul-Adolf Lindenmaier (Bereitschaft Hermaringen).
Zum ersten Mal vergeben wurde die Ehrenmedaille in Gold des Kreisverbandes an Udo Lindlein (Niederstotzingen), dessen herausragende Verdienste Präsident Dr. med. Bernhard Konyen würdigte. Diese Auszeichnung in silber wurde dem stellvertretenden Kreisbereitschaftsleiter Daniel Peischl sowie Dagmar Schwarz überreicht.

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news-803 Fri, 03 Jun 2022 11:54:00 +0200 Ein Hund soll helfen /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/ein-hund-soll-helfen.html Sammelaktion - Steinheims DRK engagiert sich für den achtjährigen Lenox. (HZ v. 03.06.2022) Steinheim. Die Rotkreuz-Bereitschaft Steinheim sammelt Geld für die Anschaffung eines speziell ausgebildeten Hunds, der einen achtjährigen Oberkochener Jungen namens Lenox vor einem unkontrollierten Sturz bewahren kann. Der Junge ist einer von ganz wenigen Menschen, die von einem doppelten Gen-Deffekt betroffen sind, der zu Krampfanfällen oder plötzlicher Ohnmacht und zu einer Art epileptischer Anfall führt.

Die besonderen Hunde riechen sich anbahnende Probleme und schlagen frühzeitig Alarm. Wie die Bereitschaftsleiterin Rosalia Tietböhl dazu erläuterte, sei das wie bei Vermissten, die aufgrund von angstbedingten Ausdünstungen durch entsprechende Suchhunde lokalisiert werden können. So ein Hund, wie ihn Lenox brauchen würde, kostet aufgrund der notwendigen Ausbildung 15.000 Euro.

Die Steinheimer Rotkreuzler konnten bei einer Glücksrad- und Kuchenverkaufsaktion unlängst beim Steinheimer Maimarkt 1.800 Euro verdienen, weitere 5.500 Euro gingen außerdem auf dem Spendenkonto ein. Rosalia Tietböhl äußerte sich überwältigt von dem bisherigen Ergebnis des Spendenaufrufs. Angefragt wurden außerdem Förderungen durch die Krankenkasse und einen Verein für derartige Spezialhunde.

Wer die Aktion unterstützen will, kann sich an das DRK Steinheim wenden. Weitere Infos gibt es auch über lenox.drkspendenaktion@gmail.com.

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news-801 Sat, 28 May 2022 09:24:00 +0200 "Zukunftsweisende Entscheidung" /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/zukunftsweisende-entscheidung.html Karl-Kaipf-Heim - Damit die DRK-Heidenheim-Pflegedienste auch in Zukunft einen Pflegebetrieb in der Mühlstraße anbieten können, muss das Gebäude zeitnah abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Wie sehen die Pläne aus? (HZ v. 28.05.2022) Herbrechtingens Bürgermeister Daniel Vogt und DRK-Kreisgeschäftsführer Mathias Brodbeck sind sich einig im Bezug auf das Karl-Kaipf-Heim eine "zukunftsweisedne Entscheidung" getroffen zu haben. Insofern, dass die Stadt die Fläche der Begegnungsstätte an die DRK Heidenheim Pflegedienste gGmbH verkauft, damit der Betreiber das etwa 30 Jahre alte Gebäude abbrechen und einen Neubau errichten lassen kann. Die wichtigsten Fragen und Antworten zu dieser geplanten Baumaßnahme.

Warum drängt die Zeit?

Das DRK hat für das Karl-Kaipf-Heim nur noch eine befristete Betriebserlaubnis bis August 2024 erhalten, da die Landesheimbauverordnung für Pflegeeinrichtungen Einzelzimmer mit eigenem Sanitärbereich vorschreibt. Das Heim in der Herbrechtinger Mühlstraße zählt jedoch elf Doppelzimmer. Zudem teilen sich jeweils zwei Einzelzimmer ein Bad.

Warum hat man sich gegen eine Sanierung und für einen Neubau entschieden?

Das Karl-Kaipf-Heim hat laut DRK-Kreisgeschäftsführer Brodbeck baukonstruktive und technische Mängel. Beispielsweise müssten das Dach und die Heizung erneuert werden und die Isolierung sie schlecht. Anfang der 1990er Jahre, als das Gebäude entstand, habe die Energetik keine Rolle gespielt.
"Aufgrund der hohen Energiekosten war die Wirtschaftlichkeit des Heimes von Beginn an schwach, trotz durchgehend guter Belegung." Eine Sanierung würde sich laut eines energetischen Gutachtens, das man vor ein paar Jahren in Auftrag gegeben habe, nicht rechnen. Außerdem müsste man wegen des Bestandsschutzes umfassend sanieren, sobald man baulich etwas verändere. Es soll also ein Neubau werden.
Man habe sogar einen Neubau an anderer Stelle geprüft, diese Überlegungen aber verworfen, da man den Standort in der Mühlstraße nicht aufgeben wollte. Dieser sei zentrumsnah und doch abseits der Hauptstraße und dazu idyllisch an der Brenz gelegen.

Wie soll der Neubau aussehen?

Die Konzeption für den Neubau stammt aus der Feder des Unternehmens Immotec aus Offenbach am Main. Kurz gesagt: Aus der Vogelperspektive wird aus dem "H" ein "M", wodurch mehr Parkplätze vor dem Gebäude realisiert werden können. Es sind drei Vollgeschosse vorgesehen ohne Unterkellerung. Im Erdgeschoss sollen der Tagespflegebereich, der Empfang, Küche, Technik und Büros unterkommen. Im ersten und zweiten Obergeschoss soll es auf beiden Flügeln 15 Einzelzimmer geben, also Plätze für insgesamt 60 Bewohnerinnen und Bewohner. Derzeit sind es 72 Personen auf zwei Etagen.
Jeder Flügel muss einen eigenen Aufenthaltsbereich haben, der in der Mitte des Gebäudes platziert wird, sodass sie einen großen Aufenthaltsbereich ergeben. Im dritten Stock - ein Staffelgeschoss - sollten Unterkünfte für betreutes Wohnen entstehen, die einen separaten Zugang erhalten sollen.

Wie sieht der Zeitplan aus?

Dieses Jahr sollen die Voraussetzungen für den Abbruch und den Bau geschaffen werden, sprich Genehmigungen eingeholt und Bauunternehmen gefunden werden. 2023 sollen die Bagger in der Mühlstraße anrollen. Da der Neubau, wie in Giengen, in Modulbauweise enstehen soll, kann sich die Bauzeit auf einige Monate beschränken. Spätestens im August 2024 soll der Neubau fertiggestellt sein.

Was passiert mit den Bewohnerinnen und Bewohnern während der Bauphase?

Das DRK habe bislang nicht vor einen Aufnahmestopp für das Karl-Kaipf-Heim zu verhängen. Der Plan ist stattdessen in Herbrechtingen bis zum Abriss eher Patienten in der Kurzzeitpflege aufzunehmen. Patienten in der Langzeitpflege versuche man in den anderen DRK-Pflegeeinrichtungen unterzubringen, etwa im Haus der Pflege in Heidenheim oder in der derzeit enstehenden Einrichtung in Giengen, die noch dieses Jahr in Betrieb gehen soll.

Welche Kosten kommen auf das DRK zu?

Darauf hat DRK-Kreisgeschäftsführer Mathias Brodbeck angesichts des noch frühen Planungsstandes und der stetig steigenden Preise in der Baubranche noch keine Antwort parat. Es werde definitiv ein Betrag in Millionenhöhe sein. Man versuche, die Kosten so gering wie möglich zu halten, damit die Pflege im neuen Karl-Kaipf-Heim bezahlbar bleibe.
Aus diesem Grund hofft Brodbeck neben der Stadtverwaltung, dass der Bereich zwischen Langer Straße und Brenz vom Land zum neuen Sanierungsgebiet erklärt wird. Die Entscheidung soll im Juni fallen. Dann könne man mit einer Förderung rechnen, die bei den Abbrucharbeiten unterstützen würde. Unter Umständen können die ermittelten Kosten noch zu einer Verschiebung des Zeitplans führen, so Brodbeck.

Wo soll die Begegnungssätte hinziehen?

Als Übergangslösung für die Begegnungsstätte hat die Stadtverwaltung das Buigen-Center und die Ratsstuben im Auge. Da die städtische Gastronomie am Rathausplatz derzeit ohnehin pächterlos ist, kann dort das Café der Begegnungsstätte einziehen. Das biete sich an, da Möblierung und Geräte bereits vorhanden seien, so Bürgermeister Vogt. Man müsse lediglich ein behindertengerechtes WC nachrüsten. Für die 15 Gruppen, darunter Computergruppe, Schachgruppe und die Schreinergruppe, sollen entsprechende Räumlichkeiten im Buigen-Center zur Verfügung gestellt werden. Die Verwaltung sei mit den Gruppen in Kontakt und ermittle den Bedarf.

Was bedeutet die Baumaßnahme für "Essen auf Rädern"?

Auch im Neubau soll es wieder eine Küche geben, die sowohl frische Mahlzeiten für die Heimbewohner zubereitet, als auch für den eigenen Fahrdienst "Essen auf Rädern", der die Mittagsmenüs direkt zu Kundinnen und Kunden nach Hause liefert. Während der Bauphase möchte das DRK dem Lieferservice aufrechterhalten, sei aber noch auf der Suche nach einem Ausweichquartier. "Eventuell erlaubt uns die Stadt, die Küche in der Bibrishalle mitzunutzen", so Brodbeck.

Zur Geschichte des Karl-Kaipf-Heimes

Spatenstich für das Karl-Kaipf-Heim war im Jahr 1990 und es ging ein Jahr später in Betrieb. Das Heim wurde nach dem letzten Besitzer der Oberen Mühle benannt, die sich zuvor an diesem Ort in der Mühlstraße befand.

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news-783 Fri, 27 May 2022 09:13:00 +0200 DRK immer stärker gefordert /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/drk-immer-staerker-gefordert.html Ersthelfer - Die Rot-Kreuz-Einsätze haben im vergangenen Jahr stark zugenommen. Trotz erschwerender Pandemie-Bedingungen meisterte der Kreisverband aber alle Aufgaben mit Bravour. (HZ v. 27.05.2022) Die Corona-Pandemie sei für alle Hilfsorganisationen eine gewaltige Herausforderung, die man aber hervorragend gemeistert habe. Das war eine der Feststellungen von Dr. med. Bernhard Konyen, die er als Präsident des Rotkreuz-Kreisverbandes bei der Kreishauptversammlung in der Herbrechtinger Bibrishalle traf. Dort tagte nach zweieinhalb Jahren Abstinenz erstmals in Präsenz wieder die Kreisversammlung.

13.000 Rettungswageneinsätze

Tägllich auf den Straßen unterwegs sind Rettungsfahrzeuge und Notarzt und somit im Blick der Menschen. 2021 wurden 12.995 (Vorjahr: 11.404) Rettungswagen-Einsätze notiert. Steigend war auch die Zahl der Notarzt-Einsätze von 3.947 (2020) auf 4.147. Die Krankentransporte nahmen von 7.362 (2020) auf 8.705 zu; die Desinfektionsaufträge (2019 waren es nur 548) erreichten nach 1.381 (2020) gar die Höhe von 1.861. Dafür hat das DRK acht Rettungswagen, drei Notarzt-Einsatzfahrzeuge, sieben Krankenwagen und zwei Einsatzleitfahrzeuge zur Verfügung.
Dr. Konyen war es wichtig, sämtlichen Rotkreuzlern, allen voran dem Kreisgeschäftsführer Mathias Brodbeck, für die geleistete Arbeit zu danken. Mit Corona habe sich die Gesellschaft geändert. Das Rote Kreuz sei aber wieder stets bereit komplette Hilfe zu leisten. In der Pandemie habe man zwangsläufig Einschränkungen vornehmen müssen: "So lange wir alle an einem Strick ziehen, kann man gelegentliche Disharmonien getrost wegstecken", sagte Konyen.
Dieser beleuchtete in Folge verschiedene Aufgabenfelder des DRK. ein weiteres Altenhilfezentrum werde im Spätjahr in Giengen eröffnet. Ein anderes Heim sei in Heidenheims Oststadt noch immer ein Ziel. In Herbrechtingen müsse das Karl-Kaipf-Heim durch einem Neubau ersetzt werden. Am Ortsrand Gerstettens baue die Rettungsdienst gGmbH eine Rettungswache. In dem Bereich erhalten auch die Feuerwehr ein neues Domizil sowie der Polizeiposten eine neue Unterkunft. Dankbar ist Dr. Konyen für das gute Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen und lobte die prima Zusammenarbeit mit den übrigen Institutionen der Blaulichtfamilie. Sorgen bereite aber, wie es mit Covid 19 weitergehe und welche Folgen der Ukraine-Krieg noch haben könnte. Konyen schloss mit dem Ausruf: " Ich bin stolz, ein Rotkreuzler zu sein."
Kreisbereitschaftsleiter Sven Wöhrle zeigte sich zufrieden, dass der Gesetzgeber nun die Freistellung vom Arbeitsplatz verankert habe, ohne dass der Katastrophenfall ausgerufen sein muss. Bernd Döll sprach als Beauftragter für den Katastrophenschutz. Sowohl bei der Flutkatastrophe im Ahrtal habe man helfen können wie in den Impfzentren. Manuela Döll zeichnet für den Schulsanitätsdienst wie für das Jugendrotkreuz verantwortlich. Ersteres konnte trotz Pandemie-Einschränkungen weiter ausgebaut werden.

Neuer Kreisverbandsarzt

Kreisgeschäftsführer Mathias Brodbeck stellte die finanzielle Seite des DRK dar. Die Bilanzsumme erhöhte sich 2021 von 10.233 Millionen in 2020 auf 10.492 Millionen Euro. Die Umsatzerlöse stiegen um 290.000 Euro auf 2.104 Millionen Euro. Der Personalaufwand erhöhte sich im Jahresvergleich von 786.424 auf 947.005 Euro. Einstimmig beschloss die Versammlung die Verwendung des Überschusses von 586.751 Euro wie folgt: 141.862 Euro als Gewinnvortrag aus dem Vorjahr, 585.000 Euro gehen in die Rücklagen. Unterm Strich verbleiben 143.683 Euro (141.862 Euro 2020) Bilanzgewinn. Unter Wahlleitung von Ulrich Herkommer wurde einstimmig per Handzeichen Dr. med. Marc Frammelsberger zum neuen Kreisverbandsarzt gewählt. der bisherige Amtsinhaber war Dr. Konyen, der aber in Zukunft als Stellvertreter Frammelberger, verfügbar bleibt.
Landrat Peter Polta sprach "von keinen leichten Zeiten angesichts des Kriegs in der Ukraine und den Herausforderungen der Corona-Pandemie". Dankbar sei man auch für alle Unterstützung seitens des DRK beim Aufbau eines Notkrankenhauses wie der Unterkunft für Ukraine-Flüchtlinge in der Kreissporthalle. 90.000 Impfungen seien im Impfzentrum auf dem Schlossberg gezählt worden.

Finanzielle Wertschätzung nötig

Der SPD-Fraktionschef im Stuttgarter Landtag, Andreas Stoch, unterstrich, "dass Corona uns alle demütig gemacht hat" und forderte bei aller erkennbarer Wertschätzung für die Pflegekräfte, dass sich dies finanziell auch bemerkbar machen müsse. Der Grünen-Landtagsabgeordnete Martin Grath bot nach der coronabedingten Zwangspause die Fortsetzung des gegenseitigen Dialogs an, um weiter Verbesserungen beim Fachkräftemangel, der Gewalt gegen Rettungskräfte und bei den Finanzen zu erreichen. Die Arbeit im DRK ist originär ein Ehrenamt", stelle Hans-Joachim Seuferlein, der Geschäftsführer der AOK Ostwürttemberg fest. Er würdige das gute Miteinander von Haupt- und Ehrenamt. DRK-Vize-Präsident Kurt Ganzenmiller versicherte unter donnerndem Applaus der Versammelten: "Wir lassen nicht nach in unseren Spitzenleistungen!"

Aktive Rotkreuzler

Bei weiter steigendem Zuwachs zählt der DRK-Kreisverband 9.738 Mitglieder. 9.037 sind fördernde Mitglieder, 548 sind im DRK aktiv. Als gutes Fundament für den Nachwuchs gelten beim DRK die 153 Jugendrotkreuzler. 5.078 Personen nutzten im Jahr 2021 das Kursangebot des Roten Kreuzes. 46.782 Einsatzstunden wurden vergangenes Jahr geleistet. 6.207 Blutkonserven eingesammelt. Die Helfer-vor-Ort meldeten 1.258 Einsätze. Rettungswachen werden in Heidenheim, Giengen und Nattheim unterhalten. Baupläne gibt es für Gerstetten und Nattheim. Insgesamt sind 20 Bereitschaften vorhanden, dazu eine Rettungshundestaffel.

 

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news-782 Mon, 16 May 2022 11:44:00 +0200 Zwölf neue Sanitäter können im Notfall helfen /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/zwoelf-neue-sanitaeter-koennen-im-notfall-helfen.html (HZ v. 16.05.2022) Unter der Leitung von Manuela Döll und Kai Schiller wurden beim DRK-Kreisverband Heidenheim zwölf neue Sanitäter ausgebildet. Die mehrstündige Prüfung bestand aus einem praktischen und schriftlichen Teil. Vom Herzinfarkt bis zur Kopfverletzung wurden verschiedene Szanarien gelehrt, um im Ernstfall gut ausgebildete freiwillige Helfer einzusetzen, die im Notfall die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes mit lebensrettenden Maßnahmen überbrücken. Notarzt Dr. Frammelsberger hat die Prüfung bei allen zwölf Teilnehmern erfolgreich abgenommen.

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news-775 Sat, 23 Apr 2022 12:02:00 +0200 Heidenheimer Volksbank hilft die Folgen der Flutkatastrophe zu mildern /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/heidenheimer-volksbank-hilft-die-folgen-der-flutkatastrophe-zu-mildern.html Wochen Zeitung vom 23.04.2022 Im letzten Jahr hat die Flutkatastrophe in Bayern, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen für großartige Hilfsbereitschaft unter der Bevölkerung gesorgt.

Auch die Heidenheimer Volksbank hat die große Not erkannt und den Rotkreuzdiensten vor Ort über das Heidenheimer Rote Kreuz eine Spende in Höhe von 15.000 Euro zur Anschaffung von Rettungsmaterial zur Verfügung gestellt. Diese Spende wurde dann zu gleichen Teilen auf die Rotkreuzorganisationen in den jeweiligen betroffenen Regionen weitergeleitet.

Das Bild zeigt (v. l.) Oliver Conradi, den Vorstandsvorsitzenden der Heidenheimer Volksbank und den Geschäftsführer des Roten Kreuzes Heidenheim, Mathias Brodbeck.

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news-776 Fri, 22 Apr 2022 12:12:00 +0200 Neue Leitung beim Dischinger DRK /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/neue-leitung-beim-dischinger-drk.html Wechsel. Als neuer Bereitschaftsleiter folgt Marco Täubel auf den aus dem Amt scheidenden Helmut Grund. (HZ 19.04.22) news-777 Sat, 16 Apr 2022 12:18:00 +0200 Kreissparkasse Heidenheim leistet Vor-Ort-Hilfe in der Ukraine /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/kreissparkasse-heidenheim-leistet-vor-ort-hilfe-in-der-ukraine-1.html In Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Heidenheim unterstützt die Kreissparkasse Heidenheim die Verletzten aus dem Ukraine-Krieg mit Verbandsmaterial im Wert von 5.000 Euro. (WZ 16.04.2022) In Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Heidenheim unterstützt die Kreissparkasse Heidenheim die Verletzten aus dem Ukraine-Krieg mit Verbandsmaterial im Wert von 5.000 Euro.

Das Schicksal der Menschen in der Ukraine erschüttert uns zutiefst. Unser Mitgefühl gilt den Menschen, die in den vergangenen Wochen Schreckliches erleben mussten. Daher ist es für unser Haus selbstverständlich, unbürokratische Hilfe zu leisten", so Dieter Steck, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse.

Der DRK-Kreisverband Heidenheim kauft von der Spendensumme dringend benötigtes Verbandsmaterial und führt es über die Heidenheimer Hilfsorganisation heidenheim-für-ukraine e. V. direkt den Kriegsgebieten in der Ukraine zu. Somit ist ein verlässlicher Transport ohne weitere Zusatz- oder Verwaltungskosten gewährleistet.

Foto: Dieter Steck, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Heidenheim (re.), überreicht Mathias Brodbeck, Kreisgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuz, den Spendenscheck für die Ukraine-Hilfe.

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news-778 Tue, 12 Apr 2022 13:34:00 +0200 Saisonstart verschoben /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/saisonstart-verschoben.html DRK Bergwacht. Die Bindsteinhütte wird erst an Karfreitag eröffnet. (HZ v. 12.04.22) Der Regen und die recht kühlen Temperaturen am vergangenen Sonntag hatten der DRK-Bergwacht Herbrechtingen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Eigentlich hätte an diesem Tag die Wiedereröffnung der Bindsteinhütte im Eselsburger Tal nach zweijähriger Corona-Pause gefeiert werden sollen.

Öffnung unabhängig vom Wetter

Aber lange müssen Radfahrer und Fußgänger nicht mehr warten, bis sie am Bindsteinfelsen wieder Rast einlegen und bewirtet werden können. Am Karfreitag, 15. April, wird die Hüttensaison starten - unabhängig von Wetterprognosen.

Dann wird sie wie jeden Sonn- und Feiertag bis voraussichtlich Oktober von 9:30 bis 19 Uhr geöffnet sein.

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news-779 Fri, 08 Apr 2022 11:42:00 +0200 Start in die Hüttensaison /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/start-in-die-huettensaison.html Bindsteinhütte. Ab kommendem Sonntag sollen Fußgänger und Radfahrer im Eselsburger Tal wieder Rast am Bindsteinfelsen machen können. Nach zwei Jahren Corona-Pause ist es der Bergwacht wieder möglich zu bewirten. (HZ v. 08.04.22) Wenn die Wetterprognose für kommenden Sonntag, 10 . April, Recht behält mit Temperaturen um die zehn Grad in Verbindung mit einem Mix aus Sonne und Wolken, wird die Herbrechtinger Bergwacht die Hüttensaison einläuten. Zwei Jahre in Folge konnte die Bindsteinhütte im Eselsburger Tal wegen der Corona-Pandemie nicht betrieben werden. Mit dem weitgehenden Wegfall der Corona-Regeln ist das nun wieder möglich. Nach so langer Pause wieder Besucher empfangen und bewirten zu können, freut die Rettungsorganisation nun umso mehr. Dies bedeutet für sie wieder mehr Präsenz in der Bevölkerung und vor allem wichtige Einnahmen. Wenn es am Sonntag wieder Erwartend Dauerregen oder gar Schnee geben sollte, wird der Saisonstart auf Karfreitag verschoben. Bis Oktober wird dann jeden Sonn- und Feiertag von 9:30 bis 19 Uhr geöffnet sein.

Team aus 27 Ehrenamtlichen

27 Helferinnen und Helfer stehen in den Startlöchern, um sich den Hüttendienst an 33 Wochenenden zu teilen. "Sprich jeder kommt zwei bis drei Mal dran", so Armin Fritsche, Pressesprecher und stellvertretender Jugendleiter bei der Herbrechtinger Bergwacht.

Am vergangenen Samstag haben zwölf Mitglieder den Innen- und Außenbereich der Hütte auf Vordermann gebracht. Der Kiosk und die Toiletten wurden geputzt, der Zaun wurde gerichtet, Hecken geschnitten, Kies unter den überdachten Sitzgruppen aufgefüllt und die Asche aus der nahe gelegenen Grillstelle geräumt. Letztgenannte ist zwar im Besitz der Stadt und öffentlich zugänglich, wird aber von der Bergwacht gepflegt.

Weder Strom noch Wasser

Wanderer und Fahrradfahrer können eine Rast an der Bindsteinhütte einlegen und sich mit Getränken, Landjäger, Brezeln oder etwas Süßem stärken. Mit allem, was besonders gekühlt werden muss wie Kuchen, kann die Bergwacht nicht aufwarten, da die Hütte über keinen Stromanschluss verfügt. Auch eine Wasserversorgung ist Fehlanzeige. "Seither konnten wir Wasser von der Bindsteinmühle auf der anderen Seite der Brenz holen, die Brücke wurde aber in der Zwischenzeit abgerissen." Nun muss man Wasser sowie die restliche Verpflegung und Material mit "Gertrud" aus Richtung des Wanderparkplatzes Anhausen zur Hütte befördern. Auf diesen Namen wurde das neue hochgeländegängige Fahrzeug getauft, das der Herbrechtinger Bergwacht als eine der ersten Bereitschaften im Gebiet Württemberg zugeteilt wurde.

Laut Fritsche hatte man vor etwa 30 Jahren noch Schaumwaffeln angeboten, die der absolute Renner waren. Da diese aber vom Hersteller mit immer mehr Verpackung ergo mehr Müll verkauft worden seien, habe man sie aus dem Sortiment genommen. Schließlich sei man als Bergwacht nicht nur eine Rettungs-, sondern auch eine Naturschutzorganisation und nicht immer würde alles im Abfalleimer landen.

Vandalismus und Müll

Obwohl die Bindsteinhütte wegen Corona geschlossen hatte, musste die Bergwacht in dieser Zeit dennoch Müll entsorgen, den Leute im Umfeld zurückgelassen haben. Die illegale Abfallablagerung war allerdings noch die kleinste Sorge. Auf den Routinekontrollen während der langen Pause musste man mehrfach Vandalismus feststellen. So wurde der Fahnenmasten gewaltsam abgebrochen, die Tür zum Schuppen eingetreten und versucht in den Kiosk einzubrechen.

Um dieser Zerstörungswut Einhalt zu gebieten, befestigten die Ehrenamtlichen eine Überwachungskamera an einem Stahlseil in fünf Metern Höhe. Dies stellte für Unbekannte jedoch kein Hindernis dar, denn die Kamera fehlte kurz darauf wieder. Laut Angaben der Bergwach erweckte vermutlich das Hinweisschild die Aufmerksamkeit der Diebe - aus rechtlichen Gründen muss auf die Überwachung hingewiesen werden.

Jetzt, da wohl wieder mehr Publikumsverkehr am Bindsteinfelsen herrschen wird, werden die Sachbeschädigungen hoffentlich ein Ende haben.

Als eine Joggerin zur Retterin wurde

Im Juni 2015 bewahrte eine Joggerin davor, dass die Bindsteinhütte einer Brandstiftung komplett zum Opfer fiel. Als sie den Rauch gegen 7 Uhr bemerkte, sprintete sie nach Hause und alarmierte die Feuerwehr. Nichtsdestotrotz betrug der Schaden 15.000 Euro und auch die Einnahmen der restlichen Saison waren für die Bergwacht verloren.

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news-780 Thu, 07 Apr 2022 11:18:00 +0200 Hilfsgüter für die Ukraine /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/hilfsgueter-fuer-die-ukraine.html Das DRK Gerstetten startet eine Spendenaktion. (HZ v. 07.04.22) news-781 Sat, 02 Apr 2022 10:30:00 +0200 In letzter Sekunde /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/in-letzter-sekunde.html DRK und Feuerwehr Ein Mann kollabiert, ein Poller versperrt dem Notarzt den Weg zum Einsatzort. Kein Einzelfall im Landkreis Heidenheim. Mit welchen Problemen haben Rettungskräfte sonst noch zu kämpfen? (HZ v. 02.04.22). Manchmal kippt die Stimmung von einem Moment auf den anderen: An einem Abend im Vergangenen Dezember sitzt Simon Müller (Name von der Redaktion geändert) zusammen mit seiner Familie und einem befreundetem Paar und dessen Kindern beim Abendessen im Nattheimer Neubaugebiet Riederberg. Man isst, lacht und unterhält sich. Auf einmal sagt der Mann des befreundeten Paares: "Mir wird komisch" und kippt um. Als klar wird, dass der Mann nicht mehr atmet, verständigt Müller den Notruf. Auf dem Weg nach Nattheim steht der Notarzt jedoch plötzlich vor einem Problem. Ein Poller versperrt dem Fahrzeug den Zugang zum Einsatzort.

"Nach etwa 20 bis 25 Minuten waren die ersten Helfer vor Ort", rekapituliert Müller den Abend. Über einen Umweg konnte der Notarzt letztlich zu dem Haus finden. Ein Umweg, der wertvolle Zeit gekostet hat, denn im Notfall zählt bekanntlich jede Sekunde. Dem Bekannten von Müller konte noch rechtzeitig geholfen werden, heute geht es ihm besser. "Die Leitstelle hat toll reagiert", lobt Müller. Per Telefon habe er beispielsweise Anleitung zur Ersten Hilfe erhalten.

Es ist nicht der erste Fall dieser Art in Nattheim. Laut Simon Müller habe es im Gebiet Riederberg in der Vergangenheit schon zweimal Situationen gegeben, in denen Rettungskräfte von jenem Poller ausgebremst wurden. Dr. Hariolf Zawadil, Sprecher der Leitenden Notarztgruppe Ostalbkreis, war an jenem Dezemberabend in Nattheim im Einsatz - vor allem nachts schickt die Leitstelle stets das Fahrzeug zum Einsatzort, welches am nächsten ist. Das Einsatzgebiet macht dabei vor der Kreisgrenze nicht halt.

Hirnschaden nach Minuten

Zawadil weiß um die Problematik des Pollers und darum, wie knapp es bei Noteinsätzen generell sein kann: "Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand hat man drei bis fünf Minuten, bevor das Gehirn Schaden nimmt. Glücklicherweise war es bei diesem Vorfall nur ein Kreislaufkollaps." Hätte man den Mann in Nattheim reanimieren müssen, hätte selbst Zawadil laut eigener Aussage nicht gewusst, wie die Situation ausgegangen wäre - "unabhängig vom Poller, wie man fairerweise sagen muss".

Auch der Rettungsdiestleiter des DRK Heidenheim, Jens Hofele, weiß, dass die Zeitspanne zwischen Notruf und Eintreffen des Rettungswagens generell ein Problem ist. "Für die Anwohner macht der Poller an sich sicherlich Sinn. Das Problem war in diesem Fall, dass er nicht in unserem Navi angezeigt wurde. Dort war die Straße als Durchfahrtsstraße gekennzeichnet.

Zeitliche Verzögerung

Wie kann das sein? Laut Hofele gibt die Gemeinde Straßendaten ans Landesvermessungsamt weiter, welches sie wiederum an die DRK-Leitstelle vermittelt. Allerdings gebe es dabei immer wieder enorme zeitliche Verzögerungen vonseiten des Landesvermessungsamtes. Dass das gerade im Gebiet Riederberg wiederholt für Probleme gesorgt hat, ist für Zawadil keine Überraschung. Generell dauere es eine Zeit lang, bis sich die Rettungskräfte in Neubaugebieten auskennen. Verschlungene Straßen, Bodenschwellen, fehlende Hausnummern - "das macht es uns nicht unbedingt leicht." Nun kommt es auch in Gebieten die nicht erst kürzlich bebaut wurden, immer wieder vor, dass das Navi diese oder jene Straße nicht erkennt. " Aber wir schauen ja auch nicht nur darauf", berichtet Jens Hofele. "Ortskenntnis gehört für Rettungskräfte einfach dazu." Deutlich größere Probleme verursachen laut Zawadil und Hofele Baustellen und damit verbundene Umleitungen, welche oftmals enorme Zeitverzögerungen mit sich bringen.

Immer mehr aggressive Fahrer

Zunehmende Schwierigkeiten bekomme das DRK heutzutage auch durch Falschparker und aggressive Autofahrer. "Da kann es schon mal passieren, dass wir einen Patienten im Krankenwagen versorgen, plötzlich die Wagentür aufgerissen wird und wir angeschnauzt werden, dass wir endlich die Straße freimachen sollen", ärgert sich Hofele. Doch auch der fließende Verkehr bringe Probleme mit sich. Der Grund: Autofenster sind inzwischen so gut isoliert, dass Autofahrer auch bei leise gestelltem Radio Sirenen teilweise schlichtweg überhören.

Im Gegensatz zu Krankenwagen und Co. hat die Feuerwehr selten bis gar nicht mit versperrten Wegen zu kämpfen. Michael Salwik, Pressesprecher der Feuerwehren im Landkreis Heidenheim berichtet: "Wir mussten ja zum Glück noch nicht zu jeder Adresse im Landkreis ausrücken. Aber im Prinzip gibt es keinen Punkt in der Region, der ein "Problemkind ist."

Feuerwehr besser ausgerüstet

Nun sind die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr in der Regel deutlich größer als etwa ein Krankenwagen. Woran liegt es also, dass die Feuerwehren nicht mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben? "Wir sind besser ausgestattet", erklärt Salwik. Wenn Menschenleben in Gefahr seien oder hoher Sachschaden drohe, könnten Hindernisse wie Schranken oder Poller schlichtweg demontiert werden, um den Weg freizumachen. Selbstverständlich kostet auch das Zeit. Situationen, in denen die Feuerwehr überhaupt nicht zum Einsatzort gelangen könnte, gab es laut Salwik in den vergangenen 20 Jahren glücklicherweise nicht.

Ein weitaus größeres Problem als Schranken und Poller stellen für die Feuerwehr unsachgemäß geparkte Autos dar. Diese wegzudrehen sei oft viel schwieriger. "Hier enden irgnendwann unsere Möglichkeiten", so Salwik: "Die Bevölkerung muss darauf sensibilisiert werden, dass auch ein kurzer Halt im Parkverbot unsere Arbeit behindern kann."

"Bereska war vorbildlich"

Die Poller-Situation in Nattheim hat sich inzwischen entspannt. Der Poller wurde so umgerüstet, dass Rettungskräfte ihn künftig manuell hoch- beziehungsweise herunterfahren können. Im Vorfeld hatten sich einige Anwohner, darunter Simon Müller, an das Nattheimer Rathaus gewandt, mit der Bitte, die Situation zu ändern. Bürgermeister Norbert Bereska habe "vorbildlich" reagiert, erzählt Müller. Und auch Hariolf Zawadil und Jens Hofele loben die Vorgehensweise der Gemeindeverwaltung, welche "sofort" nach Lösungsmöglichkeiten gesucht habe. "Das ist jetzt eine Situation, mit der ich zufrieden bin", findet Müller.

Helfer vor Ort: Die Lebensretter von nebenan

Notarzt und Rettungsdienst sind im Zweifelsfall nicht die Einzigen die bei einem Notfall helfen können. Beim Helfer-vor-Ort-System überbrücken ausgebildete Ersthelfer aus der Nachbarschaft die Zeit bis zum Eintreffen der hauptamtlichen Einsatzkräfte. Die ehrenamtlichen Lebensretter belegen im Vorfeld einen Erste-Hilfe-Kurs sowie eine Sanitätsausbildung. Darüber hinaus erhalten sie eine Schulung in der Herz-Lungen-Wiederbelebung und eine Einweisung in die Frühdefibrillation. Laut Jens Hofele haben die ehrenamtlichen Helfer den Ortsvorteil, da sie - verständlicherweise - bereits vor Ort sind, wenn ein Notfall eintritt. "Durch sie wurden sicherlich schon viele Menschenleben gerettet", lobt der Rettungsdienstleiter.

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news-773 Tue, 08 Mar 2022 11:05:00 +0100 7023 Einsatzstunden geleistet /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/7023-einsatzstunden-geleistet.html Die Rotkreuz-Bereitschaft Giengen blickt aufs Pandemiejahr 2021 und dessen Herausforderungen zurück (HZ v. 08.03.22). Trotz oder wegen Corona wurden seitens der Giengener DRK-Bereitschaft im vergangenen Jahr 2021 insgesamt 7023 Einsatzstunden geleistet. Dies war die Kernaussage bei der Hauptversammlung der Giengener Bereitschaft in der Schranne.

Auch wenn es scheine, dass mit Aufhebung der Pandemieregeln Corona kein Thema mehr ist, sei es für die Rotkreuzler angesagt, Vorsichtsmaßnahmen weiterhin einzuhalten. "Wir wissen nicht, was auf uns zukommt im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine und mit Corona. Kommt in den Gruppenabend, übt und bildet euch fort, wir müssen unsere Einsatzfähigkeit erhalten", so der Appell von Bereitschaftsleiter Benjamin Binder an die Mitglieder.

Die Helfer vor Ort wurden 2021 zu 109 Einsätzen alarmiert. Hierbei wurden 100 Verletzte betreut. Einige Bereitschaftsmitglieder waren auch bei zahlreichen Einsätzen im Impfzentrum oder dem mobilen Abstrich-Zentrum im Einsatz. Hinzu kamen 71 Sanitätsdienste, bei denen 23 Verletzte  betreut bzw. zum Arzt weitergeleitet wurden. Vier Blutspendetermine wurden abgehalten, drei Einsätze entfielen auf die Module Sucheinsatz, Gefahrgut und Brandwache. Hinzu kamen zahlreiche Stunden Aus- und Fortbildung der Helfer, zuweilen auch online, sowie die Wartung von Fahrzeugen und Instandhaltung von Material.

Schließlich gab es auch Ehrungen: Seit fünf Jahren dabei sind Sara Böhringer, Sabrina Hnis, Thomas Kopp, Marvin Mieskes, Ulf Modjesch, Nadine Thorwart, seit 15 Jahren Werner Satzger.

DRK Bereitschaft

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news-772 Wed, 02 Mar 2022 10:59:00 +0100 Neue Rettungswache für Gerstetten /nicht-verwendete-seiten/unter-aktuell/presse-service/meldung/neue-rettungswache-fuer-gerstetten.html Direkt gegenüber des Edeka-Markts am Gerstetter Ortseingang wird in einem ersten Schritt ein Neubau fürs Rote Kreuz entstehen. Zukünftig sollen auch Polizei und Feuerwehr auf dem Areal unterkommen (HZ v. 02.03.22).